Genau vor einem Jahr habe ich aufgrund einer Frage des Herrn Nachbarn geantwortet: „Nein, es werden keine Gäste kommen. Nicht, weil sie hier nicht willkommen wären, sondern weil sie aus Sicherheitsgründen nicht kommen wollen. Ihr wollt ja schließlich auch nicht kommen. Das, was sich hier abspielt, ist für mich kein Grund zu feiern. Ich werde erst wieder Geburtstag feiern, wenn das hier vorbei ist, und zwar ganz vorbei.“ Darauf hin meine Nachbarin: „Na, dann feierst du halt nächstes Jahr doppelt!“ Auch darauf hatte ich eine Antwort: „Es wird vermutlich noch mehrere Jahre dauern, bis ich wieder feiere. Wer weiß schon, was dann sein wird.“ Sie waren sehr brüskiert angesichts des „Schwachsinns“, den ich da von mir gab.

Es haben sich 6 dicke Leitzordner angesammelt, in welchen ich mein Corona-Tagebuch abgeheftet habe. „Liebe Nachbarin“, möchte ich gerne sagen, tue es aber nicht, „Liebe Nachbarin, hier sind 6 Ordner voller „Schwachsinn“! Und alles ist „Fake“, wie du es bezeichnet hast. Und alles ist wahr geworden. Und das bittere Ende ist lange noch nicht da.“ Ich ziehe heute den ersten Ordner heraus um zu schauen, wie das eigentlich so war, vor einem Jahr etwa.

Da steht: „Das Leben nicht leben zu dürfen, um nicht zu sterben, ist etwa so verrückt, wie die Uhr anzuhalten um Zeit zu gewinnen.“

Dann steht da:

“Alle Änderungen der Gesetze, vor allem dem IFSG, sind rechtsungültig.
Alle Gesetze sind dem Grundgesetz unterworfen. Sie können nur geändert werden, wenn sie dem Grundgesetz nicht widersprechen.
Nur bei belastbaren Zahlen und außergewöhnlichen Zuständen (Angriffskrieg oder Bürgerkrieg) dürfen sie zeitlich begrenzt verändert werden.
Diese belastbaren Fakten gibt es derzeit nicht!
Die Bürgerrechte sind Abwehrrechte, damit ein Staat nicht so handeln kann wie jetzt!
Gleichheitsgrundsatz einklagen!
Auch das Infektionsschutzgesetz und alle Paragraphenänderungen unterliegen dem Verfassungsvorrang”.

Leben im virtuellen Kanalsystem

Eine neue Partei erschien am Hoffnungshimmel mit viel Getöse, um einige Monate später leise wieder zu versinken und viel verbrannte Erde zu hinterlassen.

Dann bemerkte ich folgendes: „Die Menschen sind weg. Ich weiß nicht, wohin sie verschwunden sind. … Als ich meinem Mann von meinen mißglückten Kontaktversuchen bei den Menschen oder Freunden erzählte, erklärte er mir, dass die Menschen eben nicht „weg“ sind, sie sind nur woanders, nämlich auf Kanälen. Er weiß das, denn er muß sich zur Zeit bedingt durch sein Tun sehr viel auf solchen Kanälen bewegen. Telegram, Slack, Zoom-Video-Talk etc. Er sagt, ich könne sicher nicht glauben, was da los sei. Und er sagt, das meiste davon ist nichts. Also frei von Inhalten. Es gäbe viele Arbeitsgruppen da, seit Wochen, und die Ergebnisse seien irgendwie feinstofflich, also nicht sichtbar. Das gibt mir zu denken. Mir erscheinen sie „weg“. Weg aus der realen, analogen Welt. Und sie sind dort also tätig ohne zu tun. Sie leben dort. Kanäle, so nennt mein Mann das. Sie leben also in Kanälen. Das ist wunderlich, ich weiß nicht, ob ich das wollte. In Kanälen leben meines Wissens Ratten. Sie fühlen sich dort wohl, es ist dort dunkel, feucht und angenehm. Und nun sind dort so viele Menschen, und sie tun etwas, die ganze Zeit, ohne etwas Wirkliches zu tun. Sie sind virtuell, ihr Tun ist virtuell, das Ergebnis scheint virtuell, ihr ganzes Leben scheint virtuell zu sein. Ich klicke und poste, also bin ich. Ist es die schöne neue Welt? Weil die Alte, die Reale, nix mehr taugt? Die Menschheit zieht sich zurück in virtuelle Kanäle wie Kanalratten. Wer nicht mit rein will, bleibt draussen, allein, ungehört, ungesehen. STAY AT HOME – STAY IN THE CHANNEL“ Es hat sich wohl heute, 2021, diesbezüglich nichts geändert.

