Eine Meldung in einem Info – Kanal sollte mich vielleicht freuen: Ein Journalist der Weltwoche gesteht, er habe geschlafen. Nun, nach fast 3 Jahren Tiefschlaf erkennt er: Die große Impf – Lüge ist Manipulation, Machtmißbrauch und Milliardengeschäft. Die „Covid – Impfung“ ist gar keine Impfung. … Totalversagen der Medien …“:

Wie lange dürfen eigentlich Jounalisten, Politiker, Richter, Polizisten, Ärzte, Wissenschaftler, … während des Ausübens ihres Berufes ungestraft schlafen? „Uuuups, hab verpennt!“ – Geht das einfach so? Wie lange dürfen eigentlich Bürger, die sich an Wahlen beteiligen, die das Schicksal der Menschen, des Volkes bestimmen, ungestraft schlafen?

Wieso sind eigentlich so viele andere wach, und zwar seit Anfang 2020 – oder noch viel länger? Haben diese wachen Menschen nicht unzählige Leserbriefe geschrieben, Herr Köppel? Sind nicht so viele Menschen mahnend und mit Weckrufen an Ihrem und anderen Medienhäusern vorbeigezogen? Hat man dort, in diesen Medienhäusern, nicht ganz genau gehört, was diese wachen Menschen rufen? Haben Sie denn die vielen Leserbriefe nicht gelesen? Hat Sie das nicht animiert, nachzuforschen? Waren Sie nicht sogar „wach“ genug, um die mahnenden Menschen zu diffamieren, anzuklagen, Strafen für deren Mahnen zu fordern in Ihrem Geschreibe? Dafür waren Sie wach genug?

„Uuuups, ich habe verpennt!“ – und leider sind dadurch unzählige Menschen zu entsetzlichem Schaden gekommen oder gar gestorben. Sie haben ihr Ansehen, ihre Existenz, ihre Zukunft verloren. Unsere Wirtschaft hat einen solchen Schaden erlitten und erleidet gerade durch andere Dinge, die Sie gerade zufällig auch verpennen, noch mehr Schaden – den völligen Zusammenbruch. Unser deutsches Volk steht kurz vor der Auslöschung – was das betrifft, scheinen Sie ja immer noch nicht so recht wach zu sein. Erinnert Sie das vielleicht so ganz dunkel an irgendwas, Herr Köppel, was Sie sicher mal in der Schule gehört haben als Bub, oder vielleicht dort, wo Sie ihren ehrenwerten Beruf gelernt haben vor einiger Zeit, kurz bevor Sie in Tiefschlaf gefallen sind?

Sie hatten einmal Kollegen, Herr Köppel, die auch nach einem langen, tiefen Schlaf erwacht sind und sich erstaunt die Augen rieben. Diese hatten danach versprochen, es künftig besser zu machen. Davon habe ich vor 2 Jahren schon einmal in einem Artikel berichtet – aber da haben Sie ja gerade geschlafen, nicht wahr? Darf ich Ihnen ein wenig auf die Sprünge helfen, Herr Köppel?

Zugegeben, ein Vergleich mit jeder und dieser Zeit ist absolut „unstatthaft, unanständig“ – so sagt man. Das sind 2 völlig verschiedene Kapitel in der Menschheitsgeschichte – dem stimme ich vollkommen zu. Doch es hat da gewisse Ähnlichkeiten, natürlich nur rein äußerlich, und nur in Manchem, wohlgemerkt, nur in Manchem wahrscheinlich. Aber es könnte der Erinnerung auf die Sprünge helfen. Dazu lernt man ja Geschichte, glaube ich. Die Erinnerung an seine Berufsehre und Aufgabe als Mensch, als Journalist, als Politker, Wissenschaftler, Arzt, Wähler etc., eine Erinnerung an die Verantwortung, die man hat, ob man sie nun wahrnimmt oder nicht.

Ein Goldstück der Geschichte – oder grenzenlose Schande?

Es gab da eine Jubiläumsausgabe einer schwäbischen Tageszeitung,– ein Abdruck der gesamten ersten Ausgabe vom 4. Dezember 1945. Fassungslos las ich damals, beim Erscheinen dieser Jubiläumsausgabe, darin die exakte Beschreibung dessen, was in unserem Land und weltweit seit Monaten geschah und immer noch geschieht.

