Es ist alles gesagt. Es liegt alles auf dem Tisch. Es ist alles am Tageslicht. Mehr gibt es hierzu nicht zu sagen. Wer nun weiter in seinem ferngesteuerten Gefängnis bleiben möchte, wer von innen die eigene Kerkertüre zuhält aus lauter Angst vor dem Leben und vor sich selbst, dem ist im Moment nicht zu helfen, und am wenigsten mit Argumenten oder mit der Wahrheit.

Für alle anderen ist es jetzt Zeit, zu leben, die Gegenwart und die Zukunft aktiv zu gestalten, und zwar selber, und zwar in der realen Welt. Wir wurden real geboren, unser Leben findet real statt und wir werden einmal real sterben. Da hilft keine Flucht in eine digitale Welt, das bedeutet nur einen vorgezogenen Tod anstatt des einzigen Lebens, welches wir jetzt haben.

Wir erschaffen unsere schönste Vision von unserer Zukunft

Einige werden begreifen, dass „das hier“ nicht aufhören wird. Nicht jetzt, und auch nicht bald, und auch nicht von selbst. Diese werden begreifen, dass sie Inseln des Lebens erschaffen müssen, Inseln der Menschlichkeit inmitten dieses Krieges aller gegen alle, welchen die Mächtigen, die Marionetten von noch Mächtigeren, für uns kreiert haben. Sie werden begreifen: Wir müssen aussteigen aus diesem teuflischen Spiel. Und diese Inseln können wir nur miteinander gestalten, mit unserer schönsten Vision, die wir uns nur erschaffen können. Anregung hierfür könnte das sein:

https://www.hexen-heuler.de/wenn-die-welt-in-ordnung-waere/

Wir verwirklichen unsere Wünsche nur gemeinsam – auf Augenhöhe

Dazu benötigen wir keine Magie und auch keine Kopien alter Weisheiten oder traditioneller Rituale. Dies hier ist eine neue Zeit. Rückwärtsgerichtet käme nichts anders heraus als das, was wir jetzt haben. Machtstrukturen und Einsetzen von Gurus sind immer Gift im Sozialen und wirken verheerend auf die Menschengemeinschaft und auf jeden Einzelnen. Macht verändert jeden, und zwar zur schlechtesten Version, die denkbar ist. Deshalb sollte unter allen Umständen das Thema Macht sehr genau angeschaut werden. Viele Gemeinschaften, die sich gründeten in den letzten Jahren, um anders und besser zu leben, sind daran zerbrochen. Offene und verborgene Machtstrukturen, heimliche Könige, Machtkämpfe in Verbindung mit den anderen, die schweigen und darüber ein Tabu errichten, um des lieben Friedens Willen oder weil sie nicht den Mut haben, selbst für sich hin zu stehen, verhindern die Wandlung genau an dieser Stelle.

Freiheit, die ich meine …

Der Mensch, der jetzt erkannt hat, in welcher falschen Welt wir leben, welches falsche Leben wir führen und sich nach Neuem sehnt, strebt danach, seine Individualität zu verwirklichen und ist sich gleichzeitig darüber bewußt, dass er verkümmern muß mit seiner Individualität, hat er nicht die Gemeinschaft um sich. Nur diese ermöglicht ihm seine Entfaltung, wie sie es eben einem Jeden ermöglicht. Individualiät und Gemeinschaft sind nur zusammen zu denken, können nur zusammen leben und wachsen. Sie ernähren sich gegenseitig.

Eine Gemeinschaft in diesem Sinne wird niemals die Freiheit des einzelnen schmälern sondern fördern. Sie würde sich sonst von ihrer Kraft und ihrer Quelle abschneiden. Was ein Jeder erringt, stellt er allen anderen zur Verfügung. Sich auf Kosten der anderen entwickeln zu wollen, macht keinen Sinn. Dies haben wir nun Jahrhunderte bis zum Erbrechen ausgekostet und sehen, dass es nur zum Untergang, zu Leid und Vernichtung führt. Glück geht anders.

Achtsamkeit – oder: die Parzivalfrage

Was in der Gemeinschaft im Sozialen geschieht, zwischen allen und den einzelnen untereinander, wird höchste Aufmerksamkeit brauchen. Das ist etwas, was wir alle noch üben dürfen. Was geht vor in uns und zwischen uns? Wie geht es meinen Mitmenschen, was denken, fühlen und vor allem was brauchen sie? Wunschdenken, vorgefertigte Meinungen, vorschnelle Urteile und das Denken, man wisse, wer der andere sei und was gut für ihn sei, sind böse Projektionen und Fallen und erschaffen Trugbilder der Täuschung. Die Wahrheit ist oft schmerzlich, denn man schaut im anderen oft auf sein eigenes Antlitz. Wer von sich selbst behauptet, sich gut zu kennen, zu wissen, wer man in Wahrheit sei, hat noch einen weiten Weg vor sich. Doch dieser Weg ist der einzige, der sich lohnt. Auf diesem Weg wird man auch erkennen, dass der Mitmensch ein göttliches und wunderbares Geheimnis ist.

