…so wird es gesagt, unter Erwachten und Aufgeklärten, unter jenen, deren Bewußtsein sich die ganze Zeit hebt und hebt. Und erweitert natürlich. Der Plan heißt: „Man muß es ihnen zeigen!“, so sehr und so schmerzlich, dass sie halt am Schluß, ja, was eigentlich? Erwachen, wahrscheinlich. Und dann kommt das goldene Zeitalter. Dann sind sie auf einen Knall endlich Menschen, die diese Bezeichnung verdienen. ja. Das wird schön!

Na ja, es gibt halt Kollateralschäden unterwegs. Das geht halt nicht anders. Aber es läuft alles kontrolliert ab, niemand kommt wirklich zu Schaden. Alles unter Kontrolle. Von irgendwem. Die einen meinen, es seien die Whitehats. Die anderen meinen, es sei die Galaktische Föderation. Oder Aliens. Oder Putin. Oder Gott. Ja, Gott!

Es sind im Verhältnis zur Gesamt- Menschheit von soundsoviel Milliarden verschwindend wenige, die zum Opfer werden, leider. Nur einige Millionen. Oder ein paar hundert Millionen oder so, also zu vernachlässigen. Sicher bleiben aber ganz bestimmt einige übrig. Die meisten. Vielleicht 500 Millionen. Dafür lohnt sich das dann schon, kein Gemecker jetzt bitte. Und es hat ja ein jeder einen freien Willen. Wer nicht will, braucht sich keinen tödlichen Frequenzen aussetzen und all das.

Und der Plan wird durchgezogen. Seit fast 3 Jahren schon und es kann noch eine weile dauern. Weil eben noch nicht alle erwacht sind. Nur deshalb. Aber er wirkt. Er wirkt sehr sehr gut, der Plan. Seit Anfang 2020 kann man Erfolge verzeichnen. So wird das gesagt.

Das Tagebuch

Ich schreibe seit Anfang 2020 ein Corona Tagebuch. Ich bin jetzt bei Teil 18 angekommen, da ich meine Textdokumente nicht größer machen kann als ein paar hundert Seiten. Also 18 mal ein paar hundert Seiten gibt bis jetzt 10 dicke DIN A 4 Ordner in meinem Regal. Da steht alles drin, von Anfang an. Ja, es wurde da was deutlich sichtbar, gezeigt oder nicht gezeigt, es war von Anfang an sichtbar. Wenn ich es sehen konnte, konnte es jeder andere auch sehen. Schon Anfang 2020! Das ist jetzt fast 3 Jahre her. Und inzwischen, nach dieser langen Zeit und nach Millionen und Abermillionen Toten und schwerst Traumatisierten (da sind auch Kinder dabei im übrigen!) kann man es immer noch sehen. Es ist nicht deutlicher geworden, es ist immer noch dasselbe. Wenn es nicht wahr wäre, müßte man an einem Stück nur noch lachen. Wer kann aber lachen, da es wahr ist und angesichts der Millionen und Abermillionen und darunter auch Kinder?

Ein kleiner Rückblick

Nicht aus Nostalgie veröffentliche ich jetzt ein paar Auszüge aus meinem Tagebuch. Ich bitte meine Leser zu beachten: es handelt sich um Tagebucheinträge aus dem Frühjahr 2020!

Auszug 1:

Lockdown!

Vorübergehend und auf unbestimmte Zeit – erstmal halt – zu Hause bleiben, keine Gottesdienste, viele Läden geschlossen, keine Veranstaltungen mehr. Aus Solidarität. Ich bin beschäftigt, Markus muß auch zum Arzt, am 16.3., er darf nicht rein, muß an einer Terrassentür klopfen und warten, mit Schüttelfrost. Nein, er scheint dem Arzt nicht „verdächtig“, Lunge hört sich nicht schlimmer an als bei anderen mit Bronchitis, na also. Markus fiebert hoch, sehr hoch und hustet sich die Lunge fast raus, die ganze Nacht. Ich bin eine Woche beschäftigt, mit Dampfbädern machen, Tee kochen, ihn zum Aufstehen und essen zu bewegen, ein wenig auf und ab gehen, bitte, viel trinken, bitte, dampfbaden bitte. Er ist sehr schwach, ißt nichts, trinkt wenig, hustet, fiebert, schweigt.

