Das ist, was wir wollen, wonach alle verlangen, was so viele fordern: Freiheit. Es scheint, als ob es letztlich einfach nur darum geht: endlich frei zu sein, dann lebt man in einem Paradies. Nun mache ich wieder eine meiner Feldstudien und frage Menschen, was sie sich unter Freiheit vorstellen, was Freiheit eigentlich wirklich ist. Ich bekomme viele verschiedene Antworten, und doch sind sie alle gleich: sie sind falsch.

Das erste, was auffällt, ist: Freiheit wird immer verstanden als eine Freiheit „von“. Frei von Pflichten, von Einschränkungen, ohne dass jemand einem sagt, was man zu tun hat, frei von der Notwendigkeit, Rüchsicht zu nehmen auf andere, frei sein von Verantwortung. Man will also etwas los werden.

Das zweite auffällige ist, Freiheit wird meist in ferner Zukunft gesehen. Manche sagen auch, sie würden gerade hart dafür arbeiten, um bald oder später endlich frei zu sein:

„Wenn ich mal in Rente bin, wenn ich mit dem Studium fertig bin, wenn ich mal genug Geld habe, wenn ich mal genügend weiß, wenn die Kinder aus dem Haus sind …“

Und wenn sie da ist, die Freiheit, was will man dann so damit machen?

„Chillen, abhängen, machen, wozu man gerade Bock hat, eine Weltreise, …“

Und oft höre ich auch, jemand soll dafür sorgen, dass man frei sein kann.

Wie kann ich nun behaupten, all dies sei falsch? Lieber Leser, denk einfach eine Weile darüber nach, denke über dein bisheriges Leben nach und über die Leben vieler Menschen, die du kennst aus deinem Leben, aus Büchern oder sonst wo her. Es ist so leicht zu erkennen, dass all das falsch ist, weil es nicht funktioniert hat und auch nicht funktionieren wird. Das muß ich also nicht beweisen, du kannst es sehen!

Freiheit ist eine Geisteshaltung, ein Bewußtseinszustand

Freiheit ist in Wahrheit eine Freiheit „für“. Und ob es eine Wahrheit geben kann, steht nicht zur Diskussion. Darüber habe ich viele Artikel geschrieben, etwa meine Artikel über die Naturgesetze, die immer und für alle gültig sind. Sie sind nicht menschengemacht. Wer sich an diesen Gesetzen stört, möge sich bitte an den Lieben Gott wenden und sich dort beschweren, nicht bei mir.

https://www.hexen-heuler.de/natuerliche-ordnung-oder-wie-funktioniert-eigentlich-die-welt/

https://www.hexen-heuler.de/richtig-und-falsch/

Wer frei sein will, muß bereit sein, verantwortlich zu sein, zuständig zu sein für sich selbst, für alles, was er denkt, sagt und tut, und er ist auch verantwortlich für seine Mitmenschen, die ihn brauchen. Weil man lebt, hier inkarniert ist, hat man eine Verantwortung. Punkt. Das läßt sich weder wegdiskutieren, noch kann man sie einem anderen hinschieben oder sich weigern, sie anzunehmen, damit belügt und betrügt man sich selbst. Tut man das dennoch, ist man für die Lüge und für den Betrug verantwortlich.

https://www.hexen-heuler.de/verantwortung/

Freiheit bekommt man nicht, Freiheit nimmt man und erarbeitet man sich. Das Fordern von Freiheit ist also ziemlich kindisch.

Freiheit ist ein Leben unter Berücksichtigung der Naturgesetze und beinhaltet auch die Akzeptanz von Karma. Und ob du Karma akzeptierst oder nicht, ist dem Karma, salopp gesagt, egal.

Entscheide A, dann geschieht dies, entscheide B, dann geschieht jenes: Wähle und nimm die Konzequenzen. Die unzähligen Entscheidungen im Alltag über sein Denken, Sprechen und Handeln bestimmen, wie leicht oder schwer der Weg ist bis zum Ziel. Es ist einfach klüger, den leichteren Weg zu wählen. Wählst du das Minenfeld, ist der Weg ein anderer, leidvollerer und möglicherweise auch ein längerer als ein Weg über blühende Wiesen und auf schönen Wegen.

https://www.hexen-heuler.de/karma-eine-gesetzmaessigkeit/

Die größte Angst des Menschen ist die Angst vor seiner Freiheit, sagen kluge Köpfe, und sie haben Recht. Denn tief innen wissen sie: Freiheit bedeutet nicht abhängen, nur tun, worauf man gerade Bock hat, was einem gerade durchs Hirn pfeift. Sie wollen keine Verantwortung übernehmen. Zudem wollen sie ihre Illusion von „Ich“ und ihrem Ego nicht loslassen. An einer Illusion festzuhalten, die nur Leid bringt, ist eine schlechte Idee.

Der Weg mit der goldenen Kutsche

So lange man als „Ich“ mit großem Ego und ständigem „Ich will für mich…“ durchs Leben geht, gibt es nur Probleme. Dort findet man weder Glück, noch Liebe, noch Freiheit und Karma folgt auf dem Fuße. Das aufgeblähte Ego – Ich ist eine erbärmliche Illusion. Wo die Liebe fehlt, kann es weder Freiheit noch Selbstermächtigung geben, denn Liebe ist die größte Macht. Es geht darum, Selbst zu sein und verbunden zu sein mit allen Wesen. Sei ehrlich mit dir selber und erkenne einfach, dass diese Wahrheiten in dir sind, du weißt sie, ich erninnere dich nur. Kümmere dich nun ehrlich um dich selber, um deine Familie, um deine Mitmenschen, lebe es und hilf damit anderen, auch diesen schönen Weg zu finden.

Ein Wesen, das auf „Ich“ fehlprogrammiert wurde, muß verstehen und lernen, dass es um „Wir“ geht. Das nennt man Verbundenheit. Und das ist das gleiche wie Gebundenheit. Diese Verbundenheit ist Freiheit. Respekt vor allen anderen Wesen gehört dazu, dieser Respekt verlangt: Keinen Schaden anrichten, niemandem schaden. Nicht lügen. Ehrlich sein. Keine Grenze bei anderen überschreiten. Dies nicht dulden, wenn das einer einem anderen antut.

Diese Dinge sind eindeutig und klar und immer und für jeden gültig. Nimmt man das einfach einmal an und lebt danach, ohne in einem fort darüber zu diskutieren und irgendwelche „Meinungen“ zu haben, geht man die ersten wirklichen Schritte in die echte Freiheit.

Jemand, der dich wirklich von ganzem Herzen bedingungslos liebt, würde dir empfehlen, diesen Weg zu gehen! Jesus hat uns empfohlen, den Weg der Freiheit zu wählen, die Naturgesetze zu beachten und er bittet uns, glücklich zu werden anstatt zu leiden. Du mußt dich entscheiden und es einfach tun.

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