Dieser Vernichtungskrieg, von den Eliten beschlossen, kann nicht von den Eliten umgesetzt werden. Sie sind eigentlich machtlos. Die Vernichtung wird vom Volk ausgeführt! Falls das Volk damit einmal aufhören wollte, als williger Vollstrecker gegen die Brüder und Schwestern vorzugehen und sie zu vernichten, könnte es sogar ein “Heilmittel” geben, welches hilft, eine neue, menschengemäße Zukunft aufzubauen.

Was hat diese „Krise“ mit uns zu tun, mit dir und mit mir? Können wir einmal innehalten mit all dem Schimpfen und Fordern und Klagen? Da sitzen wir nun, inmitten des ganzen Drecks, seit Jahrzehnten von uns selbst angehäuft, in dem wir nun langam ersticken. Was haben wir dazu beigetragen durch unsere eigenen Taten und Versäumnisse? Mir geht es nicht darum, jemandem Vorwürfe zu machen, Schuld zuzusprechen oder dergleichen. Schuld und Scham nützem keinem was. Es geht darum, etwas zu lernen und dann in die Tat zu kommen. Es ist dringend not-wendig, um die Not zu wenden, die Wahrheit einmal anzuschauen, auch wenn es weh tut, auch wenn es peinlich ist, auch wenn man es doch all die Jahre nicht wissen wollte, nicht sehen wollte, nichts hören wollte, weil es so störend war.

Die bequeme Wohlstandsruhe, darum ging es doch. Das eigene kleine Leben so nett wie möglich zu machen, was dem ein oder anderen mehr oder weniger gelungen ist oder hätte gelingen sollen. Und was ging mich denn mein Bruder und meine Schwester an, dort in derselben Stadt, der auf der Straße leben mußte, oder in einer kleinen Mietswohnung verstarb und wochenlang hat es niemand bemerkt, oder geschlagen und mißhandelt wurde, nebenan, man hat es gehört, man hat es geahnt, ja, gewußt, doch mischt man sich ja nicht in die Angelegenheit anderer Leute ein, nicht wahr, als anständiger Bürger schaut man weg. Und für die armen hungernden Kinderlein in Afrika oder sonstwo, da hat man schon auch mal ein paar Groschen gestiftet, das muß ja wohl auch reichen, was hab ich denn mit Afrika zu tun, wenn die dort nicht in der Lage sind, mit Fleiß und Anstrengung ihr Schicksal besser zu richten. Schließlich bekomme ich hier ja auch nichts geschenkt, muß mir meinen Wohlstand ja auch hart erarbeiten.

Wissen ist eine Hol- Schuld

Wir haben lange schon 24/7 die Möglichkeit, an alles Wissen und an alle Informationen zu kommen, die wichtig und nötig sind, um als aufrechter und informierter Mensch in einer Welt voller Mitmenschen, in einer Welt umgeben von sogenannter Natur, für die wir mit verantwortlich sind, das zu tun, was unsere Aufgabe ist: Eigenverantwortlich aus freiem Entschluß endlich, nach so vielen dunklen Jahrhunderten, diese Welt zu einem lebensbejahenden Lebensraum zu gestalten, in welchem alle Menschen sich gerne und frei entfalten und entwickeln können zum höchsten, wozu sie fähig sind. Schöne Sprüche kursieren überall herum, man sei nur dann glücklich, wenn auch der Mitmensch glücklich sei und so weiter, jeder kennt das und beim Lesen stimmt man zu und freut sich über diesen schönen geistigen Erguß. Aber zuständig waren wir wohl nicht, oder?

Beschämendes Armutszeugnis endlos

Wir waren zu beschäftigt, beschäftigt mit all dem, was wir für unser kleines Glück hielten und haben es konsumiert, gedankenlos, empfindungslos gegenüber der Not überall. Und nun fliegt uns unser ganzes hohles, gestohlenes und verlogenes Glück gehörig um die Ohren und droht uns alle auszulöschen. Wachen wir daran auf? Oder machen wir gerade genau so weiter?

