Das heißt nicht „Corona“, das heißt „Covid“!“ – korrigierte mich gestern eine Dame, als ich mich mit ihr über die Paranoia dieser Zeit und der sogenannten Menschheit unterhielt. Nein, das meine ich nicht und ich versuchte, ihr das zu erklären. Ich meine keinen Virus, der bisher von niemandem in seiner Existenz bewiesen wurde, den noch niemand wissenschaftlich korrekt „isoliert“ hat. Ich meine nicht eine Krankheit, die willkürlich so genannt wird und weniger von einem Erreger sondern von Menschheitsvernichtungstyrannen ausgelöst wird mit all dem Wahnsinn, all den Giften und Gesundheitszerstörenden „Maßnahmen“, mit welchen sie seit Jahrzehnten die Menschheit schädigen.

Tatsächlich meine ich mit „Corona“ eine Art Menschheitsschicksal, eine Zeitepoche, etwas in dieser Art, ähnlich dem, was man meint, wenn man sagt. „Drittes Reich“. Damit ist vielen Leuten auch klar, was man damit meint: All die Gräuel und Entsetzlichkeiten dieser Jahre mitsamt ihren Ursachen und vielleicht auch Wirkungen. Corona, das ist eine Art Weltuntergang, oder: „Das Letzte Reich“, sozusagen, denn darauf läuft es hinaus, so oder so, doch ich glaube eher: so.

Die Krone des Untergangs

Doch Corona, „die Krone“, das habe ich vor Monaten in einem Artikel bereits geschrieben, das ist eigentlich nur die Krone von allem, was seit so langem läuft. Seit Jahrzehnten, sagen viele, seit Jahrhunderten oder Jahrtausenden, meine ich.

Nimm eine Auszeit – und genisse diesen Sommer, es wird wohl der letzte für uns sein!“, empfahl mir ein Leser auf meine letzten Artikel hin voller Frust, voller Unverständnis, so ohne Zuversicht oder Hoffnung. Da hat er Recht. Doch immer noch war ich im Modus der Verzweiflung und Fassungslosigkeit, und jammerte zurück über diesen sogenannten Sommer, durch die Tyrannen dermaßen versaut, weil es zur Vernichtungsstrategie gehört. Über die mangelnde Gelegenheiten, irgendetwas zu geniessen, weil alles, was mir Genuß sein könnte, nicht mehr möglich ist (ohne „3-G“ oder weil es sowieso verboten oder längst zerstört ist), weil es so wenig Menschen noch gibt, mit welchen ich zusammen etwas geniessen könnte oder wollte und so weiter und so fort. Und so nett, dieser Leser, und tröstet mich im Anschluß und macht mich auf etwas aufmerksam, was ich eigentlich weiß, ganz weit hinten drin, doch er formuliert es gut:

…Life is shit and then you die. Ist bei mir nicht viel anders, eigentlich noch nie gewesen. Aber den Grund dafür kenne ich jetzt wenigstens – die Gesellschaft war schon immer so krank wie sie sich jetzt offenbart. Die Leute sind ja nicht erst seit C so, sie waren zum großen Teil schon immer so, es fiel halt nur nicht so auf. …“

Ja, lieber Leser, du hast wirklich recht und wir wissen es beide und es mögen da draussen noch einige sein, welchen es ebenso geht.

Es ist noch nie anders gewesen!

Viele Erinnerungen kommen hoch. Mit mir „stimmte“ ja schon immer irgendwas nicht. So richtig mitrennen mit den anderen und deren Lebensweise konnte ich nie. Ich habe es versucht, ich schwöre! Aber es ging einfach nicht. Deshalb galt ich als komisch oder schwierig. „Ach die! Die ist doch immer so „betroffen“. Das kennt man ja.“ Ja, ich war schon sehr betroffen. Über alles das, was in der Welt vorging, oder das Wenige, was ich davon wußte mit 15 Jahren etwa. Noch mehr betroffen war ich jedoch über meine Mitmenschen, weil es diese eben nicht betroffen machte.

