Es geistern Videos durch die Kanäle, mit dem Mobiltelefon aufgenommen. Man sieht, wie aus einem Impfzentrum jemand von Notärzten hinausgefahren, in den Rettungswagen gebracht wird, um ihn ins Krankenhaus zu bringen. Die Menschenschlange vor dem Eingang schaut und – bleibt stehen, um zu warten, bis man endlich drankommt. Man sieht, wie in einem Impfzentrum jemand kollabiert am Boden liegt, von Personal versorgt wird. Die Menschen bleiben auf ihren Stühlen sitzen und warten, bis sie endlich an der Reihe sind.

Das macht fassungslos, und je nach Temperament oder momentaner Gemütslage kann es auch zornig machen, man kann Verachtung empfinden, oder man kann traurig oder gar deprimiert werden.

Was träumen diese Menschen?

Was ist los mit diesen Menschen, die solche schlimmen Ereignisse direkt erleben, diejenigen, welche da in der Schlange stehen oder auf ihren Stühlen sitzen und warten? Was ist los mit den dortigen Ärzten und ihrem Hilfspersonal? Was ist los mit den Rettungsärzten, welche immer öfter konfrontiert sind mit Einsätzen in und an Impfzentren oder mit Klinikärzten und dem dortigen Personal, welche immer mehr Menschen aufnehmen müssen, die aufgrund von Schädigungen dieser Spritzen kommen müssen? Was ist los mit den Hausärzten und ihrem Personal, die ihre Patienten im Sprechzimmer haben mit Schädigungen nach vollzogener „Impfung“? Was ist mit den Angehörigen los, die so etwas bei ihren Lieben direkt erleben müssen? Was empfinden sie? Was denken sie? Wie schlafen sie nachts, was träumen sie?

Impfschwänzer“

Gleichzeitig gehen noch andere Nachrichten in die Runde. Es gibt Menschen, welche sich einen Termin haben geben lassen, um sich Spritzen zu lassen, den sie dann doch nicht wahrnehmen. Man nennt sie seitens der Mainstreammedien und diverser „Politiker“ jetzt „Impfschwänzer“! Man diskutiert, ob man sie bestrafen soll, mit Geldstrafen dieses Verhalten, welches sie „unsozial“ und verwerflich nennen, sanktionieren soll. Man bezichtig diese Menschen, bewußt Kosten zu verursachen, man gibt ihnen die Schuld, die bereitgestellten „Medikamente“ würden deshalb kaputt gehen, andere „Impfwillige“, würden wegen dieser Menschen, die ihren Termin versäumen, nicht in den „Segen“ der „Rettung“ vor dem Grippetod kommen können.

Lügen über Lügen

Abgesehen davon sei nebenbei erwähnt, dass die Ampullen, welche das sogenannte Impfmittel enthalten, im Kühlschrank gelagert werden können. Ich bin mir sicher, dass Impfzentren über Kühlschränke verfügen. Warum also die Lügen von Impfdosen, welche anscheinend kaputt gehen, weil jemand nicht zum Termin kommt? Warum werden Impfzentren geschlossen, weil der Andrang dort doch nicht dem entspricht, wie erwartet wurde, die Anmeldezahlen zu gering sind? Warum, bitte sehr, wird ein solcher Druck auf Menschen gemacht, die sich noch nicht haben „impfen“ lassen, wenn es wahr sein soll, dass die Kapazitäten nicht für alle „Willigen“ ausreichen? Wäre es dann nicht im Moment egal, wie viele Menschen „unwillig“ sind, da man sowieso überlastet zu sein scheint mit den Willigen und man nicht hinterherkommt? Sieht man nicht ständig in den Mainstreammedien lange Schlangen vor den Impfzentren stehen, wartend, Warteräume gefüllt mit Stühlen, auf welchen Menschen warten? Was ändert es denn, wenn der ein oder andere „Termin“ platzt, außer, dass sich die Schlange dadurch minimal reduziert?

