Manches, was man so findet, trägt den Namen eines Autors, manches nicht. Mit ein wenig Geduld kann man das ein oder andere dann doch noch finden, manchmal auch nicht. Oft freut es mich, wenn sogenannte „wichtige“ und gesellschaftlich anerkannte Personen mit bekannten Namen oder gar einem Titel etwas Nützliches oder Sinnvolles, mindestens aber etwas Wahres von sich geben. Es macht sich einfach besser und wird eher von den Leuten gelesen und angenommen, vielleicht sogar darüber nachgedacht oder gar weiterverbreitet als wenn da bloß „Elke Grözinger“ drüber steht. So ist die Welt im 21. Jahrhundert, einfach nur lächerlich, da darf man sich nichts vormachen. So setze ich sehr gern hier zwischendurch die ein oder andere „Stimme“ hinein, die in meinem Sinne spricht und meine Anliegen aufgreift. Wichtig ist die Verbreitung der Wahrheit. Und wenn ein passender Name dazu dient, warum auch nicht.

Hier Bitteschön:

Liebe Leserinnen, liebe Leser

Am heutigen Tag vor 60 Jahren verweigerte Wassili Archipow auf dem Höhepunkt der Kubakrise die Zustimmung zum Abschuss eines nuklearen Torpedos. Archipow war Offizier der sowjetischen Marine und verhinderte den Einsatz von Atomwaffen seines U-Bootes.

Einige Beobachter gehen davon aus, dass Archipow der Mann war, dank dem der Dritte Weltkrieg damals nicht ausbrach. Der Mann hätte auch einfach den Befehl ausführen können, wie das üblich ist in der Armee. Damit wäre die Welt ins Chaos gestürzt. Er tat es aber nicht.

In den Erinnerungen der Geschichte wird gerne auf die grossen Taten der grossen Feldherren und Staatsmänner verwiesen. Tatsächlich aber können die nichts ausrichten, wenn ihr Bodenpersonal nicht spurt. So wie Archipow.

Bezüglich Geschichtsvergessenheit sei auch daran erinnert, dass die westlichen Alliierten den Zweiten Weltkrieg ohne Unterstützung der Russen, die die meisten Opfer zu beklagen hatten, nicht gewonnen hätten.

In manchen Situationen ist es besser, den Gehorsam zu verweigern. In den vergangenen zweieinhalb Jahren haben das sehr viele Menschen gemacht. Trotz teils massivster Diskriminierung, die dank massenpsychologischen Tricks und dem Antriggern primitiver Instinkte durchgesetzt wurde.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass man dereinst wird einsehen müssen, dass sie, die Minderheit der Diffamierten, Drangsalierten, Ausgestossenen und Ausgeschlossenen, auf der «richtigen» Seite der Geschichte stand.

Ganz anders die Panikmacher, Staatspropagandisten und Spalter der Gesellschaft, kurz Pandemisten: Sie können nur hoffen, dass sie die ganze Aufarbeitung mitsamt Konsequenzen nicht mehr erleben müssen, dass sie nie mit ihren Schandtaten und verbalen Ergüssen konfrontiert werden, geschweige mit den Folgen ihrer «Gesundheitspolitik».

Für die Zukunft der Menschheit sind die Gehorsamsverweigerer, die vergessenen Helden, von entscheidender Bedeutung. Das war bei vergangenen Konfrontationen von West und Ost so, und so ist es auch heute, zumal im jetzigen Ukraine-Konflikt ein erneuter Atomwaffeneinsatz mit einem Dritten Weltkrieg als mögliche Folge wie ein Damoklesschwert über Europa schwebt.

Beispiele wie Archipow kann man nicht oft genug in Erinnerung rufen. Besonders dann, wenn man den Eindruck hat, die Welt verliere den Verstand. Es klingt nach vager Hoffnung, doch Hoffnung sollte nie unterschätzt werden: Immerhin ist sie als urmenschliche Eigenschaft auch die Motivation so vieler guter Taten.

Herzliche Grüße, Armin Stalder“ https://transition-news.org/vergessene-helden-885

Ach ja, „In manchen Situationen ist es besser, den Gehorsam zu verweigern.“ sagt Herr Stalder.

Gut, dass er mich daran erinnert. Da liegt noch etwas auf meinem Schreibtisch, was ich noch weitergeben wollte vor einigen Tagen, leider ohne den Namen des Autors:

Das Gehorsamkeitsproblem

Gehorsam bedeutet, das Willensziel einer anderen Person (Autoritätsperson) zu übernehmen und deren Anweisungen umzusetzen. Dies kann freiwillig geschehen, aber auch erzwungen sein. Das Ausführen von Anweisungen erfolgt in einem Extrem zähneknirschend als notwendige äußerliche Handlung, kann im anderen Extrem aber auch einer inneren Haltung entsprechen. Und dazwischen gibt es alle möglichen Erscheinungsformen bis hin zum blinden Kadavergehorsam…

Das Milgram-Experiment ist vermutlich jedem ein Begriff. Wer es nicht kennt, bitte googeln.

