Nein, es geht nicht um die sprichwörtliche rote Linie. Danach habe ich vor langer Zeit gefragt. Was brauchen die Menschen noch alles an Entsetzlichem, um zu sagen: „Hier ist Schluß, hier ist meine rote Linie, ab hier mache ich einfach nicht mehr mit!“? Dazu steht in vielen Artikeln auf diesem Blog genügend, unter anderem hier:

https://www.hexen-heuler.de/wo-ist-deine-rote-linie/

Darüber schreibe ich jetzt nicht, ich bin es leid heute, nach allem, was die letzten Tage geschehen ist. Zu oft dachte ich, nun würden die Menschen ihren blinden Gehorsam beenden und zu ihrer Menschlichkeit und zu ihrem gesunden Menschenverstand zurückkehren. Sie würden umkehren. Jetzt. Weil es nicht anders möglich ist, weil es undenkbar wäre sonst. Jedesmal erneut mußte ich sehen, dass sie immer noch mit Gewalt verweigern, die Wahrheit anzuschauen, auch die eigene Wahrheit über die eigenen Abgründe, um endlich Konzequenzen zu ziehen. Nicht einmal dann, wenn sie inmitten einer katastrophe stehen, umgeben von Leichen, könnte man jetzt tatsächlich sagen.

Es geht um den roten Faden, das Leitmotiv, die Leitschnur des eigenen Lebens, das, was das eigene Leben zum eigenen Leben macht. Es geht hier um den roten Faden, der einen jeden Menschen zum Menschen macht.

Wer gegen Abstandsregeln ist, hält jetzt den neuen Abstand?

Vor einigen Tagen erhielt ich einen Anruf einer Dame. Ein Gespräch hat sie aufgewühlt, betroffen gemacht. Sie hat mir davon erzählt und wollte mir erklären, weshalb es sie so erschüttert hat, doch sie konnte es nicht, nicht so eindeutig und klar, wie sie es gern gekonnt hätte. Sie hätte in jenem Gespräch so gern gesagt, wie sie dazu denkt, was sie fühlt und wie sie dazu steht. Auch ich kann es wohl nicht.

Ein Bekannter von ihr erklärte, er müsse sich jetzt von Geimpften fernhalten, dürfe diese nicht mehr zur Begrüßung in den Arm nehmen oder die Hand geben. Am besten, man würde Kontakte ganz vermeiden, wenigstens auf Abstand gehen. Man wisse nicht, ob die irgendwas Giftiges ausatmen, ob auf ihrer Haut dergleichen ausgeschieden würde, woran man sich anstecken oder vergiften könnte.

„Was bedeutet das, was du da sagst?“, fragte sie ihn dann. „Das bedeutet doch, du wirst jeden fragen müssen, ob er geimpft ist. Du wirst liebe Menschen von dir stoßen müssen. Was tust du eigentlich, wenn du Nothilfe leisten mußt an einem Unfallort? Wirst du den Schwerverletzten zuerst fragen, ob er geimpft ist? Wenn er nicht antworten kann, läßt du ihn dann sicherheitshalber liegen? Wenn du es bist, der da liegt, fragst du die Notretter zuerst, ob sie geimpft sind? Willst du dann keine Hilfe von ihnen, sollen sie dich dann liegen lassen, wenn dem so ist? Willst du nicht mehr in den Laden gehen, um dein Brot zu kaufen, weil dort nun Aerosole von Geimpften sind? Wenn deine Enkelkinder zu Besuch kommen, wirst du vor ihnen sagen, dass du ihre Eltern, falls geimpft, nicht mehr in den Arm nimmst, weil sie giftig sind oder sein könnten? Weißt du, was du da tust?“

Infiziert oder Kontakt mit Infizieren versus Geimpft oder Kontakt mit Geimpften?

Sie erklärte mir, was auch immer da sei in Geimpften und was auch immer sie ausscheiden würden, wenn dem wirklich so ist, würde das doch dann auch im Abwasser landen, und alles, was im Abwasser landet, kehrt letztlich zu den Menschen zurück. Und was sei eigentlich dann mit Ungeimpften, welche viel Kontakt mit Geimpften hätten? Seien die dann nicht ebenso gefährlich? Die Frage nach geimpft oder nicht würde dann ja gar nicht helfen. So könne man doch nicht leben, meinte sie voller Kummer, wie könne dieser Bekannter überhaupt noch leben? Der beste Schutz, den er nun ergreifen kann, meinte ich viel zu zynisch, sei, er würde sich erschießen, dann könnte er sicher gehen, sich weder an Geimpften zu infizieren noch sich zu vergiften. Sicher ist sicher.

