Erschinen in Rubikon

Die Obrigkeit hat das Leben für sensible und kritische Menschen zu einem Spießrutenlaufen gemacht — tun wir ihr nicht den Gefallen, aufzugeben!

Ja, es gibt ihn, den Widerstand. Es gibt eine demokratische Wochenzeitung, eine demokratische Gewerkschaftsbewegung, Aufklärungs- und Unterstützungsvereine wie etwa den Corona-Untersuchungsausschuss, ElternStehenAuf, Demokratischer Widerstand, Klagepaten, Anwälte für Aufklärung — es hat sich so vieles entwickelt. Sie leisten dort unermüdlich hervorragende Arbeit.

Es gibt inzwischen so viele Aufklärungsseiten und Portale, alle Machenschaften kommen jetzt durch deren Informationen ans Tageslicht, so vieles, was man schon nicht mehr ertragen, verdauen, aushalten kann. Der ganze Politsumpf, der Krieg der Geldelite gegen die Menschheit, all die Überwachungs- und Gehirnwäsche-Maschinerien, die Propagandalügen mit ihrer Hetze, verbale Gewalt und Manipulation vonseiten der Massenmedien und der Medien, die gern zu den Massenmedien dazugehören wollen. Pädophilennetzwerke, die seit Jahrzehnten, wenn nicht noch viel länger, unsere Kinder stehlen, sie misshandeln und zerstören, ermorden, wenn sie sie nicht mehr benutzen wollen. Wettermanipulationen, gezielte Vernichtung von Ernten und Lebensgrundlagen und gezielte Vergiftung und Vernichtung aller Wesen, die Verknüpfung der Kirchen mit dem „Tiefen Staat“ oder soll ich sagen als sein Teil? Ich will diese Liste jetzt nicht verlängern, es ist wohl auch nicht möglich, sie vollständig zu machen.

Menschen gehen unermüdlich auf die Straße, zeigen Gesicht, wenn man so sagen kann, stellen sich jedenfalls hin und protestieren, trotz aller Staats-und Polizeigewalt. Menschen nehmen den täglichen Spießrutenlauf auf sich in ihrem Alltag, drangsaliert, denunziert, kriminalisiert und angegriffen von ihren Mitmenschen, die ihre eigene Bedeutungslosigkeit mit den niedersten menschlichen Regungen endlich überwinden zu können glauben.

All das ist eine große Leistung und gereicht ihnen zur Ehre. Sie tun das nicht nur für sich, sondern für uns alle, auch für jene, unter denen sie unsäglich zu leiden haben, täglich, auch in ihrem sehr nahen Umfeld — und bleiben friedlich.

Andere Länder, andere Sitten?

In anderen Ländern sieht es teilweise anders aus. Menschen haben dort gelernt, dass man friedlich nicht weiterkommt. Die Straßen „kochen“, sagt man hier und da, wenn es zu Ausschreitungen kommt. Wer „schreitet“ hier eigentlich „aus“, wer hat schon längst den Boden der Rechtsstaatlichkeit verlassen, schon längst alle Menschenrechte mit Füßen in den Dreck gestampft mit brachialer Gewalt? Die Wortwahl, der Gebrauch von Sprache, scheint kein Thema zu sein. Man übernimmt einfach das, was durch die Mainstreammedien von oben diktiert wird. Und unterzieht sich damit selbst der verordneten Gehirnwäsche, auch ein Akt der Unterwerfung, und das ganz ohne Zwang, freiwillig, „vorauseilenden Gehorsam“ kann man das nennen. Der ein oder andere schaut beschämt auf die „kochenden“ Straßen und stellt sich klammheimlich einige peinliche Fragen.

Die deutsche Tugend

Demonstrationen finden statt, überall, in allen möglichen Formen. Sie sind natürlich angemeldet, es wurde um Erlaubnis gebeten, und natürlich hält man die „Auflagen“ ein, Auflagen, die menschenverachtend und verfassungswidrig sind. Man hält sie ein, damit man auch weiterhin demonstrieren darf. Und sogenannte Ordner achten deshalb peinlichst auf die Einhaltung der Auflagen, damit „ihre“ Veranstaltung stattfinden kann, wie geplant, mit dem ganzen bunten Programm, welches geboten wird, welches mühsam vorbereitet wurde. Das bunte Programm mutet zuweilen seltsam an. Zuletzt standen mehrere Vertreter diverser Parteien auf einer Bühne, um Wahlpropaganda zu machen. Auf einer Widerstandsdemonstration.

