Genau genommen schreibe ich meine Artikel hier gar nicht für dich. Jedenfalls nicht als End – Adresse. Ich schreibe dir, damit du etwas daraus machst. Für andere. Denn wenn du meine Artikel hier liest, seit April etwa, dann hast du es.

Du hast es doch schon längst

Du erinnerst dich. Du erkennst es.

Du fühlst es.

Du weißt es.

Du lebst es, so gut du kannst in deinem Alltag, wendest alles an, was nur möglich ist.

Du hast dich gewandelt, du bist gewachsen, du bist stabiler geworden.

Du läßt dich nicht mehr fangen und belügen, du durchschaust das böse Spiel, du weißt, warum sie das tun und wie sie das tun.

Du kennst deine Aufgabe und deinen Weg und auch deine Verantwortung.

Ich habe dir alles an die Hand gegeben, damit du dich erinnerst und erkennst. Damit du erkennst: es geht nicht um mich und es geht auch nicht um dich. Es geht um die Kinder, um alle Kinder dieser Welt, die geborenen und die noch ungeborenen. Sie rufen nach dir.

Weil es um die Kinder geht, müssen das hier die Erwachsenen begreifen, das, was du begriffen hast.

Er – wachsen?

Es fällt mir manchmal schwer, „Erwachsene“ zu sagen. Sie scheinen mir wie kleine Kinder zu sein. Sie rufen nach der Mama, in welcher Form auch immer. Sie scheinen mir so unmündig zu sein, verweigern ihre Aufgabe, verweigern es, die Verantwortung zu übernehmen. Dazu müßten sie ihr bequemes, verlogenes und absolut tödliches Weltbild und Selbstbild aufgeben. Lieber sterben als das, scheint es. Sie plappern die Lügen nach, ohne ihr Hirn zu nutzen und nennen das ihre „Meinung“. Damit sagen sie laut und deutlich: „Ich bin unmündig. Ich will nichts wissen, ich will keine Wahrheit, ich will meine Ruhe und von Mama/Regierung/Experten/Ärzte/Lehrer… gepudert, gewickelt und gefüttert werden. Wenn ich mich unwohl fühle, schreie ich nach Mama oder beschuldige ich andere. Und ich will so bleiben wie ich bin.“

Dennoch: man muß sie irgendwie erreichen, denn da sind Kinder in ihrer sogenannten Verantwortung. Wenn dem nicht so wäre, würde ich diese sogenannten „Erwachsenen“ einfach ihren Weg weiter rennen lassen. Die Kinder aber können nichts dafür. Deshalb all die Mühen mit diesen Leuten. Es sind noch viele dabei, die man erreichen kann, wenn man sich ausdauernd darum bemüht.

Übernimm Verantwortung und komm in die Puschen

Manchmal genügt es, ihnen nach und nach ihre eingebildeten Ängste zu nehmen. Sie wurden damit gefüttert bis zum Erbrechen. Manchmal genügt es sogar, ihnen nur zu zeigen, wie entspannt und zuversichtlich man selbst ist und man ab und zu diese Ängste entlarvt. Mit Charme und Witz. Die sogenannten Affenpocken eignen sich hervorragend. Nie war es so deutlich, dass sie immer und immer wieder denselben billigen Film abspulen. Darauf kann man zeigen. Oder dies: Wo sind sie denn nun, die Russen?

Bei manchen nimmt man vielleicht etwas mehr Schmackes dazu. Wahrheit kann und muß zur Not dann eben weh tun. Sie ist nicht bequem. Man kann darauf hinweisen, dass die Lügen auch nicht bequem sind, alles andere als das! Folge den Lügen und gehorche, dann wird dir das Leid so sicher sein wie das Amen in der Kirche und das Ende ebenso. Öffne dich endlich der Wahrheit, auch wenn es dir peinlich ist, du dich schämst für so viel Dummheit bisher. Es ist eine kluge Idee, die dummheit zu erkennen und dann von ihr zu lassen. Dann hört auch die Leiderei auf. Und das Ende wird erfreulicher sein.

Manche muß man Dauerberegnen. Bewußtsein ist wie ein Regenschirm, sagt man. Es nützt nur was, wenn es offen ist. Also laß die Wahrheit regnen, bis sie ihren Geist öffnen müssen!

Mach was

Nimm alles hier von diesem Blog was du brauchst und trag es in die Welt. Nutze es auf deine Weise. Schick den Link für diese Seite. Druck die Artikel aus und gib sie weiter. Nimm Teile daraus und gib sie weiter. Nimm anregung daraus und mach was Eigenes draus. Es ist mir egal, was du machst, Hauptsache du machst was! Mach es nicht zu deinem Hobby, die Zeit des gemütlichen Konsumierens ist vorbei, schon lange. Es muß Hauptanliegen sein. Wenn du wüßtest, wie wenig Zeit noch bleibt, wie viel auf dem Spiel steht, und wie viel noch fehlt, um das Ruder rumreißen zu können, dann wüßtest du, dass der Stuhl brennt, auf dem du sitzt. Am Ende wird zählen, was du gemacht hast, um das zu verhindern und was du unterlassen hast. Das ist die Frage an uns alle am Ende. Auch an mich und an dich.

 

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