Wir haben uns an diese Hölle gewöhnt. Wir haben uns an Menschenverachtung gewöhnt. Wir wissen um all die Lügen, die uns bisher aufgetischt wurden und auch um die Lügen, die noch kommen werden. Wir können sie sogar alle vorab schon formulieren. So oder so ähnlich werden sie dann sein, diese Lügen. Und so oder so ähnlich, wie wir es heimlich vermuten, wird die Welt sich verändern. Ganz so, wie es von den dunklen Eliten geplant wurde, wird sich unser Leben verändern auf eine Weise, die so widerlich ist, dass wir es zwar ahnen, aber es nicht in unser Alltagsbewußtsein hineinlassen wollen oder können. All unser Hoffen auf Erlösung wird wohl vergeblich sein, all das Gerede von „Das Narrativ bröckelt“ oder „Das System kippt“ und all das wird sich als naive Selbstberuhigung herausstellen. Die Dinge nehmen ihren Lauf.

Wir spüren es und verleugnen es dennoch. Wir reagieren darauf seit vielen Monaten, je nach Tagesform und Gemütslage, je nach Persönlichkeit oder Charakter mit Zynismus und Sarkasmus, mit Wut oder Resignation, mit Weltflucht oder Aktivitäten. Meistens jedoch reagieren wir NICHT. Und mehr oder weniger unbewußt hinterläßt es Spuren in uns. Es schwächt uns zunehmend, hat körperliche und seelische Auswirkungen. Wir sind „anders“ geworden seit Anfang 2020. Wir sind nicht mehr dieselben.

Wir leugnen es noch immer

Wir kennen ihn doch, diesen bösen Plan. Wir wissen Bescheid. Doch ist er so ungeheuerlich, dass wir fast nicht in der Lage sind, uns wirklich vorzustellen, was es bedeutet. Dass er tatsächlich Wirklichkeit wird, mehr noch, dass wir bereits mitten drin stecken. Noch heute, gerade in diesem Moment leugnen wir, dass vieles von diesem Ungeheuerlichen bereits Realität ist. Wir tun so, als sei es noch nicht gar so schlimm, als könne es noch Änderungen geben oder als könne das Schlimmste noch aufgehalten werden.

Fadenscheinige verlogene Artikel mancher Mainstreammedien machen manchen noch Hoffnung, obwohl wir genau wissen, dass Zuckerbrot und Peitsche, „good cop – bad cop“ zum bösen Spiel gehören. Die Beweise für all die Verbrechen häufen sich. Wir reden uns daher immer noch ein, es könnte das alles noch rechtzeitig abgewendet werden. Kritiker, auch sogenannte „Hochrangige“ aus Politik und Wirtschaft, verschwinden vor unseren Augen. Wir sagen, sie seien plötzlich gestorben. Und wir sagen es mit einem bedeutsamen Unterton. Aber unser Hirn und unser Herz möchte es weder laut und klar sagen noch diese Ungeheuerlichkeiten aufnehmen, dass sie ermordet wurden. Das ist erst der Anfang, und wir wissen es. Es werden noch so viele folgen, so viele Morde, dass wir am Ende nicht mehr darüber sprechen, es nicht einmal mehr lesen, wenn die Meldungen hierzu kommen werden. Wir starren auf Vorgänge in Amerika, welche wir verfolgen, als ginge es um unsere persönlichen Angelegenheiten direkt in unserem eigenen Haus. Auch das ist alles nur „Hollywood“, welches uns ablenkt und beschäftigt hält. Auch das ist längst geplant, Teil des Spieles und wir wissen das. Wir lassen uns gern damit beschäftigen, sonst müssten wir der Wahrheit ins Gesicht sehen.

Es wird kein Retter kommen

Kein Gericht wird Recht sprechen und es wird keine Konzequenzen geben solcher Art, die uns alle dann endlich erlösen werden. Keine Wahl wird rückwirkend in Ordnung gebracht, kein Held wird neu gekrönt werden, der hernach kommt, um die Welt zu retten. Niemand wird zu Rechenschaft gezogen werden, es wird kein Nürnberg 2.0 geben.

Nichts, gar nichts wird in sich zusammenfallen und kein goldenes Zeitalter wird dann anbrechen, in welchem alle Menschen nicht anders können, als lieb und nett und freundlich zu sein. Es werden keine Energien erscheinen, die unsere Meere von all unserem Dreck und Müll bereinigen werden, all die von uns vergifteten und totgespritzten Ackerböden wieder rein und fruchtbar machen, die das von Machthabern und von uns geduldetem zerstörten Klima und die Folgen des manipulierten Wetters ungeschehen machen werden. Die rein körperlichen und natürlich auch die geistig-seelischen Schäden an der Menschheit werden Schäden bleiben.

Und die Lemminge, die jetzt blind, blöd und folgsam in ihren eigenen Untergang marschieren mit erhobener Unterwerfungsfahne, sie werden einfach weitermarschieren. Die aufgehetzten Berufs- und Freizteithasser werden weiter hassen und ihren ganz persönlichen gewalttätigen Kleinkrieg ungehindert fortsetzen. Der Plan wird zu Ende gebracht. Das Ziel wird erreicht werden, welches schon längst beschlossen ist.

Wenn man wirklich die Augen aufmachen würde, könnte man es sehen, jeden Tag. Die Menschen tun immer noch so, als sei dies alles eine äußerst unangenehme Episode, die bald vorbei sein wird. Sie verleugnen alle Realitäten, reden sich die Dinge schön, und wo es nichts mehr schönzureden gibt, da lügen sie sich selbst in die Tasche, lügen alles einfach weg. Das Böse will man nicht in seiner ganzen Abscheulichkeit ansehen und erst recht nicht bei seinem Namen nennen. Die Realität der Geistigen Welt lügt man immer noch weg, die eigene Geistnatur ebenso. Und die eigene, ganz persönliche Aufgabe ergreift man einfach nicht, als ob es ein anderer für einen zu übernehmen hätte.

