Die Autorin

Ich heiße Elke Grözinger.

Die erste Hälfte meines Berufslebens habe ich vorwiegend in der medizinischen Forschung gearbeitet. Die zweite Hälfte habe ich mit meiner Berufung verbracht: Heilpraktikerin, Seminarleiterin, Dozentin an 2 Heilpraktikerschulen. Nebenberuflich war ich gefühlt mein halbes Leben mit Erlebnispädagogik verbunden, was zuletzt meine und meines Mannes sparsame Existenz sicherte.

Inzwischen ist das alles „weg“, letzten Sommer 2020 also auch die Erlebnispädagogik als Kollateralschaden, den „Maßnahmen“ geschuldet. Wir weigerten uns, die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen mit diesen Maßnahmen zu traumatisieren, nachdem uns für das ganze Jahr
sowieso nur eine einzige Woche zur Verfügung stand. Sogar unsere Betreuer, die uns jahrelang verbunden waren und mitgearbeitet hatten, wollten panisch „Maßnahmenverschärfungen“, die weit die Tyrannei der Regierungen übertraf, aufgrund der Gefahrenlage, mit so vielen hochtoxischen Kindern zusammensein zu müssen. Und sie haben uns jeweils ihr Messer auf ihre eigene Weise in den Rücken gerammt. Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr.

Jetzt also dokumentiere ich seit Februar 2020 die Geschehnisse in einem Corona-Tagebuch. Da kommt alles rein, die ganzen Ungeheuerlichkeiten. Meine eigenen Ansichten, die inzwischen zum Teil zu Artikeln wurden. Und ja, auch alles, was ich erlebe, auch mit Freunden, Familie, Nachbarn, Mitmenschen. Wie sie über Nacht „mutierten“, wie sie sich benehmen, es sich schön reden, nicht wissen wollen, sich unterwerfen und was sie mit mir und meinem Mann machen. Niemand soll hinterher sagen können, man habe es nicht gewußt und auch nicht wissen können, oder: das habe man weder selbst gesagt noch getan. Bitteschön! Doch ob es ein „Hinterher“ geben wird, steht in den Sternen. Und für wen, das frage ich mich oft. Wie werden die Figuren aussehen, wie werden sie sein, die dann noch übrig wären, falls welche übrig bleiben? Ich weiß nicht, ob welche dabei sein würden, die ich noch „Menschen“ nennen könnte.

Seit kurzem werden ein paar meiner Artikel auch bei Rubikon – Magazin veröffentlicht. Mein ganz herzliches Dankeschön dafür an diese tollen Leute da und ihre wunderbare Arbeit! Doch nun gibt es diese Seite hier, diesen Blog. Mit großem Dank an meinen Mann! Möge der Blog, diese Seite hier, den Menschen nutzen. Das ist das einzige, was mir noch geblieben ist, nachdem mir alles genommen und vernichtet wurde, einschließlich meiner lebensfrohen „Freizeitaktivitäten“ und meiner „Freuden des Lebens“. Weg. Alles vernichtet! Als hätte es das alles nie gegeben! Und schreiben, das kann man immerhin auch komplett ohne Einkommen und in Isolationshaft, die für mich schon fast ein ganzes Jahr besteht, da ich mehr oder weniger auch die Kontakte zu Menschen einschränken mußte, die entweder an mir rumerziehen wollen, da mit mir offensichtlich was nicht stimmen kann, da ich in Verschwörungstheoretischen Blasen rumzuhängen scheine, oder die durch ihre fanatische „Gläubigkeit“ bei jeder Gelegenheit zum „Testen“ rennen, „Kontakte“ weitergeben etc, das ist mir dann doch zu blöd.

Diese Seite hier ist für Menschen gedacht, die etwas suchen. Die nicht wissen, wie beginnen. Die mal auch Auftrieb brauchen, um ihre Flügel auszubreiten. Es wird noch mehr hier zu finden sein, für diejenigen, die möchten. Wer nicht möchte: es gibt andere Seiten, einfach weitergehen!

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