Seit Corona bemühe ich mich, mit meinen Artikeln aufzuklären, den Menschen zu zeigen, was „hier läuft“. Ich gebe Hilfestellung, gesundheitliche Tips für Leib und Seele in dieser schlimmen Zeit. Ich zeige ihnen pausenlos, was sie für sich und ihre Liebsten tun können, und vor allem: was sie dafür tun können, damit das hier aufhört, dieser Vernichtungskrieg gegen die Menschheit und gegen die Menschlichkeit.

Ich bin nicht die einzige. Es sind so viele Telegramkanäle, die über all das aufklären. Und andere Medien. Rubikon Magazin, und Ken FM, und Reitschuster, und und und. Und sie haben 100 mal oder tausend mal mehr Aufrufe als meine Artikel. Haben Hunderttausende Follower, Abonnenten.

Einige zeigen und sagen, was man tun könnte, tun muß, jeder einzelne, ohne etwas oder jemanden dazu zu brauchen, nicht einmal Geld, und es ist nicht mal verboten, es kommt auch nicht die Polizei. Meine Artikel sind voll davon. Doch sie tun es nicht. Die Menschen lesen es pausenlos, hören es, gucken es auf Videos, Berühmtheiten flehen sie an. Nichts. Es geschieht nichts in diesem Land. All die rundum Aufgeklärten, die Erwachten, die Allwissenden, die all das sich jeden Tag reinpfeifen und es wissen: sie tun nichts.

Was ist los?

Es ist zum Heulen.

An kleinen Stellen, bei kleinen Begebenheiten hat man hin und wieder den Eindruck, diese inzwischen jahrelange Arbeit könnte doch noch für etwas gut sein. Allein: es genügt nicht. Was wird dieses Jahr noch alles geschehen? Was werden sie dieses Jahr noch alles einfach so geschehen lassen? Haben sie sich schon an die Hölle gewöhnt? Brauchen sie noch mehr Leid? Wozu? Um sich selbst noch irgendwie zu spüren? Was ist das nur?

Einige Wenige

Ich versuche, mich damit zu trösten, dass es vielleicht doch etwas nützt, diese Arbeit hier – und nicht nur von mir, bei weitem nicht. Vielleicht sehe ich es nur nicht. Vielleicht sehe ich nur, was trotz dem alles entsetzliches geschieht.

Kleinvieh macht auch Mist, sagt man. Ich sehe ihn wohl nur nicht. Ich sehe nicht, was meine Leser tun auf meinem Blog und in ihrem Leben, in ihrem Umfeld seit so vielen vielen Monaten. Man müßte das doch bemerken in diesem Land hier.

Doch eines weiß ich. Eine alte Dame erzählte mir am Telefon im Frühjahr 2020, sie würde Masken nähen mit ihren Freundinnen, ganz schöööne. Ob ich das auch mache, wollte sie wissen. Nein, sagte ich, ich stricke keine Socken für den Krieg! Darüber war sie entsetzt. Inzwischen ist es anders. Sie ist anders. 6 ihrer Kinder sind linientreu bis zum Erbrechen und haben sie all die Zeit bearbeitet, zum Impfen nötigen wollen und all das. Doch einer ihrer Söhne hat anders zu ihr gesprochen. Sie hat ihm vertraut. Heute abend geht sie mit ihrem Rollator zur Montagsdemo! Allein. Ohne Freundinnen. Wieder einmal. Letztes Jahr war sie regelmäßig dabei. Sie ist 89 Jahre alt. Und hat in ihrer Wohngemeinschaft nur Anfeindungen, weil sie anders ist. Sie hält durch, weil sie ihren Sohn hat.

Von dieser Dame könnten wir alle uns eine Scheibe abschneiden an Mut, Standhaftigkeit, Wehrhaftigkeit. Sie trotzt allem und allen, obwohl sie so harmoniebedürftig ist und leidet, wenn sie sich nicht mit allen gut vertragen kann. Sie nimmt diese Anfeindungen in Kauf. Sie weiß: es ist ein Scheideweg. Und sie weiß, wem sie folgt, wem sie immer folgen wird: dem Christus.

Das bißchen Sand im Getriebe

Sie haben ihr Programm nicht geschafft, die Herrschaften der Neuen Weltordung und ihre billigen und bösen Vasallen und Söldner. Die Pläne waren im Netz herumgereicht worden, wir kennen sie, die bösen Pläne und deren Endlösung! Was sie alles erreichen wollten bis 2021. Bis Frühjahr 2022, bis Sommer 2022. Es hat nicht geklappt! Nicht einmal die geplante Impfquote haben sie geschafft, alles ist denen verrutscht. Vielleicht ist das unser Erfolg, auch wenn die Opfer dieses Krieges jeden Tag mehr werden, das Leid immer schlimmer wird. Sonst wären wir schon längst weg, wir wenigen. Und die Welt wäre schon längst nicht mehr wiederzuerkennen.

Also: wir hatten Erfolg, einen kleinen Erfolg vielleicht und wir werden vielleicht weiter Erfolg haben. Auch wenn wir nicht wissen, ob wir diese letztliche Vernichtung aufhalten können, oder ob wir es noch erleben werden. Wir haben denen wenigstens die Suppe versalzen. Das zeigt uns: Es ist richtig, weiterzumachen. Auch ohne Hoffnung. Einfach weil es Sinn macht. Einfach und gerade weil es genau das ist, wozu wir aufgerufen wurden, von dem Einzigen, dem man folgen kann. Wie es diese alte Dame auch tut. Ich wünschte, es gäbe noch ein paar mehr solche starken Persönlichkeiten wie diese Dame!

Scheideweg end – gültig!

Dies ist ein Scheide-Weg. Und das bedeutet genau das: eine Trennung, die man nicht mehr überwinden kann. Es wird immer deutlicher. Das sage ich seit einigen Jahren: jetzt gibt es für keinen wohl mehr einen Rückweg. Jeder muß jetzt den Weg gehen, den er seit Jahren gegangen ist, die Weggabelungen, für die er sich Jahrzehnte lang entschieden hat, haben jetzt die allerletzte unumstößliche Konzequenz. Ich hadere damit nicht wirklich, vermisse auf meinem Weg nur Weggefährten. Das schmerzt.

Wer zur Wahrheit wandert …

Die zur Wahrheit wandern,

wandern allein,

keiner kann dem andern

Wegbruder sein.

Eine Spanne gehn wir,

scheint es, im Chor …

bis zuletzt sich, sehn wir,

jeder verlor.

Selbst der Liebste ringet

irgendwo fern;

doch wer’s ganz vollbringet,

siegt sich zum Stern,

schafft, sein selbst Durchchrister,

Neugottesgrund –

und ihn grüßt Geschwister

Ewiger Bund.

Christian Morgenstern

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