Wieviel Wahrheit zeigt ein kurzes Video von der Realität?

Oben beschriebene Videos machen auch mich fassungslos. Einige Tage habe ich jetzt gebraucht, um es zu verdauen, soweit man so etwas überhaupt verdauen kann. Die Videos sind kurz. Nochmals schaue ich auf die wartende Schlange, die beobachtet, was geschieht und – stehenbleibt, um weiter zu warten. „Sie stehen vor der Schlachtbank, warten bis sie drankommen, während andere die „Hälften“ raustragen“, dachte ich zu Beginn.

Niemand weiß, was in diesen Wartenden vor sich geht. So etwas sieht man auf einem kurzen Video nicht. Vielleicht sind sie geschockt. Jeder weiß, dass Menschen, die mit einem Ereignis überfordert sind, in eine Art Starre geraten. Etwas macht „dicht“, die Erkenntnis kommt oft erst im Nachhinein. Das ist menschlich, das ist normal. Das weiß ich und doch möchte ich erwarten, dass diese Menschen, oder wenigstens sehr viele von ihnen, sich umdrehen und nach Hause gehen. Jedenfalls ist das meine Hoffnung, die sich hier offensichtlich nicht erfüllt.

Hoffnung

Doch nun, nachdem ich diese Videos halbwegs verdaut habe, muß ich sagen: Ich weiß es doch nicht! Diese Videos sind oft nicht länger als eine einzige Minute. Was ist danach geschehen, nach 5 Minuten, nach einer halben Stunde? Vielleicht sind einige dann doch nach Hause gegangen, nachdem der erste Schock überwunden war, die Starre sich gelöst hat. Da war der Mensch, welcher gefilmt hat, allerdings nicht mehr vor Ort oder war fertig mit seiner Aufnahme. Vielleicht hat sich der Schock erst gelöst am Abend dieses Tages. Dann mag die Entscheidung gereift sein, den zweiten Termin nicht wahrzunehmen. Kommt es daher inzwischen zu den zahlreichen „Impfschwänzern“, falls diese wirklich so zahlreich sind, wie behauptet wird, wissen wir doch, wie wahrheitsgetreu alles ist heutzutage, was so behauptet wird?

Wer hat diese Videos aufgenommen und ins Netz gestellt, als Warnung, nehme ich an? Stehen vor jedem Impfzentrum, sitzen in all diesen Warteräumen, tagein tagaus Menschen, die kritisch eingestellt sind und sich keinesfalls würden spritzen lassen, nur um zu prüfen, was dort geschieht? Nur um dann zur Stelle zu sein, das Mobiltelefon zu zücken und ein warnendes Video zu machen? Oder sind es jene, die sich spritzen lassen wollten und nun erschreckt über diesen Vorgang vor ihren eigenen Augen sich besinnen, und dies gleich so, dass sie andere mit ihrem Erlebnis warnen wollen? Ich weiß es nicht.

Ver – urteilung?

Warum nur gehen diese Menschen dort hin, um sich spritzen zu lassen? Ich vermute, die wenigsten von ihnen fürchten sich wirklich vor einer Ansteckung mit was auch immer. Wahrscheinlicher scheint mir, sie fürchten sich vor etwas anderem. Vielleicht fürchten sie sich so sehr, dass sie sogar vor sich selbst diese Furcht wegreden, schönreden müssen, weil sie es nicht mehr länger aushalten, all das. All die Bedrohungen von allen Seiten, die Ausgrenzungen, die Ankündigungen, dass es für Ungeimpfte nie wieder „Freiheiten“ geben wird. Vielleicht halten sie die Angst um ihren Arbeitsplatz nicht mehr aus, die Schikanen, welchen sie dort ausgesetzt sind. Vielleicht halten sie es nicht mehr aus, dass Angehörige, Freunde und andere Mitmenschen sie ständig moralisch angreifen.

