Ich schreibe, täglich schreibe ich. Und ich rufe in die Welt. Und täglich denke ich, wie soll ich es denn sagen? Sind meine Sätze nicht klar genug? Sind meine Texte zu lang für die inzwischen oft sehr reduzierte Konzentrationsfähigkeit? Werde ich grundsätzlich mißverstanden und deshalb als eine Autorin von heiteren kleinen Kurzgeschichten angesehen? Ist es heute nicht mehr möglich, in Sprache oder Schrift die Mitmenschen anzusprechen, mit einer Botschaft zu ihnen vorzudringen?
Wollen die Menschen nicht oder können sie nicht? Liegt es daran, dass meine Botschaften jeden Einzelnen persönlich so unangenehm zur Tat aufrufen, weil es ohne die Tat eines jeden Einzelnen nicht mehr geht, weil da eben keiner kommt, um zu retten oder zu erlösen? Halten mich die Menschen für blöd? Oder halten sie sich selbst für blöd, ohne es zu bemerken? Kann ich meine Botschaften in Smileys und Emojis übersetzen? Am besten welche, die sich bewegen und zappeln? Brauchen sie Bilder? Ok, dann versuche ich, meinen heutigen Artikel in ein Bild zu gießen. Bitteschön:

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