„Trümmer, überall!“ steht da geschrieben, und: „Ende und Beginn“. Kleine Auszüge mögen genügen, Herr Köppel, um Sie vielleicht in Ihrem Aufwachprozeß zu unterstützen:

„ … Zerstörte Fundamente: Seine zersetzenden und zerstörenden Kräfte, sein dämonischer Nihilismus hat sich vollendet. Die Vergötterung der Macht und der Gewalt kannte keine Grenzen; sie zerstörte zunächst im Innern die ethischen Fundamente des Staatswesens, das Recht und die Rechtssicherheit und setzte an deren Stelle die Despotie, Willkür, Drohung, Mord und Verbrechen. Eine raffiniert verlogene Propaganda mißbrauchte die Begeisterungsfähigkeit der Jugend; ihrer suggestiven Kraft erlagen viele.

Seine innere Unabhängigkeit ihr gegenüber zu bewahren, erforderte ein hohes Maß geistiger Selbständigkeit; aktives Handeln war jedoch gelähmt durch die allmächtige Maschinerie des totalen Staates und weil er jegliche Mittel zur Lenkung der öffentlichen Meinung vollständig beherrschte. (…)

Das Regime (…), das im Innern jedes echte und ursprüngliche Handeln aus Gemeinschaftssinn ausgelöscht hatte und anstatt seiner Befehl und blinden Gehorsam setzte.“

Gibt es eine passendere Beschreibung unseres heutigen Zustandes? Erschallte nicht jahrzehntelang ein „Nie wieder!“ und ein „Wehret den Anfängen!“? Gab es nicht hernach jahrzehntelang Lobreden, Ehrungen und Kränze für jene, die „ihre innere Unabhängigkeit“ mit einem „hohen Maß an geistiger Selbständigkeit“ erhalten konnten? Was geschieht heute mit solchen, die Kinder desselben Geistes sind, Herr Köppel? Was hat denn die „Weltwoche“ so alles geschrieben über Menschen, die innere Unabhängigkeit bewahrten? Verleumdung, Kriminalisierung, Zensur, das ist, was geschieht, heute, im 21. Jahrhundert – weltweit, doch allen voran, wie in alter Manier: Deutschland!

Grausamkeit – unerbittlich!

Einige Sätze weiter steht geschrieben in diesem geschichtlichen Zeitdokument:

(…) und so führte der Kultus der Macht zu ihrem eigenen Ende und zu dem Zusammenbruch jeder deutschen Staatlichkeit überhaupt. Noch nie ist ein Reich so leichtfertig zugrunde gerichtet worden (…), wie in keiner Phase der Geschichte stehen die Deutschen vor Trümmern des Staates, der Wirtschaft und überlieferter Lebensformen, in denen sie mit allen Fasern des Wesens verwurzelt waren. ‚Entwurzelt sein‘ – den Sinn dieses bildhaften Begriffes der Sprache, erst jetzt vermag man ihn in der Tiefe zu erfassen. Die Grausamkeit (des Krieges), das Übermaß seines Leides, das die Grenzen des Bewusstseins zu zersprengen droht, steht unerbittlich und schicksalhaft vor einem jeden.“

Zwölf entsetzliche Jahre – und danach nur noch Trümmer, Entwurzelung, Übermaß an Leid. Wie lange wird es dieses Mal dauern? Werde ich ein Ende, falls es eines geben kann, noch erleben? Wird es „danach“ überhaupt möglich sein, zu reflektieren, wieder aufzubauen, Mut und Kraft und Hoffnung zu schöpfen? Oder wird es dann nur wenige Wesen geben, die noch übrig sind, technokratisch entmenschlicht, gechipt und fremdgesteuert, ihrer Seele und ihres Geistes beraubt, unfähig, sich selbst und die eigenen Emotionen wahrzunehmen? Weil da der ein oder andere aus Versehen gepennt hat?

Ich möchte Sie, Herr Köppel, und alle meine Mitmenschen fragen, wo Sie ihre „innere Unabhängigkeit“ hingetan haben, wo und warum Sie diese abgegeben haben! Ich möchte alle Mitmenschen fragen, wie viel sie noch brauchen, was noch alles geschehen muss, damit sie die Augen aufmachen und einfach jetzt mal aufwachen!

Ja, es gibt welche, die noch ihre innere Unabhängigkeit bewahrt haben, und sie bezahlen dafür einen hohen Preis. Wo sind die Ehrungen, die Kränze, die Lobreden für sie? Viele Menschen gingen und gehen auf die Straße oder leisten auf andere Weise Widerstand, auch zu einem hohen Preis, doch sie tun es, immer noch, unermüdlich. Und ich bin über alle Maßen dankbar für jeden Einzelnen!

