Um mich überhaupt noch zurecht zu finden und um meine Kraft nicht sinnlos zu vergeuden, habe ich mir ein – zugegeben – verallgemeinerndes Schema erstellt. Es mag jenen nützlich sein, die darunter leiden, ihre Mitmenschen in Leid erleben zu müssen mit dem Wunsch, ihnen irgendwie zu helfen.

Zuerst kommt die Analyse, was bedeutet, einen Sachverhalt systematisch zu untersuchen. Hierbei ordnet man die einzelnen Teile oder Elemente in Gruppen. Danach kann man diese Gruppen betrachten, auswerten hinsichtlich des Zieles, welches man vefolgt oder herbeiführen möchte. Damit es Sinn macht, muß man zuerst das Ziel wissen, was will ich also erreichen? Ich möchte dort, wo es möglich ist, auf meine Weise die Not lindern, einen Wandel, eine Änderung herbeiführen.

Die Not, welche die ganze Welt in Leid und Gefangenschaft hält, möchte ich hier nicht beschreiben, das wurde, zumindest die letzten 2 Jahre, erschöpfend getan. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Analyse

Für mich hat es sich als sinnvoll erwiesen, meine leidende Mitmenschen in direktem Umfeld in 2 Gruppen zu sortieren:

  1. Sie haben eine Art von moralisch erhöhtem Selbstwertgefühl in ihrem Gehorsam gegenüber dem herrschenden System und glauben, das Recht auf ihrer Seite zu haben. Sie erkennen nicht oder wollen nicht erkennen, dass in dieser Definition mehrere Lügen enthalten sind: von moralisch und erhöht kann ebenso wenig die Rede sein wie von Selbst und Wert, und das Recht, auf welches sie sich beziehen ist das Gesetz der Herren über ihre Sklaven. Ihre Moral, ihre Werte und ihre Gesetze widersprechen jenen, die der Christus uns gab.

    Sie sind sehr dogmatisch, werden schnell agressiv und sind meiner Erfahrung nach für keine Wahrheit mehr zugänglich. Deshalb kümmere ich mich hier nicht mehr, es macht keinen Sinn und vergeudet nur Kraft. Dies überlasse ich Gottes weisen Ratschlüssen und dem Karma.

  2. Sie sind sehr verängstigt, sie wollen unbedingt oder müssen daran glauben, dass die Regierung, die Experten etc. es gut mit ihnen meinen. Auch sie können mitunter grob werden, doch tun sie es aus Angst und nicht aus verirrter Selbstgerechtigkeit. Hier kann man etwas tun, man kann Hilfe anbieten.

Ferner ist inzwischen erschöpfend und umfassend erkannt worden, dass es sich bei dem, womit wir es in der Welt heute zu tun haben, um eine Art Religion handelt. Von Kult war die Rede. Früher hat man sogenannte Religionen, die Menschen ins Verderben und in die Sklaverei führten, Sekten genannt. Man hat damals erkannt, dass sich diese regelrechter Gehirnwaschprogramme bedienen und es kaum möglich ist, darin Gefangenen zu helfen. Kaum. Aber ganz unmöglich war es nicht und ist es heute auch nicht.

Raus aus der ewigen Angst

Es macht Sinn, sich dessen bewußt zu sein im Umgang mit Menschen der zweiten Gruppe. Hier ist besonders wichtig, das Grundübel zuerst zu berücksichtigen: Die Angst. Die wenigsten haben Angst vor einer bestimmten Erkrankung. Dieses Thema ist wohl bei den meisten Menschen mittlerweile bewußt oder unbewußt klar genug geworden hinsichtlich seiner tatsächlichen Wertigkeit. Die Angst ist eine andere und sie ist wohl vielschichtig. Sie haben Angst davor,

  • nicht dazuzugehören zur Gesellschaft, von der Gemeinschaft der Mitmenschen ausgestoßen zu werden