Die Bereitschaft zum Gehorsam eines Menschen entsteht, wenn die Autorität eine “legitimierte Machtposition” besitzt. Was auch immer das bedeutet. Meist wird mit Belohnungen gelockt oder Zwang gedroht. Anders ausgedrückt, das Prinzip ist Zuckerbrot und Peitsche. Und das funktioniert leider immer noch viel zu gut… Angefangen wird schon bei den Kleinsten: sei ein artiger Bub bzw. ein braves Mädchen, dann bekommst du…

Im Endeffekt sind besonders die hierarchischen Systeme betroffen, Beamstenstatus oder große Konzerne. Oben verdient man das Geld, unten wird gearbeitet…

Die Frage ist: Warum werfen manche Menschen irgendwann Moral und Gewissen über Bord und lassen sich mit den unterschiedlichsten Zuckerbroten locken? Wie gerät man auf diese schräge Bahn? Die einem so oft irgendwann zum Verhängnis wird??

Relativ einfach: Wenn sich jemand jemandem verbunden fühlt, neigt er eher dazu, dessen “Fehltritte” mitzutragen, schönzureden und zu rechtzufertigen. Menschliche Nähe tut gut, kann uns aber auch zu Marionetten machen. Und diese (oft ersehnte) “menschliche Nähe” kann bereits durch vermeintliche “Kleinigkeiten” entstehen…

Im einfachsten Fall sind es Nachahmer-Effekte, der Gedanke, zu den Guten zu gehören und keiner von den bösen “Rechten” zu sein… Das ist allerdings das Ergebnis von Manipulation und Dressur. Es wird aber viel zu oft nicht als solches erkannt…

Liebe Politiker, liebe Polizisten, liebe Richter und Staatsanwälte, liebe Beamte! Liebe Ärzte, liebe Pfleger! Liebe Finanzdienstleister! Liebe Geschäftsleute! Liebe Lehrer und Erzieher! Liebe Mitmenschen, die ihr Euch verrannt habt!

Artikel 20.4GG gilt (neben der Remonstrationspflicht) auch für Euch!!!“

Stunde der Wahrheit

Ich weiß jetzt auch nicht so recht, wie ich den letzten Absatz formuliert hätte, wenn ich das selbst verfasst hätte.

LIEBE Politiker…“???? Wohl kaum. „SEHR GEEHRTE Politiker…“? Auch nicht, weder liebe noch verehre ich sie und erst recht nicht „sehr“. Was macht man da? Ganz anders macht man es wohl, weil man in der peinlichen Situation ist, trotz allem eine höfliche Anrede machen zu müssen und gleichzeitig bei der Wahrheit bleiben zu wollen. Das ist nicht möglich! Das eine scheint ja geradewegs das andere auszuschließen. Was würde ich in einem solchen Fall tun? Zur Not eben das hier:

An all die Strippenzieher, Befehlsgeber, die Befehlsempfänger, an alle, die menschenrechtswidrig gehorchen und oder schweigend den Verbrechen zuschauen oder sich wegducken …

An all die sogenannten Politiker, Polizisten, Richter und Staatsanwälte, Beamte, Ärzte, Pfleger, Finanzdienstleister, Geschäftsleute, Lehrer und Erzieher, ….

An alle Mitmenschen, die ihr Euch verrannt habt und euch schuldig gemacht habt, ob ihr das nun wahrhaben wollt oder nicht:

Ihr habt euch versündigt an euren Mitmenschen, sogar an Kindern, an hilflosen Kranken und an alten hilflosen Menschen.

Ihr habt euch versündigt gegen Gott, wie auch immer ihr ihn nennt, auch dann, wenn ihr ihn weglügt.

Ihr glaubt, die sogenannte Rechtslage stünde auf eurer Seite. Ihr täuscht euch ganz gewaltig.

Ihr glaubt, ihr seid auf der Seite der „Guten“ oder wenigstens auf der Seite der Mächtigen, die euch schon schützen oder aus der Scheiße reiten werden wenn die Stunde der Wahrheit kommt.

Ihr habt euch dem Satan verkauft!

Ihr habt euer Ewiges, euer Wertvollstes an den Satan verkauft.

Gedenkt meiner Worte, bevor es keine Reue, kein Schuldeingeständnis, kein „Wieder gut machen“ mehr geben und den Karren für euch gerade noch rumreißen kann! Und vor allem gedenkt meiner Worte, wenn eure Stunde der Wahrheit kommt.

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