Während — wie so oft, doch nicht immer — die Ordner Menschen drangsalieren und diskriminieren, weil sie die „Auflagen“ nicht einhalten, aus welchen Gründen auch immer. Sie werden übergriffig, verlangen Atteste zu sehen, verweisen manchmal in harschem Ton Menschen ohne Gesichtslappen an das Ende oder an einen extra für sie ausgewiesenen, abseits gelegenen Bereich und verlangen resolut die Einhaltung des „Abstandes“. Manchmal wird im Vorlauf gebeten, doch Zollstöcke mitzubringen, damit das mit den Abständen klappt. So kann sich ein jeder gut auf seinen Widerstand vorbereiten: Maske dabei? Zollstock?

Derweil stehen breitbeinig und in Herrscherpose die wie zu Monstern gerüsteten und bis an die Zähne bewaffneten Polizisten. Und ich weiß jetzt nicht, sind da noch Menschen drin in diesen Rüstungen, oder sind das schon Roboter, Kampfmaschinen?

Oder ist das inzwischen dasselbe: Mensch und Kampfmaschine, Roboter …? Und sind sie jetzt erleichtert, dass die Ordner ihnen die Dreckarbeit abnehmen, oder sind sie enttäuscht, dass sie hier nicht ran dürfen? Und wenn sie dann doch endlich ihren „Einsatz“ leisten dürfen, natürlich nur auf Befehl — sonst würden sie das ja von sich aus nicht tun, so etwas —, wählen sie ihre Opfer unter den Schwächsten aus und lassen dort ihren ganzen angestauten Druck oder sonst was ab. Die Opfer sind Opfer von zwei Seiten: verprügelt von “Kampfmaschinen”, ungeschützt, und dabei ohne Hilfe ihrer Freunde und Angehörigen, denn „Wir bleiben friedlich!“.

So mancher, der bis zum letzten Sommer seine Zeit und anderes opferte, um sich an Demonstrationen zu beteiligen, hat sich abgewandt. Drangsal und Demütigungen aus eigenen Reihen, keine Hilfe oder Schutz in der Not, penibles Einhalten von Maßnahmen, gegen die man doch hier auch protestiert — man versteht die Welt nicht mehr so richtig. Mancher fühlt sich verraten und fragt sich schon, wer genau eigentlich diese Veranstaltungen organisiert und ob es irgendwas mit Sadomasochismus zu tun hat oder ob es gar eine von oben verordnete Verarschung ist.

Digitaler Widerstand

So beschränkt man sich vielleicht lieber auf den „digitalen“ Widerstand, vor allem dann, wenn man von oben genannten Veranstaltungen schon traumatisiert ist. Kanäle und Portale stehen in unüberschaubarer Auswahl bereit, und man kann dort Tage und Nächte, Wochen und Monate, ja, wenn’s denn sein muss, auch Jahre verbringen. Informationen gehen nie aus. Sie sind wichtig, ohne Frage, doch muss man sich auch selbst äußern können, sich selbst in seiner Not und Wut und Verzweiflung artikulieren können. Kommunikation nennt sich das dann, und es bilden sich endlose Schlangen, kilometerlang, scheint es, an Kommentaren und sogenannten Diskussionen.

Scrollt man da einmal durch, Tage oder Wochen, dann findet man ein interessantes Phänomen: Es ist immer dasselbe, es wird immer dieselbe Suppe aufgewärmt, die keinem zu schmecken scheint und schon anfängt zu stinken. Es gibt so vieles zu klagen, so viel Schlimmes zu berichten, die Menschen leiden unsäglich, ja, noch mal: Sie leiden unsäglich! Und es wiederholt sich, andauernd, ohne Ende, immer die gleichen Nöte und Klagen, nach einem Jahr Terror, nach einem Jahr Widerstand: immer noch genau die gleichen Nöte und Klagen und Berichte von Abscheulichkeiten.