  • bestraft zu werden, entweder von der Staatsgewalt oder von ihnen übergeordneten Menschen (Arbeitgeber etc)

  • Streit zu haben, Unfrieden in der Familie und im Freundeskreis zu haben

  • ihr Weltbild und ihr Bild von sich selbst zerbrechen zu sehen, das, was sie ihr Leben lang geglaubt haben, wanken zu sehen

  • selbst Verantwortung für sich und ihr Leben zu übernehmen

  • sich ihre Freiheit zu nehmen, mit der sie nicht wissen, was sie damit tun sollten

Kurz gesagt: sie haben Angst vor Gesichtsverlust und dem Verlustes des Bodens unter ihren Füßen. Und sie haben Angst vor den Konzequenzen, selbst handeln zu müssen.

Erster Schritt: Salutogenese gegen die Angst

Salutogenese ist ein wissenschaftliches Modell, das die „Entstehung und Erhaltung von Gesundheit“ untersucht. Dies kann ein Ansatz sein, ein Anfang, um sich durch Selbsterziehung endlich aus dem Falschen zu lösen und das Richtige zu leben. Beherzigt man diese Erkenntnisse, kann man sich systematisch aus der diffusen und übermächtigen Angst der heutigen Zeit lösen. Tu einfach, was Geist und Seele gesund erhält, dann hat Angst keinen Raum mehr in dir.

Es kann ein erster Schritt in die richtige Richtung sein, wenn man Menschen in seinem Umfeld mit diesen Erkenntnisssen bekannt macht. Lebe es ihnen vor und zeig ihnen, dass es furchtlos und glücklich macht. Dann erkläre ihnen, wie du es machst und lade sie ein, das Leben wieder zu leben, denn die frohe Botschaft lautet: „Es gibt ein Leben vor dem Tod!“ Tu einfach alles, was Menschen ermöglicht, schwere Krisen gut zu überstehen und sie erwiesenermaßen befähigt, zufrieden und dankbar zu sein und zeig es ihnen:

  • habe den Mut, die Realität anzuschauen. Nur, wer sie kennt, kann sich selbst zu einer besseren Realität verhelfen
  • Lehne Künstlichkeit, Angeberei und Heuchelei ab und lebe Natürlichkeit, Spontanität, Einfachheit sowie Bescheidenheit, lasse dich durch Konventionen nicht abhalten
  • Werde problem-, sach- sowie themenorientiert und nicht ich-orientiert
  • Lerne und pflege die Fähigkeit, mit dir selbst zu sein
  • Habe Wertschätzung für grundlegende Lebensgüter, schätze sie mit Ehrfurcht, Freude und Staunen
  • Pflege dein Gemeinschaftsgefühl, deine Sympathie und Zuneigung für andere, Zuwendung und Interesse an Mitmenschen. Tu dies mit allem, was dir Freude macht: feiere mit ihnen, singe, tanze, lache mit ihnen. Besuche sie und lade sie ein.
  • Sei freundlich im Umgang mit allen Menschen, ungeachtet von Klasse, Rasse, Erziehung, Glauben
  • Sei dir bewußt, ein seelisch – geistiges Wesen zu sein, welches in einem Körper wohnt und wisse darum, dass du eine geistige Heimat hast. Lebe ein spirituelles Leben
  • Erinnere dich an die festen moralischen Grundsätze und Tugenden, die einstmals unser Volk stark gemacht und weltweit hoch geschätzt wurden und lebe sie
  • habe Humor und lache nicht über feindselige, verletzende oder Überlegenheitswitze.
  • Gesunde Menschen sind ohne Ausnahme kreativ und leisten Widerstand gegen Anpassungsdruck. Kreatives Schöpfertum und hoher Grad an persönlicher Freiheit, Widerstand gegen Zwang. Finde dies wieder in dir selbst.

