Die Neujahrsansprache vom puscheligen Ding
Michael Hatzius: https://www.youtube.com/watch?v=fiNPb7_TSqU

Diese Ansprache möchte ich wirklich jedem Menschen ans Herz legen, auch wenn das Neue Jahr nun schon ein paar Wochen alt ist.
Es ist ein Kunstwerk und es zeigt uns, wie wir hätten leben können und wie wir im neuen Jahr leben könnten und was gewaltfreie Kommunikation ist. Die Wahrheit ist einfacher und klarer, wenn man sich nicht zu sehr verkopft. Man kann in manchem verschiedener Meinung sein, doch man kann sich auf einen gemeinsamen Nenner einigen, miteinander gut umgehen, das Gemeinsame wichtiger nehmen als das Trennende, man kann sich einigen. Diese Puscheldinger leben uns vor, was wir Menschen lernen könnten, zumindest, was wir üben könnten. Diese Fähigkeiten, die uns die Puscheligen Dinger zeigen, brauchen wir ganz dringend, jetzt, heute, und in unserer neuen Menschheitsfamilie, die wir uns bauen wollen.

Ein so einfaches und gleichzeitig so liebenswertes Lehrstück habe ich noch niemals gesehen.

Ich habe es mehrmals ansehen müssen (wollen!), denn es ist so niedlich, dass es mich beim ersten mal (und beim zweiten Mal auch noch) fast vom Stuhl gerissen hätte.

Herr Hatzius, Sie sind ein Künstler für die Menschheit! Danke für dieses Video!

Bitte schauen Sie es sich unbedingt an. Der Mitschrieb unten ist nur der Vollständigkeit halber und bringt nicht annähernd rüber, was mich so begeistert. Es lohnt sich, denn am Schluß bekommen Sie extra noch einen Knutscher dafür!

Mitschrieb:
(rosa Puschelding betritt die Bühne:)
„Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger
Das Jahr 2020 geht zu Ende. Es war nicht sooo richtig ein schönes Jahr. Einerseits, weil es nicht so schön war, aber andererseits auch deshalb, weil wir es uns nicht so schön gemacht haben. Denn man kann immer auch selber entscheiden, wie man mit einer Krise umgeht. Es gab soooo viel Streit. Man darf nicht vergessen, dass Gesellschaft Vielfalt bedeutet. Vielfalt im Áussehen, in der Lebensführung, Vielfalt der Ängste. Die Ängste des anderen sind deine Ängste, nur andere.
Wenn wir Verbundenheit spüren und uns im anderen sehen, dann kann aus Angst Mut werden.
Und Mut werden wir im Jahr 21 brauchen. Dann wird es ganz, ganz schööön.
So, das wärs von mir.“

(ein gelbes Puschelding betritt die Bühne:)
Mhm. Also, ich fand die Rede nicht so guuut. Weil viele Aspekte, die mir wichtig gewesen wären, gar nicht zur Sprache kamen.“
(rosa Puschelding:) „Aha! Ich spüre in mir Wuuut hochkommen und fühle mich auch angegriffen als Person.“
(gelbes Puschelding:) „Mußt du nicht! Denn die Kritik an der Sache stellt dich ja niemals als Person in Fraaaage.“
(rosa Puschelding:) „Ja, das zu trennen fällt mir nicht leicht. Aber das ist mein Problem, nicht deines. Und schon gar nicht unseres.“
(gelbes Puschelding:) „Nein.“
(rosa Puschelding:) „Also. Akzeptanz????“
(gelbes Puschelding:) „Ja, absolut. Aber nicht anhusten!“
(rosa Puschelding:) „Nein, das nicht.“
(beide Puscheldinger zusammen:) „Fröhliches 2021! Eure puscheligen Dinger“

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