Ach nein, das stimmt nicht, es ist eher so, dass die Nöte, die altbekannten, noch garniert werden mit neuen Nöten. Die verzweifelte Notwehr, die Bemühungen, Anzeigen zu machen, zu klagen, und niemals gibt es ein gutes Ergebnis oder überhaupt eine Reaktion auf Anzeigen und Klagen.

Es scheint keine Gerichte mehr zu geben, nur irgendwo eine Müllverbrennungsanlage, wo Papier verbrannt wird und auch all die Anzeigen, die Petitionen, die Unterschriftenlisten, die Eingaben, die Protestschreiben.

Seltener höre ich jetzt die Rufe nach Rettern, das wurde vielleicht inzwischen von den meisten verstanden: Es wird niemand kommen, um uns zu retten, all das hier wieder zu richten und uns in ein gelobtes Land zu führen. Da wird es keinen liebevollen und gütigen König geben, der sein Volk selbstlos und mit Weisheit führt wie ein Vater, der seine lieben Kinderlein beschützt und behütet, sie ernährt und ihnen Spielsachen schenkt. Und die Botschaften, dass das Licht siegen wird, und zwar noch diesen Monat und zwar genau an diesem und jenem Tag, werden auch weniger. Es kam zu oft nicht, das Licht, zur angekündigten Zeit.

Was können wir tun?

Doch immer wieder die Frage: Was können wir tun? Was soll ich nur machen? Wie helfe ich meinen Kindern? Nun, da ist Abhilfe dringend nötig, ganz ohne Frage. Wer da eine Idee hat, Mittel und Wege kennt, nützliche Werkzeuge hat, Bewährtes vorweisen kann, der ist hier dringend aufgerufen, dies mitzuteilen, dies den anderen in ihrer Not zu geben, damit die Not aufhört, wenigstens gelindert wird, und ja, man ist sich einig: Wir müssen uns eine neue Zukunft bauen. Bauen. Wir.

So bedrängt durch die Hilferufe und die stets aufs Neue artikulierte Not rufen und schreiben natürlich viele ihre Lösungsansätze in die digitale oder reale Welt, zeigen auf die Werkzeuge, zeigen die Baupläne, bieten Mittel und Wege an, unermüdlich. Damit diese ergriffen und genutzt werden können. Damit die Menschen sich selbst und ihre Kinder schützen können. Damit die Menschen sich aufmachen können, die Zukunft zu bauen. Damit überall die Zukunftsinseln entstehen. Und nach vielen Wochen oder gar Monaten des Verbreitens und Rufens und Schenkens kann man sich oftmals nur wundern, gelinde gesagt. Geschieht da draußen etwas?

Was geschieht hier eigentlich?

Ja, es geschieht etwas, doch es ist etwas völlig Unerwartetes. Man kann nicht sagen, es geschehe nichts, so ist das gar nicht. Irgendwo wird sicher fieberhaft gearbeitet, es kann nicht anders sein, es muss so sein! Sonst würde man ja verrückt, oder nicht? Man kann es nur nicht so richtig sehen, es ist vielleicht zu weit weg, und gebaut wird vielleicht auch sehr, sehr leise und heimlich. Ja, das muss es sein: Es geschieht heimlich! Und dort, wo nichts heimlich geschieht, dort wird weiterkommentiert: Sie leiden unsäglich! Und es wiederholt sich, andauernd, ohne Ende, immer die gleichen Nöte und Klagen, immer noch genau die gleichen Nöte und Klagen und Berichte von Abscheulichkeiten. Was können wir tun? Was soll ich nur machen? Wie helfe ich meinen Kindern? Es ist ein sehr wunderliches Phänomen.

Biete mir bloß keine Hilfe an, die ich selbst machen muss!

Und nun beginnt der ein oder andere vielleicht, nochmals und immer wieder seine Lösungsansätze anzubieten, auf die Werkzeuge zu zeigen, auf die Baupläne zu verweisen, Mittel und Wege anzubieten. Genau in den Kanälen und Portalen, in welchen man die vielen in Not befindlichen Menschen weiß. Es scheint aber nicht gut anzukommen dort. Will man vielleicht gar nicht „bauen“, sich selbst und seine Kinder schützen? Will man vielleicht lieber einfach weiter klagen, Entsetzliches schildern und entsetzliche Informationen über den Zustand unserer Welt lesen wie Horror-Junkies? Und siehe da, der Verdacht liegt nahe: Die Hilfsangebote, sie werden „vom Administrator“ gelöscht! Das ist nicht nachvollziehbar, außer wenn es sich um von der Diktatur gesteuerte Kanäle handeln sollte, die natürlich genau das Sichwehren und Bauen nicht haben wollen.