Meine Empörung wächst

Menschen schauen einander nicht mehr an, z.B. beim Einkaufen, sie ducken sich weg, gehen einander aus dem Weg, gehen im Park sogar extra andere Wege, sind in Isolation, isolieren sich freiwillig mehr als nötig oder vorgeschrieben/befohlen. Doch Begegnung ist das urmenschlichste Element! Man braucht dies unbedingt, haltet den Blickkontakt, wenigstens das! Menschen verzweifeln an ihrer Einsamkeit, kein Kontakt, kein Gespräch.“

Also sprach die Kanzlerin: „Wir dürfen uns keine Sekunde in Sicherheit wiegen.“ Sie meint, wir stehen noch ganz am Anfang der Pandemie. Sie meint, eine schlechte Diskussion sei in Gang gekommen.… Drosten meint, die 2. Welle wird eine viel größere Wucht haben als die erste.

Leute, ihr solltet euch fürchten, wirklich fürchten! Nicht vor einer Welle oder einer Krankheit, sondern vor diesen Leuten“

Und wieder schläft das deutsche Volk in seinem stumpfen, blöden Schlaf weiter“ ( Zweites Flugblatt I Flugblätter der Weißen Rose )

Anklage:

Ich klage die Bundesregierung an, ihr sogenanntes Krisenkabinett, die Regierung, die Landesregierungen und die Opposition und deren sogenannten Experten und auch die Medien. Ich klage alle Fachleute, Mediziner und alle Menschen an, die um die Fakten wissen und ihren Mund halten, schweigen, und schön zu Hause bleiben, über Leichen gehen für ihre Ruhe und Bequemlichkeit. Sie genießen Fortzahlung ihrer Bezüge, während die meisten anderen vor die Hunde gehen, jetzt oder spätestens in einigen Monaten, wenn die Brotkrümel, die man ihnen hingeworfen hat, verbraucht sind.“

Alles läuft bestens nach Plan

Erstmalig höre ich in dieser Zeit, im Mai 2020, dass es eine Art Masterplan für diese „Pandemie“ gäbe und bin fassungslos, ja, auch entsetzt, sehe ich doch, wie gerade ganz nach Plan vorgegangen wird. Punkt für Punkt wird die Liste des Verderbens abgearbeitet. Heute ist die Liste schon ziemlich weit gekommen, die Ergebnisse können sich sehen lassen. Die Menschen haben sich größtenteils mit der neuen Gesundheitsdiktatur angefreundet und es sich gut darin eingerichtet. Sie haben sich gewöhnt, so, wie ein Fisch an Wasser gewöhnt ist: Man nimmt das alles gar nicht mehr wahr.

Einige Tage später schrieb ich: „Wir können nicht hoffen, dass irgendein Held und von all dem befreit! Wir können nicht hoffen, dass wie durch ein Wunder etwas geschieht oder das alles von selbst aufhören wird.
Wir einzelne Menschen fühlen uns ohnmächtig und wollen etwas tun, die Ärmel hochkrempeln!
Was können eigentlich alle Menschen tun, die diese Situation nicht mehr erdulden wollen? Welche “Macht” hat eigentlich ein Einzelner? Was kann man gegen diese  Ohnmacht tun?
Es gibt nicht “die eine Lösung”! Wir brauchen eine Vielzahl von Ansätzen, und ein jeder ist aufgerufen, so viel als möglich selbst beizutragen, möglichst alle Punkte zu unterstützen und zu verbreiten.“

Im folgenden listete ich auf, was alles zu tun wäre, was alles getan werden könnte. In den folgenden Wochen und Monaten verbreitete ich das, wo ich nur konnte, doch: es war nicht von Interesse. Ich schrieb viele Beiträge und Interviews diverser Videos ab, um sie sicherzustellen. Unter anderem auch das hier:

Raus aus dem Topf!

Ein Frosch, der in einen Topf von heißem Wasser geworfen wird, springt sofort wieder heraus, wenn er es kann. Doch setzt man ihn in kaltes Wasser und erwärmt den Topf gleichmäßig, bleibt er ruhig sitzen, bis er stirbt. Wir haben in unserer Geschichte genug Frösche als warnende Beispiele vor Augen. Wenn wir uns jetzt nicht wehren, werden wir späteren Generationen nur schwer erklären können, warum wir nicht in der Lage waren, ihnen eine Freiheit zu vererben, die wir einst selbst genossen. Seit unzähligen Jahren nun schauen wir wie gelähmt zu, was in und mit unserem Land passiert, während man uns einzureden versucht, die Lehren des 20. Jahrunderts hätten im 21. Jahrhundert nichts mehr zu bedeuten. Raus aus dem Topf!“

Nun sehe ich, es scheint so weit zu sein. Da sitzen sie im Topf, das Wasser ist bereits so heiß, dass sie sich nicht mehr richtig bewegen können geschweige denn denken. Niemand wird die Hitze drosseln, bis zum Ende.

Inzwischen habe ich mich an den Gedanken gewöhnt, dass die Menschheit sich auf einem Scheideweg befindet, und dass jetzt etwas grundsätzlich entschieden wird. Und zwar von der Menschheit und von jedem Einzelnen. Doch vor einem Jahr ahnte ich noch nicht, wie sich das alles anfühlen würde. Was es mit mir selbst, mit meinem Leben, mit meinem Umfeld, mit allem, machen würde.

