Warum „Hexen – Heuler“?

Und ja, ich weiß, bestimmt ist das jetzt wieder viiiel zu negativ, vielleicht sogar diskriminierend, oder links oder rechts, und ja, es ist mir wurscht, wie man hierzulande sagt.

Dieser Name ist von selbst entstanden oder anders ausgedrückt, er ist gekommen. Da kann ich also sowieso nix machen, er ist so wie er ist.

Da gibt es einen kleinen Schriftverkehr mit einer Dame, die ich nicht einmal kenne. Oder noch nicht, hoffe ich. Sie sprach von einer Briefeule. Harry Potters wundervolle Zaubererwelt. Und ich antwortete ihr mit meinem Wunsch, ich könnte Heuler verschicken. Insider wissen es. Es sind dies Briefe, die, nicht schnell genug geöffnet, dermaßen explodieren und dem Empfänger, so oder so, einmal geöffnet, mit einem Geschrei in aller Öffentlichkeit den Inhalt um die Ohren knallen, dass es sich nur so gewaschen hat. Entsetzlich. Und ich wußte sofort, an wen ich die ersten hundert Heuler schicken würde, noch heute.

Einen verfasste ich dann gleich. Genau genommen passt er auf die 99 anderen genausogut. Den Empfänger nenne ich jetzt an dieser Stelle nicht. Aus Sicherheitsgründen. Alle achten jetzt auf Sicherheit. Heutzutage macht man einiges aus Sicherheitsgründen, und einiges macht man aus Sicherheitgründen nicht. Genau gesagt: sogar das Denken überlegt man sich aus Sicherheitsgründen sehr genau. Deshalb unterbleibt auch so gut wie jede normale, menschengemäße und notwendige Handlung. Doch der Heuler, der rutschte mir einfach so raus. Sowas passiert mir manchmal.

Zudem war ich die letzten Tage etwas überhitzt, vielleicht auch unterkühlt. Nachdem ich 57 Jahre lang den Eindruck hatte, nicht gehört zu werden, und genau so lang den Eindruck hatte, es könnte auch mit meinem Geburtsfehler zusammenhängen, denn ich bin eine Frau, und ich wieder einmal erleben mußte, wie Männliches vorgezogen wurde, weil wichtig, weil männlich, egal, ob es die ewige Wiederholung war, die ich seit Monaten höre, lese, erlebe auf allen Kanälen, und egal, ob da ein Nährwert drin enthalten war oder nicht, meistens nicht, hatte ich einfach so ziemlich die Faxen dicke. Ich schrieb es auf, auch eine Art Heuler, doch das wußte ich vorgestern eben noch nicht. Nur so, um Dampf abzulassen.

Und nur mein Mann mußte es lesen, er kann sich ja auch schlecht wehren. Und seine unterkühlte oder erhitzte Frau ging ihm wohl nicht mehr aus dem Kopf, obwohl er zwischenzeitlich kurz unterwegs war für 2 Tage. Wieder zurück bot er an, mir eine Blog – Seite einzurichten. Ich war noch unentschlossen, doch jetzt bin ich entschlossen. Warum auch nicht? Ob ich schreibe für meine dicken Ordner hier in meinem Regal oder für einen Blog, das macht keinen großen Unterschied.

Nun, da das „Zu Wort kommen“ und das „Gehört werden“ nicht so einfach ist für die Hälfte der Menschheit, kann ich ebenso eine imaginäre Briefeule zu Hilfe nehmen. Den ein oder anderen Empfänger wird sie schon finden. Und nein, es geht mir nicht um Diskussionen. Es scheint mir, dass zu viel diskutiert wird in den letzten Monaten speziell. Habe eine gute Idee, stelle sie in deinen Lieblingskanal oder mache einen eigenen auf und du mußt nicht lange warten, bis sie zu Tode diskutiert ist. So viele gute Ideen wurden das letzte Jahr auf diese Weise vernichtet von Menschen, die doch eigentlich das Gleiche wollen, scheinbar. Die Not ist groß, und die Menschheit sitzt und glotzt und diskutiert. Nicht zu fassen. Derweilen nimmt der Horror seinen Lauf, ungehindert.

Und ich brauche auch keine Likes oder Follower. Es geht nicht um mich. Wenn die Menschheit, oder ein kleiner Teil davon, tatsächlich überleben will und tatsächlich etwas neues gestalten will und tatsächlich diesen Horror abstellen will, dann wird sie es tun. Da viele nicht mehr zu wissen scheinen, wie man beginnt, wie man das macht, was man dazu braucht, deshalb schreibe ich hier. Denn jeder muß tatsächlich SELBER und BEI SICH beginnen, zeitgleich sogar mit der Aktion da draussen, also in der realen Welt meine ich, mit realen Menschen. Das scheint das schlimmste zu sein. Leute meiden das wie der Teufel das Weihwasser.

Wer möchte, kann das hier gern nehmen und nutzen. Bitte sehr! Geschenkt! Gern!

Wer andere Ideen hat und andere Standpuntke, der kann seins dazu tun auf seine Weise. Ich rede hier von Standpunkten, nicht von „Meinungen“. „Meinungen“ interessieren mich nicht. Ich beziehe mich in meinem Denken, Sprechen und Handeln, und ja, auch im Fühlen auf Tatsachen. Und auf meine Lebenserfahrung und alles, was ich gelernt habe, und das ist einiges. Meine Erfahrungen die letzten Jahre, und ja, vor allem seit 2020, ist: sprich irgendwas mit irgendwem, zeige deinen Standpunkt, belege das mit Tatsachen, biete Unterlagen an etc, die Antwort ist stets:

„Das interessiert mich nicht, behalte deine Unterlagen, das will ich nicht wissen, ich habe eine andere Meinung“. HA!

Deshalb bin ich auch nicht geneigt, hier irgendwelche Kommentare durchzuarbeiten, so wertvoll das ein oder andere sein könnte. Es tut mir leid. Denn gerade irgendwelche „Meinungen“, Troll-Gerotze und Besserwisserei brauche ich nicht. Wers besser weiß: wunderbar, dann tu es!

Ich brauche diese Zeit stattdessen, um meine Arbeit zu machen. Der ein oder andere wird das nachvollziehen können.

Und nur so am Rande: ich schreibe so, wie ich schreibe. Ich gendere nicht. Das ist von oben eingepflanzte Gehirnwäsche und Neu-Sprech, das wird immer absurder. Ich fühle mich persönlich nicht diskriminiert durch eine Anrede, die nicht gegendert ist. Ich fühle mich „diskriminiert“ und beleidigt, mißhandelt und bedroht durch den Lebensalltag, davon, daß diese Welt noch immer eine Männerherrschaft ist, in der diejenigen, mit den negativsten männlichen Eigenschaften ganz obenauf schwimmen und sich vom Blut der restlichen Menschheit ernähren, wie seit Jahrtausenden. ich fühle mich “diskriminiert” durch all diese “Maßnahmen”, die niemals von selbst enden werden, sondern immer nur menschenvernichtender werden.

Da nützt auch kein „Gender“! Und ja, mein Stil gefällt nicht jedem. Leute, das ist Kunst, ok? Das sind meine Artikel, das ist mein Blog. Das hier ist meine Kunst.

Menschengemäße Kunst muß

1. die Vernichtung des Menschengemäßen verhindern und

2. das Menschengemäße aufbauen.

Nur das ist Kunst, sonst gar nichts.

Joseph Beuys

 

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