Manchmal finde ich etwas im Netz, und manchmal schreibe ich einen Kommentar dort dazu. Ein Beitrag von Rechtsanwalt Holger Fischer ist mir ins Auge gefallen, diesen möchte ich hier weitergeben und auch meinen Kommentar dazu.

Holger Fischer Rechtsanwalt:
„Während Regierung und Parlamente (bzw. die WHO) uns zwischen zwei Pandemien gerade einmal gnädig ein letztes Mal einigermaßen durchatmen lassen, setzen die Gerichte weiter die Grundlagen dafür, dass es bei der angekündigten nächsten Pandemie Freifahrtscheine für die Regierenden geben wird, genauso weiterzumachen. Dazu gehört auch, dass ein demokratisch nicht gewähltes Landesparlament und eine aus seinen Reihen dann ebensowenig demokratisch gewählte und legitimierte Landesregierung wie in Berlin einfach so längere Zeit durchregieren und Gesetze beschließen sowie Verordnungen erlassen dürfen.

Die ganze Tragik unserer Versuche, seit 2020 für den Erhalt von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit einzutreten, erlebt man in diesen Tagen vor Gericht. Einzelne Lichtblicke bestätigen eher die Regel. Ein letztes Mal wird das Bundesverwaltungsgericht am 22.11.2022 für Gerechtigkeit sorgen können, wenn es über Lockdown und Ausgangssperren erstmals entscheidet.

Wo sind sie? Was tun sie? Haben sie sich verlaufen? Wurden sie gefoppt?

Gestern suchte ich etwas in meinen Fotos und stieß auf Bilder vom 1.8. und 29.8.2020 in Berlin. Sind alle diese Millionen von Menschen noch da? Was eint sie heute noch? Haben wir noch Kraft? Oder haben wir uns in der Beschäftigung mit den „Corona-Maßnahmen“, mit den Anfeindungen und in der Beschäftigung mit uns selbst aufgerieben? Weil wir über die hingehaltenen Stöckchen gesprungen sind?

Ein paar Klaus-Schwab-Freunde, ein paar skrupellose Wissenschaftler genügen, uns in die nächste Katastrophe zu stürzen. Ein Krieg irgendwo auf der Welt besorgt den Rest.

Das Volk will es so, will Entrechtung, Verteuerung, Existenzvernichtung. Beamte, Richter und Angestellte im öffentlichen Dienst kennen nur Gesetze, oft hastig zusammengeschustert, keine (Menschen-)Rechte, scheinbar nicht mal ihre eigenen. Und sie werden vom Staat auch im Chaos noch Bezüge erhalten, vielleicht als die letzten vor dem Zusammenbruch.

Seltbstzerfleischung und Machterhalt im „Widerstand“?

Wo sind unsere gemeinsamen Projekte für die Zukunft? Welche Freiräume lässt man uns überhaupt? Da, wo aus unseren Reihen Neues entsteht, gibt es auch gleich wieder das Orwellsche Phänomen aus der Farm der Tiere: Some animals are more equal than others. Und sei es nur, weil sie am meisten beleidigt sind, quengeln oder die Macht für sich wollen.
Die noch nicht fertig institutionalisierten Gründungen aus unserer Bewegung zerlegen sich oft schneller, als man bei ihnen mitarbeiten kann. Was hilft dagegen? – Einfach nur, sein Ding weiter zu machen, notfalls allein, notfalls nur mit denen, die gerade nicht herumnörgeln oder eigene wirtschaftliche Interessen verfolgen oder sich bis zum jüngsten Tag erst mal am Regel-Geben und Institutionalisieren abarbeiten wollen. Notfalls ohne Verein, ohne Genossenschaft, ohne Partei.

Kleine Schritte und große Wünsche

Einige Projekte verfolgt man also selbst, manchmal im Stillen, manchmal etwas lauter. Und hofft und wirkt, dass manches Mal etwas Dauerhaftes entstehe und andere genauso denken.
Wir alle haben in unseren Regionen, in denen wir leben, andere treffen können in diesen bald drei Jahren. Verlieren wir uns nicht aus den Augen, das dürfte das Wichtigste sein.
Niemand von uns sollte denken, er könne so ganz aus „dem System aussteigen“. Wer das behauptet, sollte überlegen, ob er ohne Zahlungsverkehr, ohne Geldeinkünfte überleben kann.

Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, dann, dass man uns in unseren Initiativen vor Ort nicht behinderte, seien es nun Landwirtschaft, Schulen, Kultur- und Lernorte, alternative Gesundheit. Raus aus WHO, NATO, EU, Entmachtung der Zentralmacht geht aber nur, wenn die Basis vor Ort als Gegenmodell auch funktioniert und gelebt wird.
Ob man es uns leben lassen wird, hängt entscheidend auch an uns selbst.“

Viel schwingt in diesem Beitrag mit, auch zwischen den Zeilen. Ich möchte mich bedanken und zudem noch einiges mitteilen, denn wir wurden zwar in diesen entsetzlichen 3 Jahren alle mehr oder weniger verwundet und viele Hoffnungen wurden zerschlagen, doch wir zusammen UND jeder einzelne hat mehr Macht, viel mehr Macht, die er dieser Dunkelheit entgegenstellen kann – und muß, soll es nicht ein bitteres Ende geben für die Menschheit – das Bitterste! Deshalb schreibe ich diesen Kommentar:

Danke für diese klaren Worte und die (scheinbar) offenen Fragen.

Ja, wir sind auch müde, frustriert, aufgerieben, ein Stück weit zermürbt. und das “Vernetzen” ist virtuell geblieben, meistens, es ist im Analogen, im einzig echten Leben kaum angekommen bis gar nicht gewünscht. Hier wäre noch viel zu begreifen und endlich zu tun. Die Türe daheim für Gleichgesinnte öffnen, am eigenen Tisch zusammenkommen, kennenlernen und “Freunde” werden in diesen Not-Zeiten. Weil wir einander brauchen, analog, nicht virtuell.

Jeder kann, und sei er auch “allein”, das Falsche vermeiden und so viel Richtiges tun, was er nur kann. Und immer den Teufel bei seinem wahren Namen nennen und dieses widerliche Neu-Sprech verweigern, dass unsere Denkfähigkeit zerstören soll und wird, wenn wir dem nicht Einhalt gebieten.

Ein jeder kann aus der erzwungenen Rolle des Konsumidioten aussteigen, nur noch das Lebensnotwendige kaufen (oder in seiner persönlichen Umgebung holen!). Mit jedem Euro, den wir an einer Kasse abgeben, füttern wir diesem teuflischen System 75-80 Cent (offene und versteckte “Steuern”) und nähren es!

Überall dort, wo man aus diesem System als funktionierendes Rädchen aussteigen kann, sollte man das tun. Ja, es bedeutet ein Verzicht auf Luxus und auf Wohlstand. Die “Alternative” nennt uns ja Klaus Schwab, und somit ist es keine Alternative!

Wer nicht bereit ist auf Opfer und Verzicht, wer jetzt nicht begreift, dass der Widerstand gegen die Zerstörung der Menschheit kein Wochenend-Hobby ist und nicht digital zum Erfolg führen kann, sondern nur in der realen Welt, mit allem, was man hat und kann, in Gedanken, Rede und Handlung und Verweigerung, der träumt immer noch!

Die Liste ist noch viel länger, dies hier sind nur Anregungen, die ich seit 2020 in die Welt rufe. Dies hier sind die wichtigsten “Waffen”, die wir haben. Waffen, die in kürzester Zeit dieses System brechen könnten. Wenn der Einzelne endlich beginnen würde, sie zu nutzen.

Jeder kann so viel tun. Jeder Einzelne hat so viel Macht. Doch bequem und rundumversorgt mit Wohlfühlaroma ist das nicht. Einen anderen Weg gibt es nicht. Und vergeßt bei alledem nicht, wem ihr wirklich dienen wollt, ob ihr ihn jetzt Christus nennt oder anders, das spielt keine Rolle.

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