Die Apathie der Menschen macht mir Angst“

Ein Schweizer Arzt berichtet in der Zeitung Demokratischer Widerstand Nr 47. Er ist als Junger Mensch aus der DDR geflohen: „In der aktuellen Krise jedoch wird mir die Schweiz wieder fremd, und ich fühle mich wieder wie der Ossi von damals, der schon 88/89 für die Freiheit auf die Straße gegangen ist, ich fühle mich wieder wie der Junge, der den Mund aufmachte, und vom übermächtigen Staat daraufhin Repressalien erfuhr. … Ich habe das Gefühl, es wiederholt sich gerade die dunkelste Zeit der deutschen Geschichte in vielen Teilen der Welt, und damit meine ich nicht nur die Zeit der DDR. … Meine Angst ist… , dass die Menschen in ihrer Apathie bleibenund den falschen Versprechen der Regierung Glauben schenken. Aber eine Sache weiß ich: in der Geschichte hat es nie funktioniert, die Menschen auf Dauer zu täuschen. Die Vergewaltigung der Realität kann niemals gut gehen.“

Möglicherweise hat er recht. Möglicherweise wird das alles ein Ende haben. Die Frage ist nur, wann dieses Ende sein wird. Und was dann von der Menschheit noch übrig ist, von Kultur, von Zivilisation. Ob noch irgend etwas vorhanden sein wird zu dieser Zeit oder ob es nur noch Trümmer gibt, in welchen ein Überleben für Menschen gar nicht mehr möglich sein kann. Ob es dann noch Menschen gibt, die so genannt werden können oder ob es dann nur noch verstümmelte Transhumanisten geben wird, unfähig, in einer Umgebung zu leben, die nicht keimfrei ist. Ob diese Wesen dann noch fähig sein werden, Gesundheit zurückzuerlangen und ob sie überhaupt noch auf natürliche Weise Nachkommen werden haben können.

Die Zerstörung im Menschen, die gerade durchgeführt wird, wird nicht mehr zurückgedreht werden können. Was jetzt an den Menschen getan wird, läßt sich weder korrigieren noch in irgend einer Form heilen. Es werden Tatsachen geschaffen, die ein mögliches Ende weit überdauern werden. Wer jetzt noch denkt, dass alles wieder gut sein wird, wenn das alles ein Ende haben wird, der wird ein böses Erwachen haben, falls er dieses Ende erlebt und nicht vorher an einer Giftspritze zugrunde gegangen ist. Es wird ihm auch nichts nützen, zu überleben, wenn er auf seine geliebten Kinder schaut, die, sollten sie die Spritze überlebt haben, kein Leben führen werden, wie man sich das als Eltern wünscht. Man wird damit leben müssen, dass man es ihnen selbst angetan hat, was sie zu erleiden haben. Man wird damit leben müssen, dass man durch sein Schweigen und seine Untätigkeit und seine Feigheit selbst Verantwortlich ist für alles, was man dann ertragen muß.

Niemand tut euch das alles an, Menschen, ihr tut euch das alles selbst an, euch und euren Brüdern und Schwestern, und euren eigenen Kindern!

Dieser Vernichtungskrieg wird von euch allen selbst durchgeführt. Keiner dieser Elitenkasper könnte auch nur irgendwas, würdet ihr nicht alle als Handlanger, als Vollstrecker und als Söldner deren Befehle ausführen. Ihr seid es, ihr Polizisten und Hilfstruppen, die demokratische Widerständler verprügelt und mißhandelt, ihr Ärzte und deren Hilfspersonal seid es, die diese Spritze in gesunde Menschen hineinjagt, ihr Lehrer und Rektoren und Erzieher mißhandelt die Kinder, ihr Beamten überall formuliert Vorschriften, schreibt gesetzeswidrige Verbote und Verordnungen und vollzieht sie auch. Ihr alle seid es, die diese Vernichtung betreiben, ein jeder auf seine kleine, dumme, feige Weise, alles mißachtend, was euch heilig sein müßte. Ich bitte, folgenden Artikel hierzu zur Kenntnis zu nehmen:

https://www.hexen-heuler.de/brueder-und-schwestern-warum-tut-ihr-das/

Einiges geschieht. Es gibt eine Widerstandsbewegung. Und einiges mehr. Und ich schreibe meine Artikel für diesen Blog hier. Es scheint mir, die Dinge nehmen ihren Lauf. Wenn alles nach deren Plan verläuft, werde ich auch im nächsten Jahr keinen Geburtstag feiern. Traurig. Nicht, weil mir mein Geburtstag so wichtig wäre. Es sind mir die Menschen wichtig. Und ich sagte, ich feiere, wenn das hier alles vorbei ist. Ganz vorbei. Und solange schreibe ich mein Tagebuch weiter. Und vielleicht schreibe ich auch noch eine Weile diese Artikel hier. Wir werden sehen.

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