Fragen plagen mich bei Tag und bei Nacht, und sicher bin ich nicht die einzige, die davon umgetrieben wird. Es hat manchmal den Anschein, als gäbe es niemanden mehr, der auch nur einen Ansatz von Ahnung hat oder einen Ansatz von Lösungsmöglichkeiten, die diese endgültige Krise der Menschheit auf Messers Schneide wenden könnte zum Guten.

Wie konnte es so weit kommen? Wie konnte die Menschheit so dermaßen verrückt werden? Wie konnten sie sich so sehr von sich selbst, von ihren Mitmenschen und von Natur und der geistigen Heimat entfernen? Was geschieht gerade mit uns und warum bemerken das so wenige? Wie sollen wir da jemals wieder herausfinden? Was brauchen Menschen, um sich so gesund entwickeln zu können, dass sie nicht mehr in Massenpsychosen gefangengehalten und entmenschlicht werden können so, wie es derzeit der Fall ist? Gibt es überhaupt noch etwas, was helfen könnte?

Doch da sind viele, sehr viele Menschen, das stelle ich immer wieder mit Erstaunen fest. Wir sind nicht allein, das erscheint uns nur so. An vielen Stellen, an vielen Orten gibt es Menschen, die viel begriffen haben, die viel Wissen und sogar Weisheit haben, die Mut und Ausdauer haben und nicht aufhören, den Menschen, die hören wollen, davon zu erzählen – allen Anfeindungen zum Trotz, oder: aus Liebe. So finde ich in einem Rundbrief zur Dreigliederung einen Hinweis zu einem Artikel, der mich geradezu anspringt.

Die Autorin spricht mir in vielem direkt aus dem Herzen und formuliert auf ihre Weise die Dinge, dich auch ich hier auf meinem Blog immer und immer wieder anspreche. Treue Leser kennen meine Artikel zu den spirituellen Naturgesetzen und zu vielen anderen Inhalten, die den Weg aus der Dunkelheit aufzeigen. Sie kennen auch meine Artikel zur Dreigliederung des sozialen Organismus als Heilmittel für diese weltweite Katastrophe, die nicht vom Himmel gefallen ist sondern von uns allen durch Unverstand herbeigeführt wurde. Diese Krise kann von uns allen auch noch zum Guten gewendet werden, wenn jeder Einzelne einfach wieder zu Verstand kommen möchte.

Oben genannte Fragen, die mich plagen, brauchen Antworten. Man muß verstehen, wie es dazu kam, denn weiß man die Ursachen dieser Krise nicht, kann man keinen Ausweg finden. Will man die Ursachen nicht als Wahrheit anerkennen, will man sie verleugnen, dann wird man auch keinen Ausweg finden. Dieses Wissen wird nötig sein. Hierfür ein wenig Zeit zu opfern, dürfte kein zu hoher Anspruch sein, denn es geht um leben oder nicht leben, ganz einfach. Es geht um die Zukunft der Menschheit.

Die folgenden Ausschnitte aus dem o.g. Artikel laden dazu ein, Antworten zu finden auf die eingangs dargelegten Fragen. Sie zeigen einen Weg auf, den der Mensch gehen kann, jeder einzelne kann für sich allein damit beginnen, ohne einen anderen zu brauchen, ohne auf etwas warten zu müssen. Darum geht es immer hier auf meinem Blog. Wenn ein jeder, der begreifen kann und will, einfach damit beginnt, sich das nötige Wissen anzueignen und erste eigene Schritte zu tun, dann ist diese Krise bald überwunden – dann, und nur dann. Ein wenig Bemühung darf jetzt nicht mehr zu viel verlangt sein.

Wie konnte es so weit kommen?

Die tiefe Verflechtung des Staates mit der Wirtschaft und die Aufsaugung allen geistigen Lebens durch diese hat die Menschheit in die katastrophale Lage gebracht, in der wir uns jetzt befinden. Die materialistische Weltanschauung reduziert den Menschen nur auf die Bedürfnisse nach materiellen Gütern und auf irdische Belange. Unser ganzes Denken wurde durch mächtige suggestive Kräfte (Bewusstseinsmatrix) allein auf das materielle Dasein und auf das Wirtschaftliche hingelenkt. Wir sind es gewohnt, uns größtenteils über den Beruf, das Einkommen, den Besitz und den Konsum zu definieren. Moderne Technik und moderner Kapitalismus haben in unserem Leben ein enormes Übergewicht erreicht, und man suggeriert uns, dass unser Heil allein in der ungeistigen seelenlosen Technokratie liegt. Internationale Konzerne wie Google, Microsoft, Amazon, Blackrock und Vanguard haben eine Zentralisierung der politischen Macht in überstaatlichen Organisationen wie EU, UN und IWF erreicht, die den demokratischen Prozess aushöhlt und seinesgleichen sucht. Jedes Mehr des Staates ist ein Weniger der den Staat tragenden Menschen.

