Man gewöhnt sich mit der Zeit an Terror, Tyrannei und Menschenverachtung. Vor 2 Jahren, nein sogar noch vor einem Jahr wäre ich vielleicht „tot umgefallen“, hätte man mir das hier serviert. Jetzt seufze ich nur noch. So weit bin ich gekommen, so mürbe hat man uns gemacht, so gewöhnt man sich. Man freundet sich ja fast mit den zuständen an, solange keine weiteren Schweinereien mehr kommen. Doch sie kommen!

In einem Artikel („Gehirnwäsche, Zuckerbrot und Peitsche: Berliner Forscher empfehlen Strategien gegen Impfunwillige“) schreibt Frau Bonath, wie, gefördert vom Bund, Forscher der Humboldt-Universität zu Berlin (HU Berlin) in einer Studie analysiert haben , mit welchen „politischen“ Maßnahmen die „Bereitschaft“ zum Impfen erhöht werden könne. Diese Studie liest sich wie eine widerwärtige, menschenverachtende Anleitung zur folter von Menschen. Neben niederschwelligen Lockangeboten beinhaltet sie auch scharfe Repressionen gegen Unwillige. 

Umdenken erzwingen

.. Die Hälfte des unwilligen Drittels in der Bundesrepublik lehne eine solche (Corona-) Impfung konsequent ab. Die andere Hälfte sei aber lediglich “unentschlossen”. Letztere müssten nun zum Umdenken gebracht werden, so die Forscher. Dies sei bis zu einem gewissen Grad möglich. Die Gruppe der “konsequenten Verweigerer” sei hingegen kaum zu erreichen.

Dafür haben Heike Klüver, Felix Hartmann, Ferdinand Geissler und Johannes Giesecke, die an der HU Berlin politisches und soziales Verhalten erforschen, zusammen mit Macartan Humphreys, der sich an der Columbia-Universität New York unter anderem mit “Regierungsführung” befasst, drei Strategien abgeklopft. Ihr Ergebnis: Mit einer Rückgabe von “Freiheiten” seien vor allem die Jüngeren zu ködern, mit kleinen Geldgeschenken als Impfbonus die Ärmeren und mit der Einbindung der Hausärzte die Älteren.

Des Weiteren unterscheiden sie ihre analysierten Gruppen nach Bildungsstand und Geschlecht. Sie hätten herausgefunden, dass insbesondere weniger gut Ausgebildete der unteren Gesellschaftsschichten sowie “Jüngere und Frauen” Bedenken hätten, sich impfen zu lassen. Allgemein sei es “vergleichsweise einfach, die eine Hälfte der Bevölkerung zu impfen”. Für den Rest müsse man sich etwas einfallen lassen. Allzu offensichtlicher und grober Zwang passten leider nicht ins Bild entwickelter bürgerlicher Demokratien. 

Negative Anreize: Grüner Pass, Sozialkredit und Co.

Während ihre Vorschläge für “monetäre Anreize” (50 Euro Belohnung für die Spritze) und “Einbindung der Hausärzte” noch harmlos anmuten mögen, wird es beim Thema “Freiheiten für Geimpfte” pikant. So loben die Forscher etwa die harte israelische Strategie. Wer ohne grünen Impfpass nicht mehr reisen und viele Orte nicht mehr betreten dürfe, entscheide sich wahrscheinlich am Ende doch für das Impfen. Ein Sozialkredit-System, wonach Grundrechte von Regierungen gegen Gehorsam vergeben werden, benannten sie als eine “effiziente Möglichkeit”, um “menschliches Verhalten positiv zu beeinflussen”.

Darüber hinaus preisen die Autoren ein australisches Programm namens “No Jab, No Pay” an. Danach dürfen Eltern ihre Kinder weder in eine Kindertagesstätte noch in eine Schule schicken, wenn diese nicht alle vorgeschriebenen Impfungen nachweisen. Außerdem erhalten sie keine staatlichen Hilfen mehr für ihren Nachwuchs, die in Deutschland etwa dem Kindergeld und dem Kinderzuschlag entsprechen.

Neusprech pur

Nicht fehlen darf eine Art verharmlosender “Schönsprech”: Man dürfe erstens aufgetretene Nebenwirkungen nicht “übermäßig thematisieren”, um möglichst keine Zweifel zu säen, empfehlen die Autoren. Zweitens käme die Einschränkung von Grundrechten für Ungeimpfte zwar einer “Bestrafung” gleich, doch man solle besser von “negativen Anreizen” sprechen. Und diese seien, betonen sie, in aller Regel sehr effektiv.

Derartige Wortspiele sind auch in Deutschland längst (wieder) präsent. So bezeichnete die Regierung das harte Sanktionsregime gegen Hartz-IV-Bezieher bereits im Jahr 2005 als Strategie des “Förderns und Forderns”: Durch Androhung des Entzugs der äußerst knapp bemessenen Grundsicherung bei kleinsten Auflagenverstößen sollen Erwerbslose genötigt werden, jeden schlecht bezahlten Job anzunehmen – egal wie miserabel die Bedingungen sind.

Politik kauft Wissenschaft

Geforscht haben die fünf Sozialwissenschaftler im Auftrag und finanziert von der Bundesregierung. ….

Weiterlesen: https://de.rt.com/meinung/117451-gehirnwaesche-zuckerbrot-und-peitsche-berliner-forscher-strategien-gegen-impfunwillige/

Weitere „Vorschläge“ – und täuscht euch nicht: das ist keine Übertreibung. Wir sprechen uns in einigen Monaten einfach nochmal diesbezüglich:

Entzug von Geld oder Zutrittsverbot in Lebensmittelgeschäften heißt dann im Neusprech: Diät für Ungeimpfte.

Entzug von Kurzarbeitergeld, Hartz 4, Grundsicherung, Wohngeld, …, nennt man vielleicht Freiwilliger Verzicht auf Leistungen der Solidargemeinschaft.

Verweigerung jeglicher ärztlicher Hilfe (nicht nur, was Erkältungen betrifft), könnte man begründen mit: aus Überlastung können nur noch theapiewillige Patienten behandelt werden (und Ungeimpfte sind nicht therapiewillig).

Es wird die ein oder andere Schlagzeile geben können: „Aufgrund der Todeszahlen durch die Mutation…. , welche von Ungeimpften produziert wurde, greifen Bürger Nachbarn an, die wegen Impfverweigerung das Horrorsterben verursacht haben.“

Wir werden sehen. Wir werden sehen. Das alles wird wohl kommen, und damit wird immer noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht sein, wenn die Menschen sich nicht endlich wehren, wenn sie nicht endlich aufhören, hier mitzumachen und sich aktiv wehren.

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