Unser tägliches Leben und Erleben wird geprägt von dem, was wir erschaffen haben in Denken, Sprechen und Handeln. Es sind die karmischen Folgen davon.

Was wir heute denken, sprechen und tun, wird unsere Zukunft gestalten und hat Auswirkungen auf andere Menschen.

Das Erkennen von Ursache und Wirkung hat für uns große Bedeutung:

  • Wir sind nicht Opfer einer unvorhersehbaren Welt

  • Wir können gezielt gestalten, so, wie wir es gerne erleben möchten

  • Wir können unangenehme Wirkungen vermeiden, in dem wir die hierfür verantwortlichen Ursachen vermeiden

  • Wir können angenehme Wirkungen erhalten, in dem wir die hierfür verantwortlichen Ursachen in die Welt setzen

  • Karma, also die Wirkung auf die von uns gewählten Ursachen hierfür, wird immer reif!

 

Schlechte Folgen entstehen durch Unwissenheit.

Aus Unwissenheit entstehen falscher Stolz, Widerwillen und Ablehnung (führt zu Neid, Haß, Zorn, Eifersucht), und Anhaftung (führt zu Gier und Geiz).

Falscher Stolz wird karmisch reif in Form von Hindernisse im Leben, sich anstoßen, Auffahrunfall, Erleben von Sachzwängen.

Anhaftung, Gier, Geiz wird reif in Form von Verbrennen (Finger verbrannt, Hausbrand, Toaster brennt, Sicherung fliegt raus, …), plötzliche Unfälle, plötzlich schwer krank, plötzlich Beziehung aus,..

Zorn wird reif in Form von Wasserschaden, Schimmel in der Wohnung, Hochwasser, Ängste (wer viel Angst hat, hatte einmal viel mit Zorn zu tun).

Eifersucht und Neid wird reif in Form von Erleben von Intrigen, Mobbing, man sieht und vermutet bei allen nur Schlechtes, Mißtrauen in die Welt.

Gleichgültigkeit (fehlendes aktives Interesse an den Mitmenschen und der Welt) wird reif als „Ich lebe in der langweiligsten Stadt, mein Umfeld besteht aus Dumpfbacken“, Fernbeziehung, alles Schöne ist weit weg – nicht erreichbar, wo man auch immer hinfährt, genau da ist es genau dann langweilig, alles geschlossen, alle verreist/keine Zeit.

Es macht Sinn, diese Wirkungen, die uns plagen und leiden lassen, zu erkennen und dafür zu sorgen, dass wir nicht mehr in oben genannte Emotionen verfallen. Noch besser ist es allerdings, zusätzlich das Gegenmittel stattdessen zu tun!

 

Anfangs kann man den o.g. negativen Emotionen folgendermaßen beikommen: Situationen meiden, die zu diesen Emotionen führen, nicht sofort reagieren („verrauchen lassen“, mit dem Hund Gassi gehen, eine Nacht drüber schlafen, erstmal tiiiiief durchatmen).

 

Zweiter Schritt für Fortgeschrittene:

Gegenmittel anwenden:

  • Unwissenheit: sich mit Ursache und Wirkung beschäftigen, die Wahrheit suchen, die Wahrheit leben

  • Anhaftung (Geiz, Gier): Freigiebigkeit in Gedanken, Worten und Taten (auch Kleinvieh macht Mist: spare nicht mit Lob, Anerkennung, Komplimenten, netten Worten,…). Die Vergänglichkeit aller Dinge erkennen („Das letzte Hemd hat keine Taschen“! Du sollst nicht Dinge lieben, sondern die Wesen!)

  • Abneigung (Ablehung, Widerwillen, Zorn, Neid, Eifersucht): Liebe und Mitgefühl entwickeln, den Wesen nur noch Gutes wünschen, für ihr Glück beten, sich mit ihnen freuen

  • falscher Stolz: sich in andere Menschen hineinversetzen, ihre Lebensgeschichte liebevoll kennenlernen, ihre Leistungen wissen wollen und anerkennen, sich daran erinnern, dass sie göttliche Wesen sind

Wer noch weiter gehen will:

Nutze das Wissen hier als Rohstoff für deine Entwicklung. Hör auf, deine störenden Emotionen zu füttern und springe nicht mehr auf diese an, wenn sie von anderen ausgelebt werden. Gib dem keine Energie, beachte es nicht. Und denke stattdessen: „Aha! Ein Störgefühl! Spannend!“

Dein Leben ist ein Wunder. Dein Leben ist kostbar. Es ist vergänglich, niemand weiß, wieviel Zeit er noch hat. Also nutze dieses Wissen und deine Zeit so gut du nur kannst zum Ansammeln von gutem Karma. Das wird dir eine schönere Zukunft bescheren. Das meiste gute Karma sammelst du immer, wenn du dein Leben in den Dienst der Wesen stellst, ihnen hilfst, weiterzukommen, aus der Angst rauszukommen, in die Kraft und zum Wissen, zur Wahrheit zu finden.

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