Weil man das nicht glauben will und auch nicht kann, sucht man auf „namhaften“ Portalen nach Hinweisen, wie die das wohl machen. Es gibt da sehr viel Information und auch Aufrufe, Weckrufe. Doch irgendwie scheint es auch da ein Problem zu geben: Die Wortwahl, der Gebrauch von Sprache, scheint kein Thema zu sein. Man übernimmt einfach das, was durch die Mainstreammedien von oben diktiert wird. Und unterzieht sich damit selbst der verordneten Gehirnwäsche, auch ein Akt der Unterwerfung, und das ganz ohne Zwang, freiwillig, „vorauseilenden Gehorsam“ kann man das nennen.

Und ja, genau diesen vorstehenden Abschnitt habe ich vom Anfang des Artikels einfach hier hinkopiert. Denn ich lese immer noch so oft das orwellsche Neusprech auf namhaften Informationsportalen oder Veröffentlichungen des Widerstands. Dort wird etwa von den Tyrannen verlangt, endlich „wirksame Maßnahmen zu entwicken, um die Pandemie einzudämmen“ und so weiter. Es ist nicht zu fassen! Dazu habe ich in mehreren Artikeln schon etwas geschrieben und darum gebeten, das zu unterlassen und beim Reden und Schreiben doch bitte das Hirn einzuschalten.

Religion für den Widerstand?

Ja, man darf das alles nicht sagen, ich weiß. Es spaltet, es schwächt den Widerstand. Man ist ein „Nestbeschmutzer“, wenn man auf den Schmutz im eigenen Nest hinweist. Ich werde das Gefühl nicht los, es könnte sich hier um etwas Religiöses handeln, um Kult. Nun hat man doch Jahrhunderte unter der vernichtenden grausamen Macht der Kirchen gelitten und hernach die Religion und alles Spirituelle abgeschafft im Zuge der Aufklärung, glaube ich, dann jedoch den Staat, an den man unhinterfragt zu glauben und dem man zu dienen hat, zur Religion gemacht. Die Kirchen allerdings sind als seine Handlanger geblieben. Und nun muss man sich gegen tyrannische Obrigkeiten  und macht — man kann es ja kaum aufschreiben — den Widerstand zur Religion. Oder täusche ich mich?

Es scheint fast so, als wollten die Menschen eine Religion haben, die man nicht zu kritisieren und zu hinterfragen hat, an die man unbedingt und alternativlos zu glauben hat, der man sich zu fügen hat.

Ob von dort nun Rettung oder Hilfe in der Not kommt oder nicht. Die Frage tut sich nun auf, ob Widerstand gebraucht wird für Menschen, die in ihrer Not bleiben wollen, die einer Religion angehören wollen, ob sie nun frei von Spiritualität ist oder nicht, die die Dinge nicht in die eigenen Hände nehmen wollen, obwohl es Mittel und Wege gibt, Werkzeuge, Landkarten, Baupläne und all das.

Wenn man erkennt, dass das, was man tut, nicht gewünscht, vielleicht sogar gefürchtet wird, obwohl es helfen würde, soll man es dann weiterhin tun? Als zensierter Nestbeschmutzer, der die jammernde Ruhe stört mit Werkzeug und Bauplan für die Zukunft? Oder soll man sich aufmachen, um Widerstand zu suchen? Der muss doch irgendwo sein!

Vielleicht nicht für jeden, vielleicht aber für einige: Möglichkeiten

Maskentheater! Das scheint das Schlimmste, es beschäftigt seit Monaten die Menschen auf allen Kanälen und Portalen. Ja, es ist schlimm, schlimmer als nur die dadurch hinderliche und vergiftete Atmung. Da die Menschen so gut und rundum vernetzt sind, dürfte es kein großes Problem sein, sich miteinander maskenlos zum Einkauf zu verabreden. Durchschnittlich haben Frauen häufiger und massiver an Übergriffen und Drangsal deshalb zu leiden. So wäre es schön, wenn die Herren sich den Damen ab und zu schützend zur Seite stellten.

