Wer ein Ziel anstrebt, benötigt unter anderem Motivation. Natürlich steht vorab das Wissen um das Ziel, etwas in der Zukunft Liegendes, etwas, was man gerne erreichen oder manchmal vermeiden möchte. Wer das Ziel nicht weiß, kann den Weg nicht finden, heißt es. Daher macht es Sinn, sich seiner Ziele bewußt zu sein. Dazu gehört eine Vorstellung, welche Bedeutung es hat, hat man das Ziel erre. Es empfiehlt sich durchaus zu hinterfragen, ob das, was man so sehr wünscht, sich mit dem Erreichen des gesteckten Zieles erfüllt. Handelt es sich um Dinge, die man etwa haben will, lohnt es sich immer, zu hinterfragen, ob es wirklich diese Dinge sind, die man sich zutiefst wünscht, oder was stattdessen für ein Bedürfnis hinter dem Wunsch nach diesem Ding stecken könnte.

Menschen wurden erschaffen, um geliebt zu werden.
Dinge wurden geschaffen, um benutzt zu werden.
Der Grund, warum sich die Welt im Chaos befindet, ist,
weil Dinge geliebt und Menschen benutzt werden.

(Dalai Lama)

Einleuchtendes Beispiel wäre der Wunsch nach einem neuen Auto. Diesen Wunsch kann man nun durch alle anderen „dinglichen Wünsche“ ersetzen, sei es eine neue Handtasche, eine neue Armbanduhr, eine spezielle Kaffeemaschine, es kommt letztlich auf das selbe hinaus. Welches tiefere Bedürfnis könnte sich dahinter verstecken, vor allem dann, wenn man doch bereits mehrere Handtaschen oder Armbanduhren hat oder wenn ein funktionstüchtiges Auto in der Garage steht?

Manchmal kann man feststellen, dass dahinter der Wunsch steckt, sich gut oder besser zu fühlen als jetzt. Letztlich wollen Menschen glücklich sein. Die Forschungsergebnisse der Salutogenese bieten hierfür eine gute Richtschnur an, ebenso Erkenntnisse anderer Fachbereiche, welche sich damit beschäftigen, was Menschen glücklich macht und was dazu beiträgt, seinen Lebensweg als sinnvoll und erfüllend zu erleben, welche ich in früheren Artikeln bereits erläutert habe:

https://www.hexen-heuler.de/die-wiedereroberung-des-gluecks/

https://www.hexen-heuler.de/die-unerwuenschte-heilerin/

https://www.hexen-heuler.de/die-entwicklung-des-menschen-ein-fragiles-wunderwerk/

Heldentaten sind nicht nötig, übermenschliche Fähigkeiten auch nicht, das weiß ich aus eigener Erfahrung, und das mag manchmal mehr sein als tonnenweise Forschungsergebnisse:

https://www.hexen-heuler.de/muesli-fuer-die-zukunft/

Professor Mizza zeigt, wie man auch in „schwierigen Zeiten“ voller Unterdrückung und Manipulation glücklich sein kann, einfach indem man eine Entscheidung trifft und danach lebt:

https://www.hexen-heuler.de/eure-geimpfte-kommerzwelt-interessiert-uns-nicht/

Es muß auch nicht „schwer“ sein, der Weg zu seinem Wahren Ziel, es muß niemand hierzu ein Büßerhemd tragen und steinige Wege gehen:

https://www.hexen-heuler.de/freiheit-das-einfachste-der-welt/

https://www.hexen-heuler.de/leben-befluegelt/

https://www.hexen-heuler.de/apfelbaeume-unterschiedlichster-sorten/

Somit könnte sich ein Ziel verwirklichen lassen, welches sich wirklich lohnt und keine Ersatzbefriedigung darstellt, die letztlich nicht einmal befriedigt, wie o.g. Beispiele mit neuem Auto oder der dritten Armbanduhr oben aufzeigen:

https://www.hexen-heuler.de/wenn-die-welt-in-ordnung-waere/

Wer nun erkennt, welche Ziele seine Seele wahrhaftig hat oder haben könnte und entdeckt werden wollen, der hat schon einen Riesenschritt getan und sich zudem aus der Massenmanipulation befreit, die uns seit Jahrzehnten einflüstert, wir müssten nur dies oder jenes kaufen und würden dann glücklich sein, gesund und von allen geachtet und geliebt. Niemals hat sich dies wirklich erfüllt, immer sind wir leer und hungrig geblieben und haben noch mehr von dem getan, was nicht funktioniert. Nun ist es an der Zeit, aus diesem Quatsch auszusteigen. Erkennt man ein sich wirklich lohnendes Ziel, ist die Motivation nicht mehr fern.

Zu erkennen, dass man sich geirrt hat,

ist ja ein Eingeständnis, das man heute schlauer ist als gestern.

(Johann Casper Lavater)

Wer allzu lang nur konsumiert hat und sich hat sagen lassen, was er denken, fühlen und tun soll, kann sich trotzdem nun endlich aufraffen und erste kleine Schritte tun. Mitmenschen, die darin geübter sind, stehen gern und hilfsbereit zur Seite. Und nein, es ist keine Schande, so lange so blöd gewesen zu sein. Jedoch ist es eine riesige Schande, wenn man es erkennt und in dieser Blödheit einfach sitzen bleibt.

Eines Tages klopfte die Angst an die Tür. Der Mut stand auf und öffnete, aber da war niemand draußen.“

Die schöne Vision eines Lebens unter menschenwürdigen Bedingungen, frei von Unterdrückung und Manipulation, umgeben von liebevollen und unterstützenden Mitmenschen und intakter gesunder Natur,… ist eine weitaus stärkere Motivation als durch Lüge und Verrat erzeugte Angst vor – ja, wovor eigentlich? Ich behaupte: wir haben Angst oder es wird uns seit Jahrzehnten Angst gemacht vor „gar nichts“. Vor mehr oder weniger diffuser und unsichtbarer Feinde, die uns jedesmal alle vernichten werden, wie sie sagen. Dazu setzen sie ihre ganze Propagandamaschinerie ein und alle Tricks, die Hollywood zur Verfügung hat. Es ist Zeit, aufzuwachen, den schlechtesten Film aller Zeiten zu verlassen und sein Leben in die eigenen Hände zu nehmen.

Und es kam der Tag, da das Risiko, in der Knospe zu verharren, schmerzlicher wurde als das Risiko, zu blühen“ (Anaïs Nin)

Und nein, das Leben ist eben nicht zu komplex und zu schwierig, als dass man es einfach selbst leben könnte ohne dass einem jemand sagt, wie man das zu tun habe. Schaut doch, wer da behauptet, es besser zu wissen, was gut für euch ist und was euch glücklich machen wird. Schaut sie euch doch an, egal, wie sie heißen! Das sieht jedes Kind, dass diese Leute alles ander sind als weise, gesund oder glücklich. Sie sind zutiefst zerfressen und kaputt in ihrem Inneren, Herz, Hirn und Verstand scheinen nahezu verrottet oder verfault zu sein, von Seele oder Geist keine Spur zu sehen. Und seid ihr auf eurem Weg auch noch so ungeschickt und gelingen die Dinge noch nicht ganz so, wie erträumt, ist alles, wirklich alles besser als das, was unsere Gegenwart ist und was sie für eine Zukunft für uns ausgedacht haben.

Jeder Schritt, der uns davon befreit, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Es gibt hier also überhaupt keinen falschen Weg. Also: Steh auf und geh!

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