Der Schlüssel liegt in jedem Einzelnen und im befreiten Geistesleben

Wir können den Zerstörungsprozess nur dann in einen Heilungsprozess verwandeln, wenn das Geistesleben und die Wirtschaft aus dem Griff des Staates befreit werden. Die Freiheit des Geisteslebens ist eine absolute Notwendigkeit für eine wahrhaftige soziale Umgestaltung unseres Lebens, und wir sind alle daran beteiligt. Wir sollten die Erkenntnis von der Notwendigkeit der Dreigliederung des sozialen Organismus in uns aufnehmen, so wie wir in der Schule im Fach Mathematik den Satz des Pythagoras aufnehmen. Wir müssen uns wirklich in die Gleichung mit einbeziehen, denn jeder einzelne von uns ist für den herzlosen Zustand in der Welt und dessen Heilung mitverantwortlich, denn jeder Einzelne von uns hat zu diesem Problem beigetragen.

Es ist völlig falsch anzunehmen, dass vom Staat oder von der Wirtschaft heraus die Maßnahmen hervorgehen werden, welche unsere Gesellschaft gesund machen, denn der Brandstifter kann kaum der Feuerwehrmann sein.

Die Menschen glauben nicht mehr daran, dass es ein Geistesleben gibt, das unsere Seelen trägt und uns die Menschenwürde als freies geistig – moralisch schöpferisches Wesen gibt. Wir haben uns so in den Materialismus hineingelebt, dass es uns eigentlich gar nicht mehr auffällt, dass etwas Wesentliches im Leben fehlt. Zudem haben viele Angst vor der geistigen Realität und finden es auch eher unbequem, über wichtige Dinge des Menschseins nachzudenken. Was ist das Geistesleben? Was ist der Geist? Der Mensch besteht aus Körper, Geist und Seele. Der sichtbare physische Körper, der geboren wird und stirbt, ist das Gefährt für die Seele und den Geist.

In der Bibel in Korinther 3, 16 steht:

„Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?“

Die unsichtbare feinstoffliche Seele ist unsere eigene innere Welt. Das sind unsere Gefühle, Gedanken und Begierden, unser Verstand, und unser Wille. Die Seele ist das Bindeglied zwischen unserer körperlichen und geistigen Existenz. Der Geist ist die Quelle aller schöpferischen Tätigkeit, und die Quelle von Liebe und Weisheit in uns, und der wahre unvergängliche Wesenskern, der unseren körperlichen Tod überdauert. Der Geist als ICH hat mit dem Verstand, dem Intellekt und dem Ego nichts zu tun.

Der Verstand soll Diener und nicht Herr des höheren Bewusstseins sein und es gibt ihm große Freude, wenn er vom ICH, dem höheren lichtvollen Bewusstsein, geführt wird. Wenn dein ICH Herr in deiner Seele wird, verlieren die äußeren Herren und Experten der Welt an Bedeutung, du wirst von deinem höheren Bewusstsein geführt, und bekommst einen gewissen Spürsinn für die Wahrheit.

Die geistige Welt ist die am höchsten schwingende Welt, und mit der physischen und seelischen Welt inniglich verwoben, und alle drei sind immer gleichzeitig da.

