Da hat jemand die Schnauze voll. Lang hats gedauert, bis er das deutlich und öffentlich sagt. Jemand, der sich aufgrund seiner Position ein gewisses Gewicht seiner Stimme sicher ist. Immer schon ist das so gewesen. Seit vielen Jahren warte ich auf solche Ansagen. Vor allem seit den letzten 3 Jahren. Hin und wieder tauchen sie jetzt auf, wie aus dem Nichts. Und ich bin dankbar dafür. Und ziehe meinen Hut. Ich wünschte, es würden mehr werden, immer mehr und mehr. Vielleicht könnten andere Menschen daran ein Beispiel nehmen, haben sie doch all die Jahre auch sich ein Beispiel genommen an den Reichen und Berühmten, den Würdenträgern und Oberen unserer Gesellschaft. Nicht immer zum Vorteil, was das Menschengemäße, das Gute, Wahre und Schöne betrifft. Man sagt, der Fisch, der stinkt vom Kopfe her. An diesen Spruch habe ich oft gedacht. Vielleicht heilt da schneller was bei den Menschen, wenn der „Kopf“ ein Beispiel gibt und in die Puschen kommt.

Es gibt sie aber, die einfachen Leute, die Unbekannten, Unbedeutenden, die keiner kennt, die schon lange ein Beispiel vorleben, sich wehren, sich an die Wahrheit halten und den Mund auftun. Auch wenn es scheinbar kein Gewicht hat, was sie tun, und vor allem weil sie es trotz allem tun, was sie dadurch erleiden müssen. Sie sind die Lichter auf dieser Welt. Sie sind es, die anderen Hoffnung geben, die andere ermutigen. Und sie sind es auch, die anderen, die sich ebenfalls gegen die Lüge stellen, helfen und unterstützen mit dem wenigen, was sie haben.

Kommen sie langsam aus den Löchern hervor?

Vielleicht nehmen sich die „Großen“ gerade ein Beispiel an den „Kleinen“, die es seit Jahren vormachen. Etwas beschämt vielleicht, weil sie so lang geschwiegen und vielleicht gar mitgemacht haben. Nicht eingeschritten sind, als sie hätten einschreiten müssen. Weil sie Mitarbeiter, Schüler, Studenten, Patienten, Kunden und all jene, die ihnen immer Respekt zollten aufgrund ihrer Position und Macht, hängen gelassen haben, sie vielleicht sogar mit Vorschriften drangsaliert haben oder sie zumindest nicht davor schützten, obwohl sie es gekonnt hätten. Sie hätten es gekonnt, sie hätten längst den Mund aufmachen müssen, ihre Position und Macht mal so nutzen müssen, wie es sich gehört vor dem Mitmensch und vor Gott.

Vielleicht wirds auch mittlerweile nicht nur peinlich für sie, weil die einfachen Menschen seit fast 3 Jahren täglich zahllos sich auf den Straßen versammeln, um sich zu wehren, ihre Würde verteidigen, ihre Kinder schützen, einen teils sehr hohen „Preis“ dafür bezahlen und immer noch standhaft sind, wo man sich selbst zur Creme der Gesellschaft zählt – warum und wofür eigentlich? Vielleicht wirds ihnen langsam ein bißchen schwül hinter der Krawatte. 3 Jahre Schweigen der „Intelligenzia“, 3 Jahre Mitläufertum oder gar Mittäterschaft. Vielleicht wirds manchem ja wirklich langsam schwül. Es kann ja nicht sein, dass die sogenannten Intelligentesten und Gebildetsten der Gesellschaft nicht in der Lage waren all die Zeit, das zu erkennen und zu durchschauen, was diejenigen, auf die man sonst gern etwas herabgeschaut und für dumm verkauft hat, von Anfang an begriffen haben – und entsprechend gehandelt haben.

Vielleicht dreht sich der Wind gerade unmerklich? Und man muß schnell sein Fähnchen danach ausrichten?