Zerstörte Fundamente

Weiter unten im Abschnitt „Zerstörte Fundamente“ steht:

Es war (…) nur möglich durch gewaltsame und unentrinnbare Unterdrückung aller ihm entgegenstehender geistigen Mächte, der Kirchen, der Wissenschaft und der Kunst. Er fesselte und band ihre Vielgestaltigkeit, terrorisierte ihren Drang nach Echtheit, Wahrheit und redlicher Erkenntnis mit dem Ergebnis, dass ihre Leistungen niedergingen.“

Merken Sie was, Herr Köppel? Man soll es nicht dürfen, Vergleiche zu dieser Zeit der deutschen Geschichte zu ziehen. Deshalb tun wir es nicht. Man könnte nur einfach etwas draus lernen, dazu ist Geschichte ja immerhin da, das hab ich in der Schule gelernt, wo ich nicht geschlafen habe, Herr Köppel. Warum darf man also nicht? Weil es so augenscheinlich ist? Weil jedes Kind das böse Spiel erkennen könnte? Weil es die Not der Gehorsamen mehren würde, müssten sie in diesen entsetzlichen Spiegel schauen?

Wo sind sie jetzt, die Kirchen und ihre Herren? Wo sind sie jetzt, die Wissenschaftler und die Künstler, die Denker? So wenige nur sind es, die es wagen, den Mund aufzutun. Aus Angst? Aus Berechnung? Habt ihr denn euer „Nie wieder!“ und euer „Wehret den Anfängen!“ ganz vergessen? Doch die wenigen, die dennoch den Mund auftun, auf ihren beiden Beinen fest und sicher auf dem Boden der Menschlichkeit stehen, ihr klares Denken bewahrend und ihr Herz geöffnet, diese ehre ich jeden Tag, und auch ihnen möchte ich sagen: Ein jeder von euch ist ein Juwel und wird dringend gebraucht, auf keinen von euch kann diese Zeit verzichten.

Hoffnung?

Unter dem Abschnitt „Neue Maßstäbe“ steht geschrieben:

Große und tragische Erlebnisse reifen den Geist und geben ihm einen anderen Maßstab der Dinge (…); das Ende des Krieges war das Ende der (…) Despotie. Zusammen mit dieser unmenschlichen Staatsform ist unendlich viel Wertvolles zugrunde gegangen, aber auch Wertloses, Mittelmäßiges, Überaltertes und Totes. Wir haben von vorn zu beginnen und müssen die Möglichkeiten sehen, die damit verknüpft sind. Wir sind auf dem Talboden unseres Unglücks angekommen. Jetzt muß der Weg aufwärts führen. Wir haben an uns erfahren, welche Dämonen eine falsche Idealisierung der Machtpolitik und des Staates als Selbstzweck weckt. (…) Wir wenden uns ab von ihr und nehmen den Kampf mit dem Schicksal auf, um an einem neuen demokratischen Staatswesen mit sittlichem Inhalt zu arbeiten.“

Wie sieht es denn aus, Herr Köppel? Was haben Sie sich denn so vorgenommen, jetzt, so frisch und erholt nach langem Schlaf? Ihre Kollegen haben damals etwas versprochen. Wollen Sie wissen, was das war, dieses Versprechen?

Gebrochene Versprechen?

In einem Kasten am Rande dieser damaligen Erstausgabe steht eine Botschaft:

Die Schwäbische Zeitung an ihre Leser: (…) Die Schwäbische Zeitung, die jetzt in Ihre Hände kommt, (…) wird durch Dienst an der Wahrheit und den Grundsätzen der Menschlichkeit zu ihrem Teile dazu beitragen, dass das deutsche Volk die Wirklichkeit und die Ursachen seines Unglückes erkennt, dass es die Wunden des Krieges zu heilen und sich mit Mut und Zuversicht ein neues Haus des Friedens zu bauen vermag.“

Und jetzt, Herr Köppel? Was machen wir denn jetzt? Jetzt, wo Sie bemerken, was das wirklich ist mit dieser Impfung und all dem? Wollen Sie auch mal einen Blick auf die anderen Themen Ihrer Zeitung werfen? Würden Sie bitte vorher mal einen starken Kaffee trinken? Ich würde mir wünschen, dass Sie auch für andere Themen mal so langsam aufwachen.

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