Wenn die Welt morgen unterginge, würde ich heute einen Apfelbaum pflanzen

Viele kennen ihn, diesen Spruch, seit Jahrzehnten geistert er umher, zuletzt allerdings eher selten geworden, da er nun ein quälender Aufruf ist. Süßlich-sentimental wurde er unendlich oft wiederholt in Verbindung mit einem wissenden Blick und einem zustimmenden, bedeutungsschweren Kopfnicken. Schon lang ist es soweit, die Welt geht unter, wir befinden uns mitten im Untergang. Wo sind sie nun, die Apfelbaumliebhaber, die unermüdlichen Gärtner des Neuen Zeitalters? Wo sind sie nun, die Apfelbäume? Worauf warten die Menschen?

Angst und Furcht ändern nichts. Schönreden und weglügen wird nicht helfen. Das endlose Diskutieren um all das, was jetzt müßte, was jetzt sollte, was jetzt dringlich wäre bezeichnen wir als Widerstand und aktive Gestaltung einer neuen Zukunft, einer besseren Welt. Unser Stuhl brennt und wir bleiben einfach sitzen und zerreden die letzten Minuten, die wir zur Verfügung haben, während uns der Arsch schmort. Empfinden wir das etwa auch noch als Nestwärme?

Unser grandioser Einsatz für alles, was wir lieben!

Wir konsumieren, wie gewohnt, wir sedieren uns, wie gewohnt. Wir sind wohl zu nichts anderem mehr fähig. Wir gehen unseren ach so wichtigen Geschäften nach, als würde all das noch eine Rolle spielen. Die so genannte Wichtigkeit unserer Geschäfte hindert uns daran, endlich in die Puschen zu kommen. Man hat ja Verpflichtungen, da sind ja Sachzwänge. Man würde ja, wenn man könnte, doch leider…., vielleicht später, sobald etwas mehr Zeit ist, nicht wahr? Wir werden alle noch alle Zeit der Welt haben, doch wird es eine andere Zeit sein und eine andere Welt. Und wir werden nicht mehr dieselben sein, das sind wir bereits heute nicht mehr. Auch das lügen wir weg. Wären wir so, wie wir uns das so einreden, würden wir diejenigen schützen auch unter Einsatz unseres eigenen Lebens, die wir lieben. Das tun wir schon lange nicht mehr. Und einige sind schon auf der Strecke geblieben von jenen, welche wir zu lieben behaupten. Das scheint uns nicht besonders zu jucken. Weder juckt da irgendwas, noch spüren wir, wie uns der Arsch brennt.

Wenn wir ehrlich wären, würden wir zugeben müssen, dass wir uns einfach in dieses entsetzliche Schicksal fügen. Aus Feigheit. Aus Bequemlichkeit. Egal, wie widerständlerisch wir tun und herumkaspern, egal, welche hochgeistigen Philosophierereien wir von uns geben, welche Zukunftsmusik wir da behaupten, auf den Weg zu bringen mit unserem endlosen Geschwätz und mit unserem endlosen Gedaddel auf allen Kanälen. Wo sind sie, die Apfelbäume? Geschwätz bringt keine Apfelbäume hervor.

Wer es ernst meint

Wer es ernst meint, würde spätestens jetzt aufhören zu konsumieren, würde es lassen, sich permanent zu sedieren und sich selbst zu belügen. Er würde seine sogenannten unaufschiebbaren Geschäfte in den Wind schießen und seine von ihm selbst produzierten Sachzwänge einfach abwürgen, zusammenkehren und in die Tonne werfen. Er würde seine Lieben beschützen um jeden Preis und er würde zahllose Apfelbäume verschiedenster Art pflanzen. Er würde loslegen. Ohne Diskussion. Ohne Zoom-Meeting vorab. Ohne Spendenaufrufe mit Paypalkonto hierfür. Er würde es machen. Er würde nicht darauf warten, dass ein anderer oder alle anderen damit beginnen. Er würde keine Ausreden erfinden.

Er würde sich wandeln, denn wer um seine geistige Natur weiß und um seine Geistesheimat, der bleibt nicht derselbe vertrocknete pseudointellektuelle Maschinenmensch, herzlos, hirnlos und borniert, der alles besser weiß obwohl er gar nichts weiß. Man würde ihn erkennen. Man würde seine Taten erkennen. Seine Lieben würden sich vielleicht erstmalig und endlich von ihm wirklich geliebt fühlen. Er würde, und das würde sogar das Hauptmerkmal sein an ihm, auf eine ganz neue Weise lieben. Die Menschen, welchen ihm am nächsten sind, würde er zuerst mit Respekt und Dankbarkeit behandeln. Er würde ihnen zeigen, es sie spüren lassen, dass sie ihm das Wichtigste sind. Er würde eine ganz neue Zärtlichkeit leben. Er würde das zunehmend ausdehnen, bis dies sein Lieben der Menschheit werden würde. Er würde mit seiner Art und mit seinem Handeln ansteckend wirken.

Es würde Sinn machen, wie er ist und was er tut, endlich und erstmalig vielleicht würde sein Leben Sinn machen. Und es wäre ihm egal, ob es dann nur für einige Tage sein würde. Hauptsache, er hätte einmal damit begonnen. Ganz echt. Nicht virtuell. Vielleicht würde er es sogar so empfinden, dass trotz all dem, trotzdem die Welt zugrunde geht vor seinen Augen, diese seine leztzten Tage die wichtigsten und schönsten gewesen seien. Egal, was kommt.

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