Rückblick und Gegenwart

2020: Ein todbringender Virus soll umgehen, in der ganzen Welt. Das Sterben daran soll entsetzlich sein, es soll keine Hilfe geben, keinen Schutz. Jeder Mensch kann sich anstecken, jeder Mensch kann infektös sein, sogar die Luft. Ja, es gab nur noch Infizierte und symptomlos Kranke anstatt Kranke und Gesunde. Man konnte es nicht wissen, jeder war eine tickende Zeitbombe, sogar man selbst. 7 Milliarden tickende Zeitbomben. Eine Spaltung zieht sich durch die Welt: Ich gegen den Rest der Welt. Maßnahmenbefolger gegen Maßnahmenkritiker.

2021: Endlich eine Impfung, alles wird gut, die Rettung! Sie soll schützen, sagen sie. Man könne sich zwar noch infizieren, doch nicht mehr so schlimm erkranken, nicht mehr daran sterben. Man könne, wenn man sich infiziert hat, das Virus dennoch weitergeben, also für andere infektiös sein, doch Geimpfte seien ja dann nicht in ihrem Leben bedroht. Wer nicht geimpft ist, ist ja dann selber Schuld, wenn er sich an einem Geimpften infiziert und daran stirbt. „Gerechtigkeit muß sein!“

Geimpfte, die den Virus auf andere übertragen könnten, sind jetzt die guten und verantwortungs-bewußten Überträger. Ungeimpfte, die den Virus übertragen könnten, sind die verantwortunslosen, also bösen Überträger. Letztere werden von Geimpften nun verachtet bis angegriffen. Obwohl sie, wie sie sagen, geschützt sind. Geimpfte Menschen sind gute Menschen, ungeimpfte Menschen sind böse Menschen. Eine Spaltung zieht sich durch die Welt: Geimpft gegen Ungeimpft.

Begegnungen besonderer Art

Da ist eine Bekannte besagter Dame. Sie macht sich Vorwürfe. Es geht ihr nicht gut, gar nicht gut. Seit sie sich hat impfen lassen. Sie ist nicht mehr „die selbe“ wie vorher, sagt sie. Das macht ihr Angst. Warum nur hat sie das machen lassen, fragt sie sich immer und immer wieder, warum nur hat sie sich da hin drängen lassen? Ich frage die Dame am Telefon, welche Konzequenz das jetzt hat für diese Bekannte. „Wie meinst du das?“ Ich sage ihr, wie ich das meine:

Ob sie denn weiß, dass sie nicht die Einzige ist, ob sie weiß, dass sich in Deutschland noch etwa 40 Millionen Menschen, einschließlich kleiner und großer Kinder, impfen lassen sollen und die 3. nötige Impfung bereits angekündigt wird und dann die vierte und dann die fünfte? Ob sie sich denn überlegt, was das bedeutet, dass sie zu so etwas gedrängt wurde, ohne dass man ihr die Gefahren erklärt hätte? Ob sie sich fragt, was das für Leute sind, die sie da gedrängt haben, die sie belogen und betrogen haben, die sie bewußt geschädigt haben und ob sie denn den ganzen Rest, den diese Leute von sich geben, immer noch glaubt, ob sie Lügnern und Betrügern immer noch glaubt? Ob sie beginnt, alles in Frage zu stellen, was von diesen Lügnern und Betrügern kommt? Was sie denn nun unternimmt, um diejenigen zu warnen, die noch gewarnt werden könnten? Oder ob sie dabei bleibt, sich selbst in ihrem stillen Kämmerlein zu bemitleiden und all die anderen Menschen ins offene Messer laufen läßt? Welche Konzequenzen sind da jetzt, was tut sie, was ändert sich in ihrem Weltbild, was unternimmt sie aus Verpflichtung gegenüber der Menschlichkeit?

Betroffenes Schweigen am anderen Ende der Leitung.

Auch das erzählt sie mir, die Dame: Neulich der Besuch einer Freundin bei ihr. Monatelang hat sie sie nicht gesehen, nicht einmal angerufen hat sie. Nun steht sie da und nimmt sie in ihre Arme. „Vor langer Zeit hast du mich das letzte Mal besucht“, sagt die Dame, „mit Abstand, ohne Berührung, du bist nicht einmal hereingekommen. Was ist das jetzt?“ Sie sei geimpft, lautet die fröhliche Antwort. Was denn nun damit sei, möchte die Dame von ihrer Freundin wissen, wo sie doch wüßte, dass Geimpfte trotzdem Überträger sein können, und dann diese Umarmung von jemandem, der nicht geimpft ist, wie sie wisse? „Das ist deine Sache. Jeder kann sich impfen lassen. Wer das nicht tut, ist selbst Schuld!“

Offenbarung

Aha! Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr, denke ich nur und sage es nicht, zu betroffen ist diese Dame nun. Und damit meine ich nicht ein Übertragungsrisiko, sondern diese eiskalte Gleichgüligkeit und Rücksichtslosigkeit, die sich hier zeigt. Dises „Ich bin sicher, und du bist mir Scheißegal!“ Ja, dies ist eine Offenbarung. Es ist wohl so, dass seit Beginn dieses offenen Krieges gegen die Menschheit sich ein jeder offenbart, wie er wirklich ist.