Nebenher rufe ich die Nachrichten ab, Corona greift um sich. Da stimmt was nicht, finde ich, da stimmt was nicht. Die Statistiken sind komisch, die Wörter irreführend, die Nachrichten und Bilder und Prognosen weltuntergangsmäßig. Der Tod wird uns alle holen, keiner wird entkommen, es wird schlimm, ganz schlimm, sehr sehr schlimm, sagt der Experte. Wir seien nicht vorbereitet, die Kliniken werden das nicht schaffen, Personal fehlt, Material fehlt. Ach was? Das ist doch nicht neu? Man müsse jetzt die Alten schützen, sie sind am meisten bedroht, sie sterben sonst weg wie die Fliegen. Die Alten, plötzlich die Alten, man hat die Liebe zu den Alten entdeckt. Wirklich?

Alle stehen unter Schock, Propaganda war erfolgreich. Alle schlucken alle Maßnahmen, sind bereit, alles aufzugeben, wofür es sich lohnt, zu leben. Eine Massenpanik, eine Massenhysterie ganz wie im Lehrbuch.

Wieso merkt das keiner?

Auszug 2:

Und finde langsam Nachrichten außerhalb der von oben empfohlenen Medien. Also doch. Ich höre, sehe, lese das, was ich die ganze Zeit denke und fühle und ahne. Also doch.

Stück für Stück gleichen wir dieser Stadt in China, Wuhan. Gleichgeschaltete Propaganda, Kritik wird sanktioniert, gelöscht etc, wir sind eingesperrt, Demokratie hat fertig, wir haben einen Führer, wir haben einen Reichspropagandaminister und wir haben Denunzianten, die der SS, nein, tschuldigung, der Polizei melden, wenn sich jemand nicht an die Notstandsgesetze hält. Hamsterkäufe. Corona scheint sich auszubreiten, jetzt muß man eben stillhalten. Aus Solidarität.

Die Gebiete, die am meisten betroffen sind mit den meisten Toten, das sind diejenigen, die die höchste Luftverschmutzung haben seit Jahrzehnten, die die marodesten Kliniken haben, kaputtgespart, die Massen-Impfprogramme vorher am laufen hatten (Wuhan, oder Norditalien – 35.000 Impfungen kurz vor Ausbruch der Krankheit). Der Corona-Test scheint keine 50% Trefferquote zu haben, also kann man auch eine Münze werfen. Positiv getestete (man denke dabei an die 50%!) heißen Infizierte, das soll suggerieren: Krank, kurz vor dem Tod! Man erhöht die Anzahl der Teste, dadurch steigt die Anzahl der positiv getesteten, also Infizierten, wie sie sagen, und wir denken: die Anzahl der Kranken! Anzahl der Toten steigt auch. Woran sind sie gestorben? An Corona. Alle, die jetzt sterben, sterben an Corona. All die Alten, Vorerkrankten, sie sterben an Corona. Erstmalig sterben Alte und Vorerkrankte in unserem Land? Nein, jeden Monat scheinbar 2500 im Durchschnitt. Seit vielen Jahren. Aber nun summieren sich die Toten: 50! 100!!! 200!!!! entsetzlich. Das Land steht still, die Wirtschaft bekommt einen Todesstoß, um die Alten zu schützen. Wir sind in Isolationshaft, der Feind kommt, lauert überall: dein Mitmensch, ein totbringender Feind! 83 Millionen Menschen eingesperrt. Nur systemrelevante Leute dürfen noch arbeiten, also Klinikpersonal und Lebensmittelversorger. Und die Polizei natürlich!

Kritiker, Experten mit anderen Meinungen werden kaltgestellt, diffamiert. Es gibt viel neues: die neue Solidarität, die neue Mitmenschlichkeit, das neue Hygienebewußtsein. Es gibt auch den neuen Aberglauben: „die Kurve“ vom RKI, die Prognosen von Prof. Drosten.

Ich komme mir vor wie in einem schlechten Film über das 3. Reich. Ich erkenne alles wieder, was ich gelesen habe darüber, und das war einiges. nie habe ich das verstehen können bisher, wie es so kommen konnte. Wie konnten denn alle, alle Menschen damals….

Eine Woche Notstandsgesetze, und nun verstehe ich. Genau so. Es war wohl genau so.

Als ich das erkenne, bricht in mir etwas zusammen. Die letzte Hoffnung/Zuversicht/…der letzte Glaube an ein Quentchen Kultur, Zivilisation seither, eine Weiterentwicklung der Menschheit, da-muß-doch-etwas-gelernt-worden-sein???? Es trifft mich bis ins Mark und zerstört da was. Ich kann es nicht beschreiben. Etwas ist kaputt in mir.