Die Schule ist der wichtigste Bereich des Geisteslebens

Das Geistesleben ist sowohl im einzelnen Menschen als auch in der Gemeinschaft vorhanden. Im Menschen sind das seine geistigen und physischen Fähigkeiten, die er mitgebracht hat, und die er in die Gesellschaft einbringt, sei es als intellektuelle Leistungen in der Forschung, oder in Form von handwerklicher Arbeit beim Hausbau. Das geistig-kulturelle Leben auf kollektiver Ebene umfasst die Wissenschaft, die Kunst, die Religion, das Erziehungswesen, die Heilkunst, und die richterliche Rechtsprechung. Es ist nötig, dass das Geistesleben aus dem Staat und der Wirtschaft herausgelöst wird, damit es sich frei entfalten kann und keine Gängelung mehr von außen erfährt. Momentan ist alles Geistesleben Ideologie (und somit ein Dogma, an das ein jeder sich zu halten gezwungen wird), eine Spiegelung der ökonomischen Vermögensverhältnisse und der materiellen Interessen der Herrschenden.

Die Schüler bekommen in der Schule nur so viel beigebracht, wie sie als nützliche Glieder der Gesellschaft wissen müssen, um als Steuer-, Zins-, und Arbeitssklaven für Staat und Wirtschaft zu funktionieren. Bildung ist zum geistlosen Auswendiglernen und Wiederkauen verkommen, und zum Abspeichern von totem Wissen, das man im Alltag nicht braucht. Die Schulen sind Teil eines Systems, das die Freude am Lernen und die Freude am Leben erstickt, indem es die Kinder zu Objekten von Belehrungen, Vorstellungen und Leistungsansprüchen macht.

Die Kinder erfahren sich nicht mehr als Gestalter ihrer eigenen Lernprozesse, wie Neurobiologe Gerald Hüther es formuliert:

Solange Menschen sich zu Objekten machen, oder sich als Objekte benutzen, ist die Entfaltung ihrer menschlichen Potentiale unmöglich.“

Die Lehrpläne, die Gestaltung des Unterrichts und die Examensbestimmungen werden vom Staat festgelegt, und in der ganzen öffentlichen Erziehung herrscht der (unterdrückende, versklavende) Geist der Regierung. Die Schulen müssen aber aus ihren ökonomischen und staatlichen Fesseln befreit und wieder in eine Sphäre der allgemeinen Menschenbildung gebracht werden.

Die Pädagogen sollten die Schulen selbst verwalten, denn der Lehrbetrieb muss in die Hände derer gelegt werden, die selbst unterrichten und erziehen, vom Schulleiter über den Lehrer, bis hin zu den Eltern.

Die Schulen und Hochschulen müssen wieder eine geistig-seelische Ausrichtung erhalten, und die Kinder nach dem ganzheitlichen humanistischen Bildungsideal von Wilhelm von Humboldt erziehen: zur eigenen selbstbestimmten Persönlichkeit, zum schönen Charakter, und zum vollen Menschen.

Die modernen Universitäten sollten frei sein von den Einmischungen des Staates und der Ökonomie, denn wenn die Bürger durch den Staat bevormundet werden, schwindet ihre Energie und es erlahmt ihr Antrieb nach Entfaltung und höherem Wissen.

„Wer oft und viel geleitet wird, kommt leicht dahin, den Überrest seiner Selbsttätigkeit gleichsam freiwillig zu opfern. Er glaubt sich der Sorge enthoben, die er in fremden Händen sieht, und genug zu tun, wenn er ihre Leitung erwartet und folgt. Damit verrücken sich seine Vorstellungen von Verdienst und Schuld. Die Idee des ersteren feuert ihn nicht an, das quälende Gefühl der letzteren ergreift ihn seltener und minder wirksam, da er dieselbe leichter auf seine Lage und auf den schiebt, der dieser die Form gab.“ Wilhelm von Humboldt (1767–1835).

Der autoritäre Staat erstickt Fürsorge und Menschlichkeit

Der autoritäre Staat hat also einen nachteiligen Einfluss auf das Betragen der Bürger untereinander, denn die Menschen übergeben das Schicksal ihrer Mitbürger nur allzu gerne in die Hand des Staates. Dies schwächt die Anteilnahme und Fürsorge untereinander und macht träge zu gegenseitiger Hilfeleistung. Humboldt lehrte, dass sich die Kinder zu ganzen freien Menschen entwickeln sollen, bei denen alle Anlagen des Körpers, der Seele und des Geistes von innen heraus entwickelt werden müssen, um zum tatkräftigen Erkennen und Handeln zu kommen.

Unsere heutige Erziehung fördert das unselbständige Denken und den blinden Gehorsam gegenüber Autoritäten, und bringt den Kindern vielmehr bei, was sie zu denken haben anstatt wie sie logisch und selbständig denken können.