Dass die Kinder unter dem Maskenzwang noch mehr zu leiden haben, ist unbestritten. Hier geht es schon sehr ans Eingemachte. Bequeme Instant- oder Sofortlösungen gibt es hier nicht. Und die Tyrannen wissen das, deshalb funktioniert das alles so gut.

Es gilt hier tatsächlich, grundsätzlich seine Lebensschwerpunkte neu zu überdenken. Was ist mir wichtiger, meine Kinder oder mein Wohlstand?

Ich habe auf meinem Blog einige Artikel dazu geschrieben, zu all diesen Themen (1) und auch hierzu — es ist dies die Gretchenfrage an die Eltern! Und es ist möglich! Es gibt keine Kindergartenpflicht, und die Schulpflicht ist temporär und lokal ausgehöhlt, da kann man ansetzen. Das, was die Schulen als „Beschulung“ anbieten, ist geradezu eine Beleidigung für Kinder wie auch für Eltern. Macht es selbst! Es gibt Eltern, die sich zusammentun und Kleinstschulen gründen. Damit ist nicht eine offizielle Schulgründung gemeint, staatlich beantragt und so weiter, obwohl auch das möglich ist. Es ist einfach eine Notgemeinschaft von zwei oder drei Elternhäusern, die ihre Kinder zusammentun, „klassenübergreifend“, was sowieso pädagogisch sinnvoller ist, und selbst unterrichten, abwechselnd. Und es gibt zunehmend Pädagogen, die entlassen werden oder selbst gekündigt haben, weil sie die Traumatisierung der Kinder nicht mehr ertragen (2, 3, 5). Sie kann man mit einbinden.

„ElternStehenAuf“ helfen sicher mit Rat und Tat, „Klagepaten“ unterstützen bei Schwierigkeiten, man braucht nur erst einmal den Entschluss. Ähnlich, doch sehr viel leichter, lässt sich das machen, wenn die Kinder noch nicht schulpflichtig sind. Kinder waren nicht seit Beginn der Menschheit vor dem 6. Lebensjahr „Kindergartenkinder“. Das ist relativ neu, so muss es nicht sein, nehmt sie der Staatsgewalt wieder weg!

Es gibt eine Waldorfschule, die eine „Balkonklasse“ eingerichtet hat für Kinder und Lehrer, die sich nicht all diesen entwicklungszerstörenden Maßnahmen unterwerfen wollen, und nein, sie sitzen nicht auf dem Balkon, sie sind nur nicht rechtlich so eingebunden in das Schulwesen, können also auf diesem „Schleichweg“ ihr Ding machen. Solche Anregungen kann man aufgreifen und selber Ideen entwickeln, zusammen mit anderen Familien in Not.

Es ist wichtig, den Feind zu kennen und was er genau erreichen will mit seinen „Maßnahmen“. Eine der am wenigsten beachteten Maßnahmen ist das Neusprech. Es hat eine fatale Wirkung auf unsere Seele und programmiert uns um, ohne dass wir das so recht bemerken. Es wäre wirklich so wichtig, darauf zu achten, nicht diese von oben verordneten Vokabeln und Redewendungen zu nutzen. In meinem Artikel „Klare Worte gegen psychologische Kriegsführung“ (4) schreibe ich etwas ausführlicher darüber. Wir sollten nicht mehr nach „Lockerungen“ verlangen oder nach „geeigneteren Maßnahmen“ und dergleichen. Wenn man den Teufel nicht bei seinem wahren Namen nennt, das weiß schon die Königin im Märchen „Rumpelstilzchen“, wird er kommen, der Teufel, und das Kind holen, somit das Leben und die Zukunft.

Das sollte wenigstens der Sinn hinter all der Not sein, wenn wir sie nun schon erleben müssen: dass wir uns wieder besinnen auf das, was wir lange wohlstandsbedingt vernachlässigt haben und was wir jetzt ergreifen können und auch müssen. Dazu gehört auch all das, was uns derzeit „verboten“ ist: zutiefst mitfühlende und menschliche Wesen zu sein, füreinander da zu sein, Gemeinschaft leben zu können. Das ist so leicht, man muss es einfach nur tun.