Ich werde nie wieder die sein, die ich „davor“ war.

Auszug 3 (15.4.):

…. Das ist ganz subtil gelaufen, viele Jahre lang. Eine Entmündigung und systematische Verblödung, nicht nur durch das Programm „Brot und Spiele“ und die Gleichschaltung und die Werbung, die uns zum Konsum zwingt, weil sie ins Unterbewußte hineinwirkt. Sondern viel subtiler:

  • wenn die Sonne scheint, sagt man zu uns, dass wir uns eincremen müssen, und einen Sonnenhut tragen sollen.

  • Wenn es heiß wird, sagt man uns, dass wir die Mittagshitze draußen meiden müssen und viel trinken sollen

  • wenn ein Orkan angesagt ist, sagt man uns, dass wir nicht in den Wald gehen sollen

  • wenn Gewitter angesagt sind, könnte es Blitzschlag geben, deshalb empfielt man, im Haus zu bleiben

  • im Winter sagt man uns, dass wir mit Schneefall rechnen müssen oder mit übefrierender Nässe, im Herbst muß man mit Nebel und Laub auf den Straßen rechnen, nachts muß man mit Dunkelheit rechnen

  • wenn der Zug einfährt, sagt man uns, dass man aufpassen soll, nicht zu nah rangehen soll, wenn der Zug die Türen öffnet, sagt man uns, dass man auf den Spalt achten soll.

  • Wenn der Zug abfahren soll, sagt man zu uns, daß wir aufpassen sollen, weil sich jetzt die Türen schließen werden

  • man zwingt uns, Sicherheitsgurte zu tragen im Auto, nur zu unserer eigenen Sicherheit, Zuwiderhandlung wird bestraft

  • man sagt uns, Fahrradfahren ohne Helm ist gefährlich, man soll einen Helm tragen

  • man sagt uns, dass Rauchen ungesund ist und hat sogenannte Warnhinweise gesetzlich vorgeschrieben. Man ist dazu übergegangen, das Rauchen öffentlich zu untersagen usw.

    Das Wegwerfen von Zigarettenkippen ist mit Bußgeldern belegt. Zum Glück ist Alkohol nicht ungesund, sonst hätte man da ja auch Warnhinweise gemacht. Und man würde das in Resaurants und so ja verbieten. Und die weggeworfenen Flaschen und Kronkorken sind nicht so schlimm wie Kippen. Zu schnelles Autofahren ist auch nicht schädlich, sonst würde man ja keine Autos zulassen, die schneller fahren als 250 km/h oder mehr als 300 PS haben.

  • Man sagt uns, dass es in einer Wohnung mal brennen könnte, deshalb sind jetzt Rauchmelder zwingend vorgeschrieben.

  • Und nun sagt man uns, bleibt zu Hause, haltet still, haltet Abstand, ruft die Polizei an, wenn sich jemand nicht dran hält……., und wir machen das. Klar. Das wird schon richtig sein. Und ich will nicht sterben!

Wir haben uns an Übergriffe und an Verblödung gewöhnt, wir haben uns daran gewöhnt, gehorsam zu sein, denn es ist ja nur zu unserem Vorteil. Wir haben verlernt, selber zu denken, es ist zu mühsam und es genügt, auf Experten zu hören und ihnen zu gehorchen. Früher hat man dem König gehorcht und den Priestern. Da durfte man auch nicht widersprechen, da war doch was mit Scheiterhaufen und so. Und man hat auch Experten gefragt, früher, die Orakel, die Priester. Damals war es auch allgemein bekannt, dass das Volk zu dumm ist, man muß ihnen befehlen und dafür sorgen, dass sie keine Möglichkeit haben, zu widersprechen. Dann ist Ruh im Staat.

….

Gewaltopfer kennen das, das sich gewöhnen an Übergriffe, sie nehmen es nach einer Weile gar nicht mehr als das wahr, was es ist. Sie verlieren ihre Integrität, ihre Würde, ihre Privatssphäre und ihre Intimsspäre. Das bezeichnet man als psychische Schädigung. Heißt es „Stockholm-Syndrom“?

Wie nennt man denn das, was mit uns geschieht seit Jahrzehnten und das, was jetzt mit uns geschieht? Wie nennt man das?????

….