Die Gesetze der Logik und die Ausbildung der Urteilsfähigkeit stehen leider nicht auf dem Lehrplan. Das Seelenleben unserer Kinder muss wieder in der geistigen Wirklichkeit wurzeln, und nicht in der gespiegelten materiellen Wirklichkeit. Das Geistesleben sollte die tragende Kraft der Veränderung werden, und das fängt bei unseren Kindern an.

„Wenn Schulen und Universitäten ihr gegenwärtiges System verändern und nicht nur die Leistungen des Verstandes betonen und das Herz ignorieren würden, wären mehr junge Menschen bereit, durch die Rückbindung ihres Herzens ihr Bewusstsein zu erweitern.“ Phyllis Krystal (1914–2016).

Die Liebe zur deutschen Sprache

Die Sprache ist der wichtigste Ausdruck des Geisteslebens, denn sie ist ein universelles Ausdrucksmittel der Seele. Die Deutsche Sprache ist die beste Sprache der Welt um zu schöpfen, denn sie ist die Sprache des Geistigen und des Seelischen in der Welt. Wer sich unsere Märchen und Sagen durchliest, der wird inniglich mit der Welt der Seele verbunden, wie z. B. Die Siegfriedsage, Parzifal, Rotkäppchen oder Schneewittchen. (Immer war es so, dass in diesen Märchen, Sagen und Geschichten die für alle gültige Wahrheit von einer zur nächsten Generation weitergegeben wurde.)

Nichts ist so wichtig für die Kultur einer Nation wie ihre Sprache. Wir sollten endlich aufhören, unsere schöne deutsche Sprache mit Anglizismen und Gender-Neusprech zu verschandeln. Die zerstörerischen Eingriffe in unsere Sprache durch sogenannte Gendergerechtigkeit gebären lächerliche Sprachgebilde und Verzerrungen, wie z. B. die Wörter Idiotinnen, Menschenmilch, oder Bürger- und BürgerinnenmeisterIn um nur ein paar Beispiele zu nennen. Auch das neuerliche Gendersternchen in der Rechtschreibung gehört in die Kategorie Zerstörung der Sprache.

Hegel hat gesagt, dass die Sprache der Leib des Denkens ist. Durch die politisch geförderte Veränderung der Sprache wird folglich eine Veränderung des Denkens angestrebt. (Gesundes Denken wird damit unmöglich gemacht.)

Anstatt zu Gendern sollten wir unseren Kindern lieber wieder die Liebe zur deutschen Sprache und deren Reichtum nahebringen. Ich kenne kein anderes Land der Welt, das ein Volkslied über das Denken sein Eigen nennt: „Die Gedanken sind frei“, das aber kaum noch von Schulkindern in Deutschland auswendig gesungen werden kann. Das sagt schon etwas aus über die Befindlichkeit unseres Volkes. Jedes Kind sollte dieses Lied in der Schule lernen, wie generell die Kinder wieder mehr Volkslieder in der Schule singen sollten, denn Gedichte und Lieder nähren uns mit seelen- stärkenden Kräften.

Es ist ein bösartiges Unterfangen, die deutsche Sprache, Kultur und Identität absichtlich zu zerstören, und man muss sich ernsthaft fragen, wer daran Interesse hat. (Die Antwort darauf liegt offensichtlich für alle Menschen erkennbar am Tagesicht und kann gesehen werden, so man will)

Nachfolgend zwei Zitate zur Bedeutung der Sprache:

„Unermeßlichen Einfluß auf die ganze menschliche Entwicklung eines Volkes hat die Beschaffenheit seiner Sprache, der Sprache, welche den Einzelnen bis in die geheimste Tiefe seines Gemüts bei Denken und Wollen begleitet und beschränkt oder beflügelt.“ Johann Gottlieb Fichte (1762–1814)

„Hätte wohl ein Volk … etwas Lieberes als die Sprache seiner Väter? In ihr wohnt sein ganzer Gedankenreichtum an Tradition, Geschichte, Religion und Grundsätzen des Lebens, all sein Herz und seine Seele. Einem solchen Volk seine Sprache nehmen oder herabwürdigen hieße, ihm sein einziges unsterbliches Eigentum nehmen, das von Eltern auf Kinder fortgeht.“ Johann Gottfried Herder (1744–1803)

Religion, Glaube oder blinder Gehorsam?

