Rudolf Steiner über das Denkverbot und über die sogenannte Medizin

Diese hellsichtigen Sätze sind zusammengestellt aus zwei verschiedenen Vorträgen Rudolf Steiners aus dem Jahre 1916 und 1917, und sie stehen dort in einem viel weiteren Gesamtzusammenhang. Rudolf Steiners Gedanken verstehen heute nur wenige. Wer aber seine Zukunftsvisionen im Geschehen der heutigen Zeit erschüttert wiedererkennt, macht sich vielleicht auf, um tiefer in seine Geisteswelt einzudringen.

Doch es geht nicht nur um Denkverbot.  Es geht auch um unsere Kinder. Rudolf Steiner hat davon gesprochen, dass man sich an unseren Kindern vergreifen wird. Er hat davon gesprochen, wie die heutigen Mediziner denken werden, und vor allem: was sie tun werden. Die anthroposophischen Ärzte mögen einmal ihre eigenen “Quellen” und Wurzeln beachten! Ich möchte diese Ärzte bitten, diese Textpassagen zur Kenntnis zu nehmen und sich zu schämen. Erstaunlich, dass diese sich immer noch wagen, anthroposophische Mediziner zu nennen. Und es geht auch um Transhumanismus, darum, wie der Mensch zur Maschine gemacht werden soll. Verschwörungstheorien? Nur dumm, dass diese inzwischen Wahrheit geworden sind. zum Entsetzen der Menschheit und zu noch größerem Entsetzen in nicht allzu ferner Zukunft für alle sogenannten Anthroposophen in diversen Gremien und Vorständen, die jetzt den Machthabern nach dem Maul reden in vorauseilendem Gehorsam. Den oben genannten Textpassagen habe ich im Anschluß noch etwas hinzugefügt.

Denkverbot

Es wird nicht lange dauern, nach dem Jahre 2000, da wird die Menschheit sonderbares zu erleben haben, Dinge, die sich heute nur langsam vorbereiten. Man kann sagen, die Gegenwart hat es noch recht gut gegenüber dem, was da kommen wird, wenn die westliche Entwicklung immer mehr und mehr ihre Blüten treibt. Es wird gar nicht lange dauern, wenn man das Jahr 2000 geschrieben haben wird, da wird nicht ein direktes, aber eine Art von Verbot für das Denken von Amerika ausgehen. Ein Gesetz, welches den Zweck haben wird, alles individuelle Denken zu unterdrücken. Es werden Gesetze erlassen werden, auf denen nicht direkt stehen wird, „das Denken ist verboten“, aber die die Wirkung haben werden, dass alles individuelle Denken ausgeschaltet wird.

Seelenaustreibung

Dagegen ist das Leben heute nicht gar so unangenehm, denn wenn man nicht über eine gewisse Grenze hinausgeht, so darf man ja heute noch denken, nicht wahr? Man soll sich nur nichts vormachen. Man steht vor einer ganz bestimmten Bewegung. Wie damals auf jenem Konzil in Konstantinopel der Geist abgeschafft worden ist, das heißt, wie man dogmatisch bestimmt hat, der Mensch besteht nur aus Leib und Seele, von einem Geist zu sprechen ist ketzerisch, so wird man anstreben, die Seele abzuschaffen, das Seelenleben. Die Zeit wird kommen, vielleicht in gar nicht so ferner Zukunft, wo noch ganz andere Tendenzen auftreten, wo man sagen wird, es ist schon krankhaft beim Menschen, wenn er überhaupt an Geist und Seele denkt. Man wird es als ein Krankheitssymptom ansehen, wenn der Mensch auf den Begriff kommen kann, es gibt einen Geist oder eine Seele.

Die teuflische Arznei

Und man wird finden, da können Sie ganz sicher sein, das entsprechende Arzneimittel, durch das man wirken wird. Damals schaffte man den Geist ab, die Seele wird man abschaffen durch ein Arzneimittel. Man wird aus einer „gesunden Anschauung“ heraus einen Impfstoff finden, durch den der Organismus so bearbeitet wird in möglichst früher Jugend, möglichst gleich bei der Geburt, dass dieser menschliche Leib nicht auf den Gedanken kommt, es gibt eine Seele und einen Geist.

So scharf werden sich die beiden Weltanschauungsströmungen gegenüber stehen. Die eine wird nachzudenken haben, wie Begriffe und Vorstellungen auszubilden sind, damit sie der realen Wirklichkeit, der Geist – und Seelenwirklichkeit gewachsen sind. Die anderen, die Nachfolger der heutigen Materialisten, werden den Impfstoff suchen, der den Körper „gesund macht“, das heißt, so macht, dass der Körper durch seine Konstitution nicht mehr von solch albernen Dingen redet, wie von Seele und Geist, sondern „gesund“ redet von den Kräften, die in Maschinen und Chemie leben … .