Vor wenigen Tagen habe ich eine Aussage von einem ganz großen Experten gelesen. Es war so verrückt, dass es sich mir nicht eingeprägt hat, aber sinngemäß etwa so:

Man müsse jetzt dazu übergehen, das Immunsystem zu erforschen, damit man versteht, wie es funktioniert.

Auszug 4:

…aber ich wurde gut informiert über unser Wochenblatt, geht an tausende der Haushalte in der Region). Da stand in der letzten Ausgabe:

Wie entsorgt man Corona-Abfälle?“

Also das war jetzt ein Schock. So gefährlich ist das also! Ich kenne das noch aus früheren Zeiten („radioaktive Abfälle….“ usw). Da gibt das Landratsamt Tips für Privathaushalte. Alles muß in den Restmüll, auch zb Joghurtbecher, die ein Infizierter angefaßt haben könnte. Abfälle gehören in stabile, reißfeste Säcke, die gut verknotet sein müssen. Entsorgen darf man aber erst nach der Genesung/Aufhebung der Quarantäne. Solange bleibt der Abfall wohl auch in Quarantäne. Ich weiß jetzt nicht genau, wie man zb mit Körperteilen usw umgehen soll, das stand da jetzt nicht. Aber insgesamt bin ich froh, das sie an alles denken. Allerdings hat keiner an Abwasser gedacht bisher. Man sagt doch, es würde sich auch über Schmierinfektion…über Ausscheidungen…., man mag sich gar nicht ausdenken, was da auf die Kläranlagen zukommt. Landet dann alles im Trinkwasser am Ende? Wie soll uns die Kanzlerin vor Trinkwasser schützen?

Wollt ihr die totale Sicherheit?

Mehr Diktatur wagen!

Auszug 5 (19.4.):

Wir haben so ein Wochenblatt, eine kleine Zeitung, die immer all die Werbeprospekte der bekannten Läden umhüllt. Hier nennt man es liebevoll „Käsblättle“. Ich habe schon einmal daraus berichtet, mittlerweile habe ich Hochachtung vor diesem Druckerzeugnis. Die sind wirklich auf der Höhe der Zeit. Jetzt war wieder ein interessanter Artikel drin, ich habe ihn im Netz gesucht, um ihn zu kopieren, und nicht gefunden. Da der Artikel so unschlagbar gut ist, muß ich jetzt alles abtippen, um es für die Nachwelt zu erhalten. Mist. Aber was tut man nicht alles zum Wohl der Gemeinschaft. Hier bitte sehr:

Fahrzeugdesinfektion in Zeiten von Corona

In allen Bereichen des Lebens sind wir derzeit eingeschränkt und gehen umsichtig mit möglichen Infektionsquellen um. Aber was ist mit dem Auto, einem im täglichen Gebrauch stehenden Gegenstand? Die Desinfektion des Innenraums und die der Berührung ausgesetzer Oberflächen ist sehr wichtig, denn nicht nur von wechselnden Fahrern geht ein Risiko aus – nein, auch ein nicht infizierter Einzelnutzer kann natürlich Keime in den Fahrzeuginnenraum einbringen und von dort wieder mitnehmen, sei es zur Arbeitsstelle oder gar in die eigene Familie. Je nach Oberfläche können Viren im Auto Stunden oder Tage erhalten bleiben.“

(Aslo ist das ja doch gelogen von dem Prof. Dr. Steeck, der behauptet, er hätte in Heinsfeld alles untersucht und nirgends was gefunden.Nicht mal im Klo, wo die Keime doch auch sein sollen!)

Dann beschreiben sie, dass man natürlich reinigen und desinfizieren kann, aber halt nur die abwischbaren Oberflächen, und nur da, wo man dran kommt, also nicht zb hinter den Lüftungsschlitzen, die Polster und so. danach soll man mit Ozon arbeiten, es wird beschrieben, was Ozon ist.)

Da sich das Gas an allen Stellen des Innenraumes ausbreitet, erreicht es auch Bereiche, die auf konventionelle Weise nicht desinfiziert werden können – die Wirkung ist also umfasend, umweltneutral und hinterläßt keine schädlichen Substanzen. Ideal ist eine Kombination aus beiden Methoden. …“ (das wird jetzt genau beschrieben, was genau, wie genau, Mikrofastertuch, das muß sein)

Anschließend wird im Innenraum der Ozongenerator aktiviert. … Danach ist enorm wichtig, den Innenraum zu lüften und mittels Druckluft für einen ausreichenden Luftaustausch zu sorgen…“

(Hinweis noch, dass das Gas reizt und man dies Fachleuten überlassen soll.)