Zweiter Schritt: Raus aus dem falschen Glaubenssystem

Behutsam und nur als Angebot. Das sind die wichtigsten Merkmale, wenn man jetzt weiterkommen möchte. Der Holzhammer bewirkt nur, dass die sprichwörtlichen Rolladen runtergehen und das Gespräch beendet ist. Suche jetzt Ansatzpunkte dort, wo es schon Erkenntnisse gibt und gib deine Zustimmung.

Sei es das giftige Fluorid in der Zahnpasta, die Bedenklichkeit hinsichtlich unseres Trinkwassers, die Vorzüge von Lebensmitteln aus dem Bioladen oder die Lüge über das sogenannte umweltfreudliche E-Auto. Was es auch sei: schneide diese Themen an und zeig Interesse. „Was nimmst du eigentlich jetzt für eine Zahnpasta? Welches Wasser kaufst du? Welchen Wasserfilter nutzt du?“ Lass es dir erklären, stimme zu.

Flechte nun ins Gespräch mit ein, wie schlimm es ist, dass sich wenige eine goldene Nase verdienen zum Schaden von uns allen, indem man uns solche Lügen vorsetzt und die Wahrheit verschweigt. Sprecht nun darüber, dass viele Menschen das alles nicht wissen wollen, wohl, weil es unbequem ist, vielleicht, weil es an deren Weltbild rütteln könnte. Zeige auf, dass es immer nur um Macht und Geld geht. „Folge der Spur des Geldes!“ oder „Suche danach, was sie vor uns verbergen wollen!“

Zeig auf, wie gut es ist, dass ihr beide das erkannt und für euch geändert habt. Seid gemeinsam stolz darauf.

Nun lass es wirken, komme später oder ein anderes Mal darauf zurück. Warte, bis sie selbst die eigentlichen Themen anschneiden. Dann kannst du mit eurer erarbeiteten gemeinsamen Ansicht oder Überzeugung ansetzen. Ihr seid euch in diesen Dingen einig und habt euch verbündet.

Dritter Schritt: Trumpf aus dem Ärmel

Was auch immer nun dein Mitmensch, dem du helfen willst, aus dieser „Matrix“ auszusteigen, anspricht: Nutze das, was ihr vorher gemeinsam erkannt habt. Jedes von den Mainstreammedien vorgekautes Thema kannst du jetzt nutzen.

Geht es um den Krieg zwischen Ukraine und Rußland, kannst du nun sagen: „Ja, genau! Auch da habe ich gelernt, genauer hinzuschauen. Wir wissen ja schließlich beide, dass man nur der Spur des Geldes folgen muß.“

Geht es um „Die Maßnahmen“, geht es um die Impfung“, das Boostern, die Maske, was es auch sei, knüpfe an die gemeinsame Überzeugung an und übertrage es darauf. Behutsam, wie gesagt. Es genügt, deinen Mitmenschen zum Nachdenken anzuregen. Verzichte darauf, nun loszupoltern und eine „Beweiskette“ darzulegen. Lass es dann einfach so stehen und wirken. Es ist notwendig, das dein Mitmensch „selbst“ drauf kommt. So kommt er ohne Gesichtsverlust vor dir aus dieser Nummer heraus.

Vierter Schritt: Geduld und Angebot

Nun kommt wohl das schwerste an deiner Bemühung: du mußt warten, Geduld üben, und bei deinen kleinen Anregungen bleiben. Steter Tropfen möge den Stein höhlen. Zeige, dass du ein wohlgesonnener Freund bist, zeige, dass du da bist und hilfst, wenn Hilfe erwünscht ist. Halte sozusagen immer deine Türe offen.

Mehr kannst du wohl jetzt nicht mehr tun. Doch das Wenige mag im rechten Augenblick Gold wert sein. Dieser Weg ist im Moment der einzige, mit dem ich tatsächlich Erfolge habe, ohne sogenannte „Kollateralschäden“ zu verursachen. Biete deine helfende Hand, ohne sie aufzuzwingen, ohne beleidigt oder enttäuscht zu sein, wenn sie nicht ergriffen wird – noch nicht.

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