Wir befinden uns in einem Psycho – Krieg. Was nicht bedeutet, dass es nicht zeitgleich ein Krieg auf „körperlicher Ebene“ ist, in dem brutale Gewalt unterster Stufe geschieht gegen die Menschen. Es ist der wahrscheinlich schlimmste und größte Krieg gegen die Menschlichkeit, seit es die Menschheit gibt.

Im realen Leben (analog sagt man machmal dazu, damit meine ich das echte Leben) kann man diesen Sittenverfall feststellen. Deutlicher erkennt man es in der sogenannten virtuellen Welt. Alles, was in dieser virtuellen Welt „kommuniziert“ wird, rutscht auf eine Ebene ab, die ich inzwischen unterirdisch nenne.

Es fängt schon damit an, dass es im Grunde dort kaum noch Kommunikation gibt. Manchmal ist es stattdessen eine Art unkontrolliertes Rausballern niederster Emotionen. Und können sie sich nicht ausreichend abkotzen (Entschuldigung für diesen Ausdruck, aber es ist nicht mehr anders zu beschreiben, was ich Tag für Tag lese) über Politiker und all jene, die verantwortlich sind für diesen Krieg gegen die Menschheit, dann gehen sie gegenseitig aufeinander los. Wie verrückt gewordene blutrünstige Bluthunde. Ich verzichte hier darauf, Beispiel hineinzukopieren. Sie sind wirklich für einen gesunden Menschen kaum erträglich.

Es scheint so zu sein, dass einige der „Erwachten“ sich viel zu viel von sogenannten Medien reinziehen, die sie scheinbar für Information halten. Ja, die Wahrheit ist, dass seit sehr sehr langer Zeit Gräueltaten geschehen, die die Menschen nicht anschauen und wahrhaben wollen. Sie gucken lieber Fußball und genießen verkaufsoffenen Sonntag. Es ist nötig, diese Wahrheit des Verbrechens gegen die Menschheit anzuschauen. Und am schlimmsten sind die organisierten Verbrechen gegen Kinder auf grausamste Weise. Schon so lang, viel zu lang. Und diese geschehen, weil die Menschen nicht wissen wollen, wegschauen.

Doch sich wie in einem Blutbad fast stundenlang täglich mit all dem Sumpf zu beschäftigen, scheint die Menschen regelrecht zu hemmungslosen Bestien zu machen. Mit Wahrheitsfindung oder Wissensaneignung hat das nichts mehr zu tun. Sie haben, obwohl sie sich „erwacht“ nennen, das Wertvollste verloren: ihre Menschlichkeit. So tief gefallen gehen sie nun auf unterstem Niveau gegeneinander los und pflegen Gewaltphantasien und Verbalheldentum gegen diejenigen, die sie für den Krieg zu Recht verantwortlich machen. Dabei vergessen sie leider, dass sie selbst lang genug weggeschaut und nur um ihre persönliche Egoismen gekümmert haben, gleichgültig gegenüber der offensichtlichen Not in der Welt, und sie damit mitverantwortlich sind. Wer schweigt, stimmt zu, wer dem Unrecht aus Faulheit nichts entgegenstellt, ist Mittäter. Dennoch: an dieser Stelle haben sie diesen Krieg komplett verloren. Sie sind stattdessen zum Teil und zu Handlangern jeder geworden, die sie anklagen.

Selbstbeherrschung und Würde tun Not!

Ich möchte meine Mitmenschen bitten, zur Besinnung zu kommen! Im Kleinen wie im Großen. Ich möchte euch bitten, darauf zu achten, ob ihr euch noch menschenwürdig verhaltet, menschenwürdige Kulturtechniken pflegt. Ich möchte euch wirklich bitten, einzuschreiten, wenn in eurem Umfeld die Dinge ins Verrutschen kommen. Ich möchte euch bitten, den Anfängen zu wehren, wo ihr sie bemerkt: bei euch selbst und bei anderen, auch wenn ihr euch damit nicht beliebt macht. Bitte gebt ein wenig Bequemlichkeit und Gleichgültigkeit auf und kümmert euch!

  • Erinnert euch, was echte Kommunikation, echtes Gespräch ist und beginnt, dieses wieder zu pflegen und zur Not einzufordern. Es geht nicht ums Raushauen der eigenen „Meinung“ und um einen verbalen Kampf ums Recht haben ohne Sinn und Verstand. Es geht um Verständigung, dazu gehört, einander verstehen zu wollen. Der Mensch hat 2 Ohren und einen Mund.

  • Bedenkt, dass ihr euch selbst definiert und eine Aussage macht über eure Würde oder Würdelosigkeit in der Art eurer Kommunikation, gesprochen oder geschrieben und in der art eures Verhaltens. Macht andere genau darauf aufmerksam, wenn es nötig ist, auch dort, wo es scheinbar „gerade noch so tolerabel“ oder sogenannt „normal“scheint. Was heute „normal“ ist, ist schon lange nicht mehr gesund, und menschenwürdig schon gleich gar nicht.

  • Achtet darauf, ob ihr in der Lage seid, euch selbst zu beherrschen. Und macht auch andere darauf aufmerksam, wenn sie sich davon zu entfernen beginnen. Begebt euch weder in das Verhalten trotziger Kleinkinder oder entgleister Pubertierender.

  • Versucht einfach, euch zu erinnern an Ritterlichkeit und sogenannter „höflicher Rede“ und höflichen Verhaltens. Das kann ein guter Anhaltspunkt sein. Uns Menschen würde es gut anstehen, uns ritterlich zu verhalten, auch jenen gegenüber, die andere Ansichten haben als wir. Es nützt nicht viel, davon zu reden, es nützt mehr, es vorzuleben, zu zeigen, wie es geht.

Dies würde ein Gegengewicht schaffen, ja, es wäre sogar ein Gegenmittel zu dieser Waffe im Krieg gegen die Menschlichkeit, wenn wir es schaffen könnten, unsere Menschlichkeit und unsere Menschenwürde trotz aller Angriffe zu bewahren. Manchmal ist es nur das, was wir im Moment tun können. Dem Teufel zum Trotz ein Mensch mit Würde, Anstand und gesundem Menschenverstand zu bleiben, selbstbeherrscht, mit dem Christus als Vorbild. Denn: wem wollen wir ähnlich sein? Einer unbeherrschten underirdischen Bestie oder dem Christus?

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