Urteile haben nur dann einen Sinn und eine Heilkraft, dienen nur dann der Brüderlichkeit und der Versöhnung, wenn der, der sich ein Urteil bildet, gleichzeitig auf sich selbst und in sich selbst schaut. Wer diese Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit nicht aufbringt, gefährdet die ganze Gemeinschaft. Um dies zu üben, braucht man viel Disziplin, doch vor allem anderen braucht man hier Einsicht und Liebe. Nur, wer auf sich selbst genauso streng, aber auch genau so liebevoll schaut wie auf andere, ist offen genug, um wirklich ein wahres Bild zu erfassen.

Gemeinsames Ziel, gemeinsame Vision

Wer das Ziel nicht weiß, kann bekanntlich den Weg nicht finden. Die Gemeinschaft ist jedem einzelnen verpflichtet, doch nur im Umkehrschluß wird auch ein Schuh draus: der Einzelne ist der Gemeinschaft verpflichtet. Dazu muß er natürlich die Vision und das gemeinsame Ziel kennen, damit übereinstimmen und diese Fahne hochhalten wollen mit seiner ganzen Loyalität. Dies wird auch für alle Gruppen gelten, welche nun in einer Art Parallegesellschaft neu entstehen müssen: in allen Berieben und Wirtschaftsunternehmen, in allen behördenähnlichen Strukturen, in Schulen, überall. Und aber auch in Familien und Ehen.

In dem Maß, wie jeder einzelne sich selbst schult und weiterentwickelt, seine Individualität entfaltet und seine Fähigkeit als soziales Wesen in einer menschengemäßen Gemeinschaft, so wird er auch die Notwendigkeit erkennen, dass er sich auf andere Menschen verlassen können muß. Und zwar so, wie andere sich auch auf ihn selbst verlassen können dürfen.

Das versteht man unter Freundschaft im echten Sinn des Wortes. Auf wahre Freunde kann in dieser Zeit und in der neuen Zukunft niemand mehr verzichten. Denn durch das Öffnen des Herzens wird man auch empfindlicher, verletzlicher und somit in gewisser Weise auch schutzbedürftiger. Das soll keine Angst machen, dass sollte eigentlich Hoffnung machen: empfindsame Wesen, mitfühlend, erkennend, liebend, schützend, bestärkend, das werden unsere Freunde sein! Der Weg zur eigenen inneren Göttlichkeit führt über Freundschaft im wahren Sinne des Wortes, dann über die auf alle Freunde ausgedehnte Liebe. Diese Liebe ist unbegrenzt, so wie das Licht unbegrenzt ist, welches aus einer solchen Gemeinschaft strahlt. Das wird auch andere ermutigen und sie werden sich voller Hoffnung erheben können.

Lebe!

Menschen werden erkennen, dass sie selbst für die eigene Freiheit und für die Menschlichkeit etwas tun müssen. Sie werden spüren, dass dies ein Risiko ist. Das Risiko besteht darin, die eigene Sterblichkeit anerkennen zu müssen, ohne sich davor zu fürchten. Weshalb sollte man sich denn auch fürchten, wenn man nicht noch immer an Jahrtausende alte Lügen festhält? Es ist Zeit, sich von den Lügen der Machthaber abzuwenden.

Wenn man geboren wird, inkarniert man als Seele in diese materielle Welt. Wenn man stirbt, betritt man die geistige Welt. Es gibt ein inkarniertes Leben, so wie wir es kennen und jetzt leben, und es gibt ein nicht inkarniertes Leben nach dem Tod. Alle Seelen zusammen sind die Menschheit und sie arbeiten jeweils auf ihre Weise und in ihrem Bereich. Können wir Inkarnierten dies endlich anerkennen und mit den nicht Inkarnierten zusammenarbeiten, endlich wieder, denn das ist nicht neu, wir haben es nur vergessen oder es wurde uns ausgetrieben, weil es die Machthaber stört, dann erst wird es wirklich voran gehen und dann kommt an uns, an der Menschheit, kein Machthaber und keine Dunkelheit mehr vorbei.

Vertage dein Leben nicht auf später! Eine Dame sagte mir neulich, was sie anderen mit auf den Weg gibt, die sich nur noch fürchten: „Weißt du eigentlich, wie lange du tot bist? Das ist verdammt lang! Also: Lebe. Lebe jetzt!“

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