Das wird man durch körperliche Prozeduren herbeiführen. Den materialistischen Medizinern wird man es übergeben, die Seelen auszutreiben aus der Menschheit.“

https://www.youtube.com/watch?v=SWW0bGwJk5M

Jürgen Plich liest Rudolf Steiner: Über Denkverbote (1916/17)

Man sollte die Originalvorträge unbedingt in Gänze lesen, hier die Links:

http://fvn-archiv.net/PDF/GA/GA167.pdf (Seite 97)

http://fvn-archiv.net/PDF/GA/GA177.pdf (Seite 96)

Weiterer Netzfund, mit Dank an den Nutzer des o.g. Kanals, der das zur Verfügung gestellt hat:

„Es wird die Sehnsucht entstehen, daß allgemeines Urteil wird: Das Spirituelle, das Geistige ist Narretei, ist Wahnsinn! – Das wird man dadurch zu erreichen versuchen, daß man dagegen Impfmittel herausbringt, daß man, so wie man auf Impfmittel gekommen ist zum Schutz gegen Krankheiten, nun auf gewisse Impfmittel kommt, die den menschlichen Leib so beeinflussen, daß er den spirituellen Neigungen der Seele keine Wohnung gewährt. Man wird die Menschen gegen die Anlage für geistige Ideen impfen. Das wird man wenigstens anstreben, man wird Impfmittel versuchen, so daß die Menschen schon in der Kindheit den Drang zum geistigen Leben verlieren.“ (Lit.: GA 178, S. 90)

„Ich habe Sie darauf hingewiesen, daß ja freilich die Menschenleiber sich so entwickeln werden, daß in ihnen eine gewisse Spiritualität Platz finden kann, daß aber der materialistische Sinn, der sich immer mehr ausbreiten wird durch die Anweisungen der Geister der Finsternis, dagegen arbeiten und mit materiellen Mitteln dagegen kämpfen wird. Ich habe Ihnen gesagt, daß die Geister der Finsternis ihre Kostgeber, die Menschen, in denen sie wohnen werden, dazu inspirieren werden, sogar ein Impfmittel zu finden, um den Seelen schon in frühester Jugend auf dem Umwege durch die Leiblichkeit die Hinneigung zur Spiritualität auszutreiben. Wie man heute die Leiber impft gegen dies und jenes, so wird man zukünftig die Kinder mit einem Stoff impfen, der durchaus hergestellt werden kann, so daß durch diese Impfung die Menschen gefeit sein werden, die «Narrheiten» des spirituellen Lebens nicht aus sich heraus zu entwickeln, Narrheiten selbstverständlich im materialistischen Sinne gesprochen […] Das alles tendiert aber dahin, zuletzt das Mittel zu finden, durch das man die Leiber impfen kann, damit sie nicht Neigungen zu spirituellen Ideen aufkommen lassen, sondern ihr ganzes Leben hindurch nur an die sinnenfällige Materie glauben. So, wie man aus den Impulsen, welche die Medizin aus der Schwindelsucht – pardon, verzeihen Sie -, aus der eigenen Schwindsucht heraus gewonnen hat, gegen die Schwindsucht heute impft, so wird man impfen gegen die Anlage zur Spiritualität.“ (Lit.: GA 177, S. 236ff)

„Bei den Materialisten des 19. Jahrhunderts war dieses Bewußtsein über die Seele schon bis zu dem Grade verschwunden, daß man sagte: Das Gehirn sondert Gedanken ab wie die Leber Galle. Man hat also eigentlich nur noch das Bewußtsein der leiblichen Vorgänge gehabt. Und in der Tat, es bestehen heute schon, ohne daß es die Menschen wissen, in gewissen Untergründen, wo allerlei Gesellschaften nach solchen Dingen hinarbeiten, die Tendenzen, etwas Ähnliches herbeizuführen wie 869 auf dem Konzil von Konstantinopel, nämlich zu erklären: Der Mensch besteht nicht aus Leib und Seele, sondern der Mensch besteht aus dem Leib, und die Seele ist bloß etwas, was aus dem Leibe heraus sich entwickelt. Es ist daher unmöglich, den Menschen seelisch zu erziehen; man muß also ein Mittel, ein materielles Mittel finden, womit man den Menschen in einem gewissen Lebensalter impft, und dann wird er seine Talente ausbilden durch Impfung. – Diese Tendenz besteht durchaus. Sie liegt in der geraden Linie der ahrimanischen Entwickelung: nicht mehr Schulen zu gründen, um zu lehren, sondern mit gewissen Stoffen zu impfen. Man kann das nämlich. Es ist nicht so, als ob man es nicht könnte. Man kann es; aber man macht den Menschen zu einem Automaten. Man würde dasjenige riesig beschleunigen, was man sonst auf dem Wege des Gedankenzwanges, durch eine Erziehung, die auf Gedankenzwang hinarbeitet, erreicht. Es gibt schon durchaus Substanzen, die man gewinnen kann, wodurch der Mensch, wenn er zum Beispiel mit sieben Jahren geimpft würde, sich die Volksschule gut ersparen könnte; er würde nämlich ein Gedankenautomat. Er würde außerordentlich gescheit werden, aber er würde kein Bewußtsein davon haben. Es würde so ablaufen diese Gescheitheit.“ (Lit.: GA 205, S. 130f)

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