Was geht es uns denn heute an, was um uns und in der Welt geschieht? Wenige kann ich erkennen, die nun über ihren eigenen Tellerrand schauen und nicht ertrinken in „Ich, Ich, Ich“. Die meisten stecken immer noch im selben Sumpf, bis zum Halse, die wichtigsten Anliegen sind wohl der Frisörbesuch und wann man denn mit ein paar „Lockerungen“ (ein Begriff aus dem Strafvollzug für Häftlinge, die lange genug brav und fügsam waren) rechnen könne und mit einer Fahrt nach Mallorca. Wenn es wenigstens „nur“ dabei bliebe, könnte man ja schon zufrieden sein, es wäre immerhin ein Fortschritt, jedenfalls zu „damals“. Doch dabei bleibt es nicht, es bleibt nicht bei all den Unterlassungssünden, bei der ewigen Verweigerung, nun Verantwortung zu übernehmen für das, wofür man selbst mitverantwortlich ist.

Zu allem Überfluß muß man scheinbar mitten im Verderben und dem geplanten Untergang der Menschheit mit Tatsünden nicht sparen. Mit einem regelrechten, wohl ur-deutschem Kadavergehorsam trägt man seinen Teil dazu bei, diesen Vernichtungskrieg so reibungslos wie möglich zu unterstützen. Und ein „Hinterher“ wird es nicht geben, doch gäbe es ein solches, könnte man ja, wie in gewohnter Manier sagen, man habe nichts gewußt, man habe das nicht geahnt, trotz all der Aufklärung sogar in jeder Stadt wöchentlich auf den Strassen und zusätzlich vergißt man seine online-digitalen Möglichkeiten 24/7, alles herauszufinden, was man will – falls man will, und man will nicht. So läuft man den Rattenfängern hinterher, wissend dass es Rattenfänger sind und fühlt sich wohl, ist man doch Teil der Mehrheit und folgsam und deshalb keiner Drangsal ausgesetzt. Man wähnt sich auf der Seite der „Guten“, wissend, dass diese Definition von den Bösen gemacht wird, denen man sich unterwirft.

Doch reicht das vielen nicht, es schmeckt der leere Gehorsam nicht, er braucht eine Würze, die kann man mit einer kleinen Portion Macht schon bekommen. Auch ein „Zwerg“ kann heute, mit einem faden Papier ausgerüstet, Herrscher spielen in seinem kleinen gelangweilten Leben. Genügt es doch, ein Landengeschäft zu haben und mit „Hausrecht“ unbequeme Menschen den Eintritt zu verwehren, ganz „zu Recht“ natürlich! Alle Verbrechen in der Menschheitsgeschichte konnten sich auf geltendes Recht berufen! Auch „damals“ im übrigen. Oder man kontrolliert rabiat und konzequent die restlose Unterwerfung bei restlos allen, welchen man habhaft werden kann, in Bus und Bahn oder an öffentlichen Plätzen, als kleiner Fahrkartenknipser etwa, doch viel beglückender ist dies, hat man eine Uniform an und Waffen am Gürtel, denn das erlaubt sogar die Anwendung auch von körperlicher Grausamkeiten. Nur auf Befehl, natürlich, und nur, weil es hierfür eine Rechtsrundlage zu geben scheint, natürlich. Und ganz offensichtlich voller Lust an mittelalterlichen Methoden der Ketzer-Verfolgung, „auf Teufel komm raus“.

Dieser Vernichtungskrieg wird vom Volk durchgeführt!

Letztlich ist jeder Egoismus und jede kleine oder größere Grausamkeit in jedem einzelnen Menschen in seiner Gesamtheit DAS BÖSE, ebenso wie es auch das Wegschauen, Schweigen und Dulden dessen ist. Und nur dieses Böse, welches nun so viele unserer „Mitmenschen“ tagtäglich aus freiem Entschluß und mit mehr oder weniger abscheulicher Genugtuung ausgeübt wird, nur dieses ist es, was uns alle und die Menschheit überall, letztlich vernichten wird. Nein, es ist nicht die Merkel, der Spahn, der Lauterbach, und nein, es ist nicht der Bill Gates und der Klaus Schwab. Diese allein könnten herumkaspern und beschließen, so viel sie wollten, es hätte keinerlei Auswirkungen, wir könnten sie sogar einfach nur auslachen. Doch das tun die Menschen nicht.

Stattdessen machen sie sich millionenfach und milliardenfach zu willigen Handlangern und Vollstreckern. Es sind dies alle unsere Mitmenschen, die diese Vernichtung, diesen Krieg möglich machen, ja, die ihn führen. Von wenigen Psychopathen da oben beschlossen und von Milliarden Vollstreckern willig umgesetzt. Es sind diese Menschen, die vielen, die diesen Krieg Realität werden lassen, jeden Tag, mit jeder ihrer Entscheidungen. Und nicht nur das: es ist jeder einzelne auch. Und was ist mit mir? Und was ist mit dir?

