Es gibt sie noch: aufrechte, wache, denkende und recht handelnde Menschen. Einer jener Wenigen sendet am 7.10.2022 eine Videobotschaft und ich finde im Anschluß, dankbar und beeindruckt von seiner Ansprache, seinen Telegramkanal. Dort finde ich, neben vielen Aufklärungsinformationen, so manch anderes. Hinweise, dass es auch anders gehen kann, dass man auch anders leben kann, mit entsprechenden Beispielen von Menschen und Gruppen, die das tun. Er erklärt in seiner Botschaft, warum es so wichtig ist für alle, die noch denken können, weiterzumachen, nicht aufzugeben, nicht aufzuhören, den Mund aufzumachen. Hier seine Botschaft:

„Liebe Menschen und Freunde, mein Name ist Thomas Külken, ich bin Allgemeinarzt und seit Jahrzehnten im Freiburger Umland tätig. Ich bemühe mich um die Erarbeitung der Anthroposophischen Menschenkunde und um eine ärztliche Tätigkeit in ihrem Sinne. Mein Leitmotiv ist ein Leitspruch des Paracelsus. Es ist ein Satz, mit dem die Medizin das Mittelalter hinter sich gelassen hat und den Menschen der neuen Epoche ins Auge faßt: Den individuell bewußten Menschen, der auf seine eigene Wahrnehmung und auf sein eigenes Urteil angewiesen ist.

Der Satz lautet: „Der Patient ist der Arzt und der Arzt ist sein Helfer.“ Es tobt jedoch ein Krieg gegen den Geist dieses Satzes, daß der Patient der Arzt sei und der Arzt nur sein Helfer. Denn so hilfreich vielleicht die Einführung der Krankenversicherung war und ist – die Pflichtversicherung ist ein Hebel zur Verstaatlichung der Gesundheit. Und Verstaatlichung der Gesundheit heißt: der Gesundheitsminister ist der Arzt, und der Arzt ist sein Helfer und der Patient, nun ja, ist mehr und mehr nur noch ein Objekt von Programmen, eine Nummer in einer berechenbaren Masse, die auf ständige Beaufsichtigung, Belehrung und Bevormundung angewiesen ist.

Der Krieg gegen das Menschliche

Mit dem Coronaschwindel wurde der Krieg gegen das Menschliche, gegen das Individuelle im Menschen verschärft. Das Individualbewußtsein wurde bei unzähligen Menschen betäubt und durch ein dumpfes Gemeinschaftsbewußtsein (eher Gemeinschaftsgefühl, denn Bewußtsein geht nicht in Dumpfheit) ersetzt. Und dafür brauchte es nichts weiter als eine Lüge und die systematische Wiederholung der Lüge. Die Lüge, sie erreicht die Massen dadurch, das die an allgemeinverbreitete Ängste und Süchte appelliert. Entscheidend an dieser wie an jeder Lüge aber ist, dass sie eben unwahr ist und dadurch das Ich ( des Menschen) von der Realität abzieht. Durch die vorsätzliche Wiederholung der Lüge wird die Abkoppelung des Ich von der Wirklichkeit dauerhaft gemacht. Das Schlimme ist also garnicht so sehr der Glaube der Menschen an die Lüge. Das eigentlich Verhehrende für die Betroffenen ist der tiefgreifende Realitätsverlust für alle Lebensbereiche, auf die die Lüge zielt. Für diese Bereiche haben sie, wie die Psychologen sagen, ihre realitätsgerechten Ich – Funktionen aufgegeben.

Träumend ins Verderben

(Rudolf) Steiner erläutert, warum das geschieht: Es wird nämlich durch die systematische Wiederholung einer Lüge das Individualbewußtsein des Menschen heruntergedämpft in den Traumzustand. Und Traumzustand bedeutet, nicht ahnen zu können, dass das Geträumte irreal ist. Wir können im Traum nichts hinterfragen und müssen alles für Wahr halten. Auch unser Handeln haben wir im Traum nicht unter Kontrolle, sodaß wir uns gegebenenfalls erst nach dem Erwachen über die Skrupellosigkeit unseres Verhaltens schämen.

Kollektive Psychose

Das Vollbild einer kollektiven Psychose entwickeln in einer entsprechenden Massensituation etwa 30% der Menschen. Weitere 49% schweben zunächst noch irgendwo zwischen Träumen und Wachen. Sie wären wohl noch in der Lage, ihre Ich – Funktionen aufzurufen, unterlassen es aber, sei es aus Bequemlichkeit, sei es aus Anpassungsbedürfnis, aus Autoritätsglauben, aus Profit – oder Karrieregründen oder auch aus unbewußter Angst vor der Wahrheit, weil man unversehens zum Mittäter geworden ist. Und schließlich ist da die gar nicht so kleine Gruppe der Menschen, die sich wach erhalten und womöglich wacher sind als vorher, weil sie die Eintrübung ihres Individualbewußtseins nicht als Entlastung erleben sondern als existezielle Bedrohung.

Aus der Geschichte können wir lernen: Bei der Etablierung totalitärer Regime ist entscheidend, wie sich jene 40% verhalten, die zunächst noch zwischen Wachen und Träumen schweben. Diese Menschen tendieren umso mehr zum Wachen, je sicht – und hörbarer eine Oposition öffentlich in Erscheinung tritt. Und erst dann hat die Regierung so richtig freie Hand, durchzugreifen, wenn keine Oposition mehr wahrzunehmen ist. Denn dann trudelt auch die Mehrheit dieser 40% in den Traumzustand ab und hat dann auch keine Skrupel mehr, selbst die allerbösesten Verbrechen als alternativlos gut zu heißen und daran mitzuwirken.

Weiterhin den Mund aufmachen

Und genau das ist einer der Gründe, warum ich auch weiterhin meinen Mund aufmache, Flyeraktionen unterstütze oder einfach nur mit durch die Straßen ziehe. Nicht um an das Wollen der 40% zu appellieren, sondern an ihr Wachen.

Vielen Dank für euer Ohr.“

Die Video – Botschaft kann hier gefunden werden: https://t.me/Kuelken/4050

Bei Durchsicht des Telegram – Kanals von Thomas Külken finde ich noch einige Kostbarkeiten, es lohnt sich also, dort einmal zu lesen. Hier stelle ich noch kleine Bild – Texte von seinem Kanal zur Verfügung mit herzlichem Dank:

Wer wahr sein will, muß wagen, sich zu irren …..

Ich persönlich denke, es ist sehr schlimm, sagen zu müssen: „Ich habe mich geirrt, ich habe schlimme Fehler gemacht!“ Doch ist es noch schlimmer, dieses Falsche insgeheim zu wissen und aus Scham und aus falschem Stolz weiterhin zu tun. Denn das kann man sich letztlich niemals verzeihen.

Unwahrheit ist das eigentlich Böse – die Mit – Verantwortung für die Wahrheit hat jeder Einzelne:

Eine menschenwürdige Gesellschaft kann es nicht geben ohne Ehrfurcht gegenüber Wahrheit und Erkenntnis:

Aufrufe: 37