Die Religion ist ein weiterer Bestandteil des Geisteslebens. Warum treten so viele Menschen aus den Kirchen aus? … Leider wurde die Bedeutung vieler Lehren Christi unterdrückt und in der Bibel weggelassen oder verfälscht. Durch die dogmatischen Glaubenssysteme der Kirchen ist ein spirituelles Vakuum entstanden, das den Geist im Menschen gar nicht mehr aktiv macht.

Durch blinden Glauben und Gehorsam wird niemand in das Himmelreich Gottes kommen, denn der Christusgeist ist keine tote Kraft, an die man glaubt, sondern eine lebendige Kraft, die durch uns wirkt, wenn wir wahrhaftig sind und uns ihr zuwenden. Wir nennen einen freien Geist und einen freien Willen unser Eigen, und wir bringen uns durch deren Gebrauch in eine aufsteigende oder absteigende seelische Entwicklung.

Wir sind aufgefordert, uns zu einem höheren Bewusstseinszustand zu entwickeln. Durch äußere Handlungen wie Geldspenden und ohne einen Sinneswandel im Herzen können wir uns nicht ins Himmelreich Gottes einschleichen. Niemand wird nach dem Tod nach Willkür selig gemacht, ungeachtet dessen, wie er vorher sein Leben gelebt hat, denn das jenseitige Leben ist nur auf der Verlängerungslinie des irdischen Lebens zu finden. Das Göttliche wohnt in unseren Herzen, und nur dort werden wir es finden.

Freiheit im Denken – du kannst nur frei sein, wenn du selbständig denken kannst und willst …

Das Denken ist die am meisten unterschätzte Tätigkeit des Menschen. Vor allem anderen muss der Mensch das Denken ergreifen – das neue schöpferische Denken, denn das Denken ist eine heilige Fähigkeit. Nur der Mensch kann Fragen stellen, über Dinge nachdenken, sie verbalisieren, und Erkenntnisse erwerben. Wir müssen die Freiheit des Denkens zurückerobern.

Das universelle Gesetz von Ursache und Wirkung, das im (Innen und) Außen als Naturgesetze wirkt, wirkt in unserem Geist als logisches Denken. Unsere Kinder müssen wieder lernen selbständig zu denken und Dinge zu hinterfragen, um überhaupt in die geistige Welt hineinzukommen.

Es gibt zwei Arten zu denken, das intellektuelle Denken mit dem Gehirn des physischen Körpers und das lebendige Denken mit dem Ätherkörper. Unser ganzes Denken ist so beeinflusst, dass in der akademischen Bildung allein die Funktion des Verstandes geschult wird, und nicht das lebendige Denken mit der Vorstellungskraft und der Intuition. Es ist für jeden Menschen wichtig, die vier Funktionen Intuition, Empfinden oder Wahrnehmen, Fühlen und Denken ins Gleichgewicht zu bringen.

Mit den Verstandes-Gedanken bewegen wir uns in einem Schattendasein, das nur das materielle Dasein denkt und die geistige Wirklichkeit – die kausale Ebene – verfehlt. Solange man bloß mit dem Gehirn denkt, kann man aber nichts Geistiges denken. Es ist auch wichtig, die Gesetze der Logik zu lernen, das richtige Verknüpfen von Aussagen und Urteilen mit den richtigen Schlussfolgerungen um u. a. auch die medial gesteuerten Lügen zu durchschauen. Wir sind in der Lage aus uns selbst heraus Wissen zu erlangen und Wahrheiten zu finden.

Unser Menschsein bedeutet die heilige Fähigkeit des Denkens weise zu gebrauchen, denn das Spiel der Gedankenmanipulation wird tagaus tagein mit uns gespielt. Letztendlich geht es aber darum, über das Verstandesdenken hinauszugehen und sich nach innen zu wenden, um in Kontakt zu kommen mit unserem Höheren Bewusstsein, unserer einzig zuverlässigen Quelle von Sicherheit und Weisheit im Leben.

Ausschnitte aus einem Artikel von Sabine Gebhardt, zuerst erschienen im Magazin „ WALNUSSblatt“. Gliederung und kleine Ergänzungen wurden von mir zum besseren Verständnis und zur leichteren Lesbarkeit eingefügt.

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