Widerstand, wo bist du?

Wo ist unser Widerstand wirklich, den wir nun zu unserer Hauptaufgabe erklären müssten und danach handeln müßten? Genügt ein kleiner Wochenend-Widerstand ab und zu beim Konsum einer netten Demo? Genügt es, vielen Telegram-Kanälen beizutreten und dort in den endlosen Jammergesang einzustimmen? Müßten wir nicht jetzt alles geben, wissend um unsere Jahrzehnte währenden Versäumnisse? Müßten wir nicht endlich auch uns bequemen, die Heilmittel endlich anzuschauen, uns damit zu beschäftigen, sie endlich in die Welt zu bringen nachdem wir jetzt allzu lange menschenverachtende Systeme aufgebaut und unterstützt haben? Wie lange wollen wir diese noch ignorieren, sie belächeln oder diffamieren angesichts unserer „Leistungen“ des Verderbens, welches wir, „besserwissend“ zur Vollkommenheit entwickelt haben?

Überwindung der Vernichtungsorgien

Wenn wir mit nüchternem  und klarem Denken die Vorgänge betrachten, so haben wir das Ziel unserer Entwicklung als Mensch, insbesondere die Schaffung von lebensfördernden Bedingungen nicht erreicht, und es ist auch in der Entfernung kaum noch auszumachen, weil der Schlachtenlärm und der geistige Pulverdampf alles verfinstert:

Es geht um die Überwindung des Einheitsstaates und dessen Gliederung der dreifachen Ordnung, und um die Überwindung des Grenzen bildenden Nationalismus in eine gemeinsame Welt des brüderlichen gegenseitigen Helfens an der Stelle des gnadenlosen Machtkampfes um das Fettwerden der „Tüchtigsten“, besser muß ich wohl sagen: der Grausamsten und Rücksichtslosesten. Hierzu muß man keine Revolution führen.

Die Entflechtung des sozialen Organismus, des Lebensraumes der Menschen, in seine Glieder der Bereiche der Freiheit im Geistesleben, der Gleichheit im Rechtsleben und der Brüderlichkeit im Wirtschaftsleben. An deren Stelle haben wir das Regiment des schamlosen Egoismus gesetzt in allen drei Bereichen, wie ein undurchdringliches Dornengestrüpp, welches alles durchdringt und unerbittlich an jeder freien Bewegung hindert, welche die Voraussetzung für jegliche Entwicklung des echten und beglückenden Lebens ist. Und über allem thronend haben wir ein allmächtiges, technokratisches Staatswesen erschaffen, welchem wir nun hörig sind wie Abergläubische einem grausamen Gott. Ein Staatswesen, das in seiner kalten Machtgier alles verschlingt und vernichtet, anstatt, wie geheuchelt, den Menschen zu dienen.

Willst du nun?

Erkenntnis fällt uns ohne Mühe nicht in den Schoß, und aus der Erkenntnis zu handeln, dazu bedarf es des unbedingten Wollens, ohne als Ergebnis wieder nur die Befriedigung des Egoismus zu sehen. Wohlstand für alle bedeutet nicht materiellen Wohlstand, sondern in einem höheren Sinn die immer anzustrebende Vollkommenheit im Geistigen, wenn man es in diesem Materialismus schafft, die Verleugnung des Geistigen abzulegen und anzuerkennen, dass der Mensch eben nicht nur ein mechanischer Körper ist (welcher ja jetzt zur Maschine „verbessert“ werden soll). Das müssen wir endlich einsehen, jetzt am tiefsten Punkt, von dem wir ausgehen müssen, an den wir uns selbst gebracht haben.

Ostern als das Fest der Auferstehung ist nicht mehr weit weg. Es ist zu hoffen, dass wir es doch noch schaffen, unsere „Auferstehung“ aus dem herrschenden Materialismus und dem ewigen Wohlstandsschlaf zu beginnen. Die Zeit läuft davon, die Technokraten und deren willige Vollstrecker machen langsam den Sack zu. Doch da wir so lange gesäumt haben, kann diese Not nur noch abgewendet werden durch den vollen Einsatz der Wenigen, die dazu bereit sind, und auch dies wird nötig sein: Opfergaben an die Menschheit. Wer wirklich Verantwortung übernimmt, übernimmt auch die Verantwortung für seine Versäumnisse.

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