Angriff auf die Menschlichkeit

Das war das erste, was mein Mann mir am Anfang dieses offenen Krieges, Anfang 2020, als persönliche Empfingung zu all dem einmal sagte: Dies der größte Angriff gegen die Menschlichkeit, den diese Welt jemals erlebt hat.

Schon mehrmals habe ich darüber geschrieben. Die Legende über den heiligen Gral, die Figur des Parzival – deutlicher kann ich es im Moment nicht sagen:

https://www.hexen-heuler.de/die-suche-nach-dem-heiligen-gral/

. Wo ist heute die Gralsburg, wenn nicht da, wo wir jetzt sind, genau dort?
Nun sind wir alle Parzival. Wo stehen wir auf unserem Lebensweg. Sind wir noch die kindlichen Narren? Gehorchen wir noch blind, selbstbezogen auf unsere kleinen Belange mit verschlossenem Herzen? Oder sind wir unseren Lebensweg schon ein Stück gegangen, haben wir uns entwickelt, hin zu einem empathiefähigen Wesen?

Doch wer ist der leidende König? Ich erlaube mir, hier zu sagen: die Menschheit – und jeder einzelne Mitmensch. Seit Jahrzehnten der Egozentrik verweigern wir hartnäckig die Frage „Wie geht es dir? Was brauchst du? Woran leidest du? Wie kann ich dir helfen?“, verweigern unseren Entwicklungsweg, verweigern, unser Herz zu öffnen. Wir schauen weg, wir hören weg, wir bleiben zu Hause an der reich gedeckten Tafel sitzen und überlassen die Menschen ihrer Not.

Nun sind wir aber mindestens seit Anfang 2020 alle zutiefst verwundet, isoliert, eingesperrt, Hausarrest, maskiert unseres Antlitzes beraubt, schweigsam, ohne Gesang, werden täglich verwundet an Körper, Seele und Geist, werden verletzt und vergiftet, werden systematisch entmenschlicht. Befolgen die Menschenunwürdige Vorschrift, nicht zu fragen, nicht zu hinterfragen, nicht zu denken, uns abzuwenden. So mancher ist zum täglichen Folterknecht geworden, nur auf Befehl, von Berufs wegen.

Und vor unseren Augen all die leidenden Könige. Ein jeder Bruder, eine jede Schwester ist der leidende König oben genannter Legende. Wir sehen zu, wie sie sterben, unerlöst, reihenweise, massenhaft. Wir schweigen, selbst schon dem Tode nah, was wir nicht wahrhaben wollen, was wir verleugnen. Und gehorchen den Vorschriften oder ducken uns weg.

Wem könnten wir die Frage stellen, wem könnten wir uns, mit dem Willen zu heilen, zu erlösen, die Not zu lindern, zuwenden?

Nur noch unseren Nächsten, unseren Brüdern und Schwestern, mit welchen wir zusammenkommen. Unseren Ehepartnern, unseren Kindern, unseren Nachbarn, unseren Mitmenschen, welchen wir zufällig begegnen hier und da. Und wir könnten diese Frage in die Zukunft richten: „Menschheitszukunft, was fehlt dir, was brauchst du, was kann ich für dich tun, wie kann ich dir helfen, was kann ich tun, damit du lebst und gedeihst?“

Stelle die Frage mit dem Wunsch, den anderen zu erkennen als den leidenden König. Mit dem Wunsch, ihm zu geben, was er braucht. Mit dem Herzenswunsch, zu heilen, zu erlösen. Wende dich mit offenem Herzen dem Nächsten zu und der Menschheit und frage!

Es geht nicht um die Frage: „Bist du geimpft oder ungeimpft“!

Wer bist du? Wie geht es dir? Was brauchst du? Was kann ich für dich tun?
Jeder Mensch ist heute Parzival, dem Tode nahe inzwischen. Jeder Mitmensch ist der leidende König, dem Tode nahe. Wer wird endlich beginnen, die Fragen zu stellen und zu handeln?
So viele Könige sind in den letzten Monaten gestorben, vor unseren Augen.
Eine dritte Chance gibt es nicht. Für die toten Könige sind wir verantwortlich. Für die sterbenden auch. Und für den Rest auch:

https://www.hexen-heuler.de/eine-entsetzlich-schwere-uebung/

https://www.hexen-heuler.de/wer-es-ernst-meint/

https://www.hexen-heuler.de/apfelbaeume-unterschiedlichster-sorten/

https://www.hexen-heuler.de/wir-werden-nicht-darum-herum-kommen/

https://www.hexen-heuler.de/die-macht-des-kleinen-mannes/

https://www.hexen-heuler.de/wenn-die-welt-in-ordnung-waere/

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