Wie dem auch sei: Seit 3 Jahren wird auf den Straßen dieses Landes pausenlos gerufen und gesprochen, was hier veröffentlicht wurde im Netz vom Herrn Professor. So ganz dahinschmelzen vor Respekt dafür kann ich jetzt gerade nicht so richtig. Etwas spät aufgestanden, der Herr. Wo war er denn so lang, er und seine Kollegen und die anderen Erlauchten, als man sie so dringend gebraucht hätte? Na ja, wollen wir mal nicht so kleinlich sein. 3 Jahre Vernichtungskrieg, Psychoterror und bestialische Gewalt und Verbrechen an der Menschheit – das ist ja noch keine lange Zeit, nicht wahr? Hauptsache, man macht endlich den Mund auf und handelt entsprechend. Ich will ihm mal unterstellen, dass er wirklich meint, was er schreibt und es werden ihm die Hunderttausende und nochmal Millionen an Menschen, die das seit 3 Jahren ununterbrochen sagen mit allen ihren Möglichkeiten, die wahren Helden unserer Zeitgeschichte, wohl zustimmen. Um den Rest soll der liebe Gott sich kümmern.

Netzfund mit Dank an Prof. Löschke:


Prof. Dr. Knut Löschke,
Mitglied des Hochschulrates in der Universität Leipzig,
Kuratoriumsmitglied des Max-Planck-Institutes für Mathematik in den Naturwissenschaften,
Aufsichtsratsvorsitzender des Universitätsklinikums Leipzig und des IT-Beratungsunternehmens Softline AG:

“Ich habe es satt, oder, um es noch klarer auszudrücken: ich habe die Schnauze voll vom permanenten und immer religiöser werdenden Klima-Geschwafel, von Energie-Wende-Phantasien, von Elektroauto-Anbetungen, von Gruselgeschichten über Weltuntergangs-Szenarien von Corona über Feuersbrünste bis Wetterkatastrophen. Ich kann die Leute nicht mehr ertragen, die das täglich in Mikrofone und Kameras schreien oder in Zeitungen drucken. Ich leide darunter miterleben zu müssen, wie aus der Naturwissenschaft eine Hure der Politik gemacht wird.

Ich habe es satt, mir von missbrauchten, pubertierenden Kindern vorschreiben zu lassen, wofür ich mich zu schämen habe.

Ich habe es satt, mir von irgendwelchen Gestörten erklären zu lassen, dass ich Schuld habe an Allem und an Jedem – vor allem aber als Deutscher für das frühere, heutige und zukünftige Elend der ganzen Welt.

Ich habe es satt, dass mir religiöse und sexuelle Minderheiten, die ihre wohl verbrieften Minderheitenrechte mit pausenloser medialer Unterstützung schamlos ausnutzen, vorschreiben wollen, was ich tun und sagen darf und was nicht.

Ich habe es satt, wenn völlig Übergeschnappte meine deutsche Muttersprache verhunzen und mir glauben beibringen zu müssen, wie ich mainstream-gerecht zu schreiben und zu sprechen habe.

Ich habe es satt mitzuerleben, wie völlig Ungebildete, die in ihrem Leben nichts weiter geleistet haben, als das Tragen einer fremden Aktentasche, glauben “Deutschland” regieren zu können.

Ich kann es nicht mehr ertragen, wenn unter dem Vorwand einer „bunten Gesellschaft“ Recht und Sicherheit dahinschwinden und man abends aus dem Hauptbahnhof kommend, über Dreck, Schmutz, Obdachlose, Drogensüchtige und Beschaffungskriminelle steigen muss, vorbei an vollgekrakelten Wänden.

Ich möchte, dass in meinem Land die Menschen, gleich welchen Geschlechts, welcher Hautfarbe und gleich welcher Herkunft wertgeschätzt und unterstützt werden, die täglich mit ihrer fleißigen, produktiven und wertschöpfenden Arbeit den Reichtum der ganzen Gesellschaft hervorbringen: die Mitarbeiter in den Unternehmen, die Handwerker, die Freiberufler, die vielen engagierten und sozial handelnden Unternehmer der kleinen und mittständischen Wirtschaft.

Ich möchte, dass die Lehrer unserer Kinder, die Ärzte und Pfleger unserer Kranken und Hilfebedürftigen die Anerkennung, die Wertschätzung und die Unterstützung erhalten, die sie täglich verdienen.

Ich möchte, dass sich die Jungen und Ungestümen in den wohlgesetzten Grenzen unseres Rechtsraumes austoben aber sich auch vor ihren Eltern und Großeltern, vor den Alten und Erfahrenen verneigen, weil sie die Erschaffer ihres Wohlstandes und ihrer Freiheit sind.“

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