Auf allen Aktionen oder Demos begegnet man gleichgesinnten Menschen. Dort kann man wieder üben oder leben, was das Wichtigste ist und das beste Heilmittel: sich einander wirklich zuzuwenden, echte Begegnung von Mensch zu Mensch zu erleben, indem man sein Herz bewusst öffnet. Lässt man einmal den Austausch all dessen weg, was wir doch sowieso wissen, und wendet sich einander zu mit den Fragen „Wer bist du? Wie geht es dir? Was fühlst du? Was brauchst du?“, dann werden wir wieder lernen, anders miteinander umzugehen, das ist die Grundlage für die neue Zukunft, die wir uns doch alle wünschen.

Können wir dies dann ausweiten auf unsere Alltagsbelange? Schaffen wir es, uns nicht bei allem zu überlegen „Was habe ich davon, was bekomme ich dafür?“, sondern einfach zu erkennen, was nötig ist, und dies dann zu tun? Füreinander, wissend, dass alles, was wir anderen geben, schenken, teilen, vielfach zu uns zurückkommt. Wir werden es brauchen, weil wir, wenn die Pläne der Eliten gelingen, vor Trümmern stehen werden.

Das ist, worum es eigentlich geht in dieser Krise: dass wir unser Menschsein erkennen, dass wir anfangen, wieder wie richtige fühlende und liebende Menschen füreinander und miteinander zu sein, einander unterstützen, einander bereichern. Bis wir erkennen und innerlich wissen: Wir brauchen die Eliten nicht!

Hier kann man auch Mittel und Wege anwenden, die seit hundert Jahren da sind. Wir müssen sie nur ergreifen. Sie wurden bisher leider nur in allzu klugen Köpfen hin und her gedreht und dürfen jetzt endlich von den Menschen in den Alltag geholt und gelebt werden. Die „Dreigliederung des sozialen Organismus“ (siehe Rudolf Steiner, Grundfragen der sozialen Dreigliederung) ist das Zauberwort (6).

Die drei Bereiche der Gesellschaft laut der oben genannten Dreigliederung sind:

  • Das Geistesleben, das Bildung, Wissenschaft, Religion und Kultur umfasst sowie die Zusammenarbeit der Menschen, auch Kreativität als die Kultur von Entscheidungsprozessen. Hier ist die Freiheit oberstes Gebot, und der Staat darf hier in keiner Weise hineinwirken.
  • Das Rechtsleben, das Gesetze, Regeln und Vereinbarungen der Gesellschaft umfasst. Hier geht es um Gleichheit der Menschen, was deren Rechte betrifft.
  • Das Wirtschaftsleben, das die Produktion, den Handel und den Konsum von Waren und Dienstleistungen umfasst. Hier geht es um Brüderlichkeit; im umfassendesten Sinne gemeint ist hier die Brüderlichkeit mit der Frage: „Was brauchst du? Und wie geht es dir damit?“

Das sind die drei Bereiche unseres Lebens, die wir mithilfe der sozialen Dreigliederung wandeln und damit die neue Menschheitsfamilie aufbauen können. Mein Mann und ich arbeiten seit vielen Monaten daran, in diesen Bereichen etwas ins Leben zu bringen. Beratung und Unterstützung von Eltern, die ihre Kinder selber unterrichten, erziehen und bilden wollen im Sinne einer Lebensschule, nicht im Sinne von Hineinstopfen toten Wissens in die armen Kinderköpfe. Und wir arbeiten im Aufbau von Strukturen und Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen, die in ihren zu gründenden, dringend notwendigen Bedarfsgemeinschaften das Brüderliche verwirklichen wollen.

Auch gibt es einiges, was zum Teil seit vielen Jahren ein Schattendasein fristet und jetzt möglicherweise für manchen die Rettung in der Not sein könnte. Stichworte zum Recherchieren sind hier etwa:

  • Verfallsgeld
  • Regiogeld
  • Tauschring, Tauschbörse
  • Nachbarschaftshilfe
  • Schenkgemeinschaften
  • Food-Coop
  • Genossenschaftlicher Dorfladen
  • Handwerker-Kooperative

Es gibt viel zu tun: Packen wir‘s an!

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