Doch da gab es Hoffnung: die vielen Gruppen, die Alternativen, die politisch Aktiven mit ihren edlen Zielen! Bald war ich dort aktiv und habe in sehr vielen Jahren sehr viel gelernt. Unter anderem, dass es in einer jeden dieser Gruppen stets um dasselbe ging, egal, welches Wort auf der Fahne stand: Posten und Macht. Immer schneller konnte ich erkennen, wer der offene oder heimliche „König“ und wer seine bevorzugten „Beamten“ waren. Die Strukturen waren überall gleich, genau so wie in den Strukturen, gegen welche sie scheinbar kämpften. Nach vielen Jahren Reden an die „alternative“ Wand, Kämpfen gegen „grüne“ oder sonstige Windmühlen der Macht, habe ich mich davon entfernt.

Doch immer noch gab es Hoffnung, es gab ja die Aussteiger! Jene, welche gaaanz anders leben wollten. In Gemeinschaften der Freiheit, der edlen Tugenden etc. Damit habe ich mich sehr lange beschäftigt. Doch die Enttäuschung darüber, dass auch dort genau dieselben Könige mit genau den selben Beamten herrschten, dass es genau dieselben Strukturen waren, auch wenn man das niemals sagen durfte, man war sofort, wie überall, der Nestbeschmutzer, ein Feind, war eigentlich gar keine so große Enttäuschung mehr.

Mach doch was Schönes!

Es gab Leute, die es mehr oder weniger gut mit mir meinten, und sie gaben mir ihren Rat, mit mehr oder weniger Nachdruck. „Mach doch öfter mal was schönes, etwas, was Freude macht!“Doch so ganz gefallen hat es mir nicht. Ich hab es wirklich versucht, das habe ich oben ja schon geschworen: Verkaufsoffener Sonntag, die neue Deko vom Wühltisch passend zur Jahreszeit, die neue Herbstgarderobe, Urlaub auf Malle, gemeinsames Weltmeisterschaft-Glotzen, Spieleabend, privater Filmabend, Grillpartys,… ja, es war manchmal „nett“, doch es war eher leer, es war wie eine Art Nebel für mich. Ich hatte wohl auch Freude, aber bei ganz anderen Dingen und Unternehmungen, die als etwas komisch galten. Doch sie haben mich gelassen. Sie haben mich einfach mit der Zeit links liegen lassen. Jene, welche es nicht so gut mit mir meinten und ihrem Unmut mehr Nachdruck verleihten, haben sich nicht damit begnügt, mich links liegen zu lassen. Das wurde grob, es wurde böse, es wurde zerstörend. Doch alles das war nicht so gewaltig und allumfassend wie seit „Corona“!

…In einer von Grund auf kranken Gesellschaft angepasst zu sein ist kein Zeichen von mentaler Gesundheit….“

…schreibt mir der nette Leser noch, „ … Kein Wunder, dass man als fühlendes Wesen das ganze Leben lang im falschen Film ist. Die Welt IST eine Freiluftklappse. Das ist mir jetzt klar geworden, …, und das ist eine Erleichterung. Ich mein, sie verkaufen ihre Seele für eine Bratwurst!!! Ohne Worte. Da kann man nicht mehr an sich selbst zweifeln. …“.

Da hat er vollkommen recht. Man lernt von Kindheit an, dass was mit einem selbst nicht stimmt, wenn man sich nicht wohlfühlt mit dieser ganzen dekadenten und psychisch kranken Lebensart. Dass man verkehrt ist, wenn man da nicht mitmachen will und auch nicht kann. Dass man ein Sonderling ist und nie dazu gehören darf, ein Ausgestoßener sein muß, weil man scheinbar solche Gehirnwindungen nicht hat, die eben dazu führen, dass man sich an eine Bratwurst verkauft oder an die neue Weihnachtsdeko oder sonstigem Schwachsinn.
Corona ist “die Krönung” von all dem und ja, auch das: Deutlicher kann es diese sogenannte Menschheit nicht herausschreien, wer sie in Wahrheit ist.

Das kann tatsächlich eine Erleichterung sein. Hat man gelitten fast 60 Jahre und an sich selbst gezweifelt, könnte man sich jetzt wirklich entspannen und erkennen, dass man vollkommen in Ordnung ist.

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