Sie sind einer vollkommen perfekten Gehirnwäsche ausgesetzt und möglicherweise wissen sie das nicht einmal, denn in ihrem Umfeld sind doch alle „so“, reden doch alle „so“. Möglicherweise sind sie teilweise mit dafür verantwortlich, dass sie Opfer dieser psychologischen Zerstörung geworden sind und immer noch drin stecken. Doch wie „beweglich“ können sie jetzt noch überhaupt sein, wie wach, wie aufgeklärt, wie bewußt? Stecken sie noch „freiwillig“ drin, tun sie all das, was sie tun noch aus freiem Willen? Wie „frei“ kann man sein, wieviel „Willen“ kann man noch haben nach so langer Zeit als Opfer in einem psychologischen Krieg? Wollen sie in ihrer bewußten oder unbewußten Verzweiflung und Überforderung einfach nur, dass „das alles endlich aufhört“? Ich weiß es nicht. Ich weiß es einfach nicht!

Draufhauen?

Wie moralisch einwandfei verhält man sich nun angesichts all dessen, wenn man sich für wach, bewußt und aufgeklärt hält? Ist „draufhauen“, in welcher Form auch immer, mitmenschlich, mitfühlend, verständnisvoll, hilfreich? Will die „Neue Menschheitsfamilie“ genau das? Kann man hier wenigstens helfen, anstatt draufzuhauen? Auch das weiß ich nicht. Doch glaube ich, draufhauen ist keinesfalls hilfreich. Draufhauen macht auch die eigene Fassungslosigkeit nicht weg. Vielleicht bleibt im Moment nur, den Schmerz zu ertragen angesichts dessen, was mit Menschen gemacht wird, die sich ganz offenslichtlich nicht wehren können, aus welchen Gründen auch immer. Wir werden noch weit mehr Schmerz zu ertragen haben. Wütendes um sich schlagen wird diesen Schmerz nicht wegmachen, es wird nur jene verletzen, die unser Mitgefühl benötigen. Und es wird unsere eigene Menschenwürde verletzen.

Der Verzicht auf diese „Ersatzhandlung“, um den eigenen Schmerz nicht spüren zu müssen, ist eine schwere Übung. Ob ich diese Übung meistern kann, weiß ich nicht. Sie ist sehr schwer und setzt mir unglaublich zu. Doch versuchen muß ich es. Immer wieder aufs neue. Und nicht nur, was das Thema „Impfen“ betrifft. Es betrifft eigentlich so gut wie alles, was ich zur Zeit erlebe und erfahre und beobachte. Es ist verdammt schwer. Ich fühle mich überfordert und hilflos, ich fühle mich ziemlich allein damit, ich fühle, hier ist eine Grenze dessen, was ich vermag. Ich muß es trotzdem versuchen. Jeden Tag aufs neue.

Nachtrag: Soeben erhalte ich eine Nachricht von einer Freundin mit folgender Botschaft, welche sie gefunden hat:

RAT VON EINER WEISEN FRAU

“Wenn dich jemand verletzen will, sieh den Schmerz, den er verbirgt.

Wenn dich jemand anlügen will, beobachte die Leere, die er in sich gespeichert hat.

Wenn dich jemand verraten will, beobachte die Einsamkeit, die er in sich trägt.

Wenn sich jemand über dich lustig macht, schaue dir die Traumata an, die er in sich eingeschlossen hat.

Wenn dich jemand herabsetzt, sieh, wie groß sein Elend ist.

Wenn dich jemand beneidet, beobachte seinen inneren Frust.

Beobachte alle Mängel genau und versuche, sie zu verstehen.

Fühle dich über die Rückschlüsse anderer nicht beleidigt.

Deine Pflicht ist es, alles zu korrigieren, was dich davon abhält, nett und gütig zu sein. Schaue wer deine Hilfe am meisten benötigt.

Wir sind alle eins!”

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