Seit „Corona“ schreibe ich mein Zeitdokument „Corona-Tagebuch“ mit dem Untertitel: „Es gibt kein Leben nach Corona – es gibt nur die „neue Normalität“ – oder: Unsere psycho-pathologische Gesellschaft“. Bis heute. 7 dicke Leitzordner gestopft voller Papier.

Von Anfang an habe ich aktiv in diversen Gruppen mitgearbeitet. Das hat sich gewandelt, was seine Gründe hat, im übrigen sind es stets dieselben Gründe. Deshalb bin ich zur Zeit hauptsächlich nur noch dort aktiv, wo ich einzelne Personen unterstützen kann, ihr eigenes Ding zu machen, zu verwirklichen, zu ermöglichen, dann, wenn ich sehe, es ist das, was ein Mensch, welchen man noch so nennen kann, dringend tun sollte. Das, was in dieser Welt dringend gebraucht wird. Oder ich helfe einfach aus „menschlichen“ Gründen jemandem in einer Not.

Seit Dezember 2020 wurden mehrere Artikel von mir im Rubikonmagazin und zwischenzeitlich einige wenige in anderen Zeitschriften veröffentlicht.

Seit Januar 2021 veröffentliche ich fast täglich und manchmal mehrmals täglich Artikel auf meinem Blog.

Ich gebe Nachrichten und Informationen weiter, ich recherchiere dazu, kläre auf, bringe Hintergründe, mache mir Gedanken und formuliere stundenlang. Viele Tips und helfende Strategien gebe ich den Lesern in die Hand. Meine inzwischen über 200 Artikel auf diesem Blog enthalten politisches, soziales, psychologisches, gesundheitliches und einiges mehr. Meine ganze Lebenserfahrung in vielen Bereichen und meine Sachkunde in so manchem Bereich fließen mit ein. Ich halte nichts zurück, ich gebe alles weiter, was den Lesern hilfreich und nützlich sein könnte, würden sie es verwenden.

Und das tue ich auf meine ganz eigene Weise. Andere haben eine andere Art und einen anderen Stil. Ich habe eben meine Art und meinen Stil und er mag gleichberechtigt neben den anderen stehen. Zudem unterstütze ich andere, ihre Texte oder Nachrichten zu verbreiten.

Dies ist harte Arbeit. Diese Arbeit mache ich viele Stunden pro Tag, 7 Tage die Woche. Manchmal vom frühen Morgen bis weit in die Nacht. Es ist meine Aufgabe, die ich erfülle, so gut ich nur irgendwie kann, unabhängig von Tagesform oder anderer Aufgaben, die ich als Mensch in dieser Welt oder in meiner kleinen Welt zu Hause sonst noch so habe.

Ich rufe auf, aktiv zu werden, die meisten „Aktivitäten“, zu welchen ich aufrufe, die im übringen dringend nötig sind, oder es waren, falls es nicht schon lange zu spät ist, erfülle ich zum großen Teil auch selbst, unabhängig von der oben genannten Tätigkeit. Ich weiß also, wovon ich rede. Ich rede nicht nur, ich schreibe nicht nur, ich tu es.

Dies alles ist kostenlos. Keinen müden Pfennig erhalte ich hierfür, keinen einzigen. Unser „Familieneinkommen“ besteht aus dem Existenzminimum, stets in Frage gestellt, stets gefährdet. Ab Herbst sollen wir nicht mehr in den Supermarkt dürfen zum Einkaufen, wobei wir sowieso seit langem nur das Notwendigste kaufen. Luxus, Wellness, Lifestyle, Wohlfühltralala kennen wir schon lange nicht mehr. Sollte es so kommen, werden wir wohl verhungern.

Immer wieder erhalte ich für meine Arbeit Anfeindungen, wie alle anderen eben auch, welche ähnliche Arbeit leisten. Mein Rütteln und Schütteln, mein endloses Rufen stößt nicht auf Wohlgefallen. Die Aufforderung, selbst tätig zu werden und dann auch noch zusammen mit zahllosen aufgezählten Möglichkeiten für einen jeden, den eigenen Arsch hochzukriegen, sich mit anderen im echten Leben zusammenzutun, ist unangenehm. Das ewige Gejammer und Kleinkindverhalten der Leute, ja, auch der Leute der sogenannten Wahrheitsbewegung, wie auch immer sie sich selbst nennen mögen, mit dem Bedürfnis, ständig von Mutti gewickelt und gepudert zu werden, mag man sich von mir nicht aufzeigen lassen, den Spiegel, den ich manchmal vorhalte, den liebt man nicht. Das bekomme ich zu spüren.

Zehntausend Aufrufe pro Tag habe ich nicht wie so viele andere, dennoch erreiche ich Menschen. Ob sie meine Artikel nur konsumieren oder ob etwas im Hirn und dann im Handeln ankommt, weiß ich nicht. Das liegt nicht in meiner Veantwortung. Das ist die Veantwortung eines jeden selbst.

Bei all dem habe ich viel gelernt. Mein ganzes Leben lang habe ich gelernt, das meiste aus Begeisterung, vieles aus Not. Seit „Corona“ habe ich extrem viel gelernt, Entsetzliches habe ich gelernt, Dinge, die ein Mensch nicht wissen will, nicht erfahren will, die ein Mensch mit Herz und Seele kaum erträgt, und nur die Abgestumpften nehmen daran keinen Schaden, tragen keine Wunden und Narben davon. Sie sind aus Beton. Ich bin nicht aus Beton. Deshalb ist mir diese stundenlange Arbeit, welches alles mit Entsetzlichem und Unvorstellbaren zu tun hat, eine solche Qual. Ja, es quält mich. Es hat Spuren hinterlassen.

Noch mehr quälen mich die sogenannten Mitmenschen mit ihrem Verhalten bzw mit ihrem Nicht – Verhalten. Das ist das Schlimmste an der ganzen Sache, das Verhalten der Mitmenschen. Und sogar sogenannte wache Menschen bemerken nicht, wie sie für Freiheit und Liebe und weiß ich nicht was alles auf die Straße gehen und in ihren engsten Kontakten, mit ihren wichtigsten Menschen ihres Lebens umgehen wie mit einem Stück Scheiße. Eine verfaulte Kartoffel scheint mir mehr emotionale Intelligenz und Empathiefähigkeit zu haben als diverse Leute des zukünftigen Goldenen Zeitalters.

Deshalb will ich da gar nicht hin, in dieses Goldene Zeitalter. Zu dieser sogenannten neuen Menschheitsfamilie. Zu den sogenannten „Erwachten“. Zu den geimpften Transhumanisten will ich auch nicht, da will ja sowieso niemand hin, der noch für einen Pfennig Grips im Hirn hat. Dieser Planet scheint irgendwie fertig zu sein, mit allem, was da drauf so wuselt. Meine Hoffnung ist nur noch, ich könnte mich eines baldigen schönen Tages einfach so in Luft auflösen, ohne Schall, ohne Rauch, einfach weg. Doch bisher hat sich keine meiner Hoffnungen meines Lebens erfüllt. Wir werden sehen.

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