Eine wirkungsvolle durchdachte Desinfektion mit haushaltsüblichen Mitteln ist nicht möglich. Beim Tanken ist übrigens auch Vorsicht geboten: die Zapfpistole ist ein idealer Virenbahnhof. … Bleiben Sie gesund!“

Während des Schreibens überlege ich gerade, ob es Satire sein könnte. Ich finde keinen Hinweis, der 1. April ist vorbei, hmmmm.

Nein, doch keine Satire, eine Seite weiter finde ich folgenden Artikel:

O – O = Corona: Fragen und Antworten rund um den Reifenwechsel“

Da werden Fragen besprochen wie:

Ist Reifenwechsel erlaubt? Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Reifen wechseln?

Und gleich noch ein Artikel:

Corona-Krise: TÜV, Werkstatt, Autowäsche – das ist erlaubt, das nicht:…..“

Ich muß mich wohl doch besser informieren, was erlaubt ist und was nicht! Sicher verstoße ich gegen ganz viele Vorschriften und weiß es nicht einmal. Mein Gott, wo soll das noch enden?

Da ist zb die Sache mit Alkohol. Die WHO überlegt, ob man infizierten den Zugang zu Alkohol erschweren sollte, zu deren Schutz natürlich, es ist alles zu unserem Schutz. Und Bußgeldsätze sollen erhöht worden sein, auch zu unserem Schutz.

Auszug 6:

20.4.

Seit Mitte März ist Gott in Quarantäne. Er darf sein Haus nicht verlassen und keine Besucher empfangen. Seine Mitarbeiter ebenfalls nicht. Nur seine Glocken darf er noch läuten lassen, was vielerorts auch schon unterbleibt, dort, wo dies nicht automatisch, sondern noch manuell gemacht wird, mangels Personal, welches sich nicht mehr frei bewegen darf. Ich habe deshalb oben um ein telefonisches Interview gebeten.

EG: Guten Morgen, lieber Gott. Die ganze Welt ist gerade in einem Schockzustand, auch Du bist in Quarantäne gesetzt. Wie geht es dir damit?

GOTT: Es geht so recht oder schlecht, es ist ja nicht die erste Krise, die meine Menschen produziert haben. Ich bin einiges von euch gewöhnt, man wird geduldig mit den Jahrtausenden. Da ich meine Geschöpfe aber liebe, schmerzt es mich schon sehr, was ihr euch einander und euch selbst so alles antut.

EG: Was sagst DU zur Schließung deiner Gotteshäuser? Immerhin geht es ja darum, damit die Schwächsten unserer Gesellschaft zu schützen, alle Welt redet doch jetzt von der Wiederentdeckung der Mitmenschlichkeit, die „neue Mitmenschlichkeit“, Solidarität. Ist das nicht eine gute Sache?

GOTT: Mitmenschlichkeit ist wirklich eine gute Sache. So ganz überzeugt bin ich aber noch nicht. Meine Kinder sind noch nicht so weit, sie benützen sehr oft sehr schöne Begriffe edler Tugenden, um damit Grausamkeiten zu begehen, die sie mit diesen Begriffen in hübsche Mäntelchen verpacken.

Dass ihr mich allerdings in Quarantäne setzt, das ist neu, ich staune immer wieder über euren Erfindungsreichtum. Daran könntet ihr jedenfalls sehr deutlich erkennen, wie weit her es ist mit eurer Mitmenschlichkeit und mit eurer Sorge um die Schwächsten. Mit einer erstaunlichen Erfindungsgabe belügt ihr euch selbst und alle anderen über den Sinn und Zweck dieser Maßnahme, in dem ihr Zahlenspiele macht, auf eure frisch gekrönten Ersatzgötter schaut, ihnen aus der Hand fresst.

EG: DU hast also nicht den Eindruck, dass es gerade um etwas Gutes, Wichtiges geht?

GOTT: Doch diesen Eindruck habe ich schon. Schau einmal, es ist eigentlich ganz einfach. Es ist für euch ein Leichtes, euren Verstand einzuschalten und zu erkennen, dass hier ein ganz großes Kino aufgeführt wird, das euch blenden soll, und ihr laßt euch voller Freude blenden. Dieses Spiel gefällt euch. Würdet ihr sozusagen hinter die Kulissen schauen, könntet ihr sehen, worum es geht. Es geht um etwas Wichtiges. es geht darum, zu sehen, dass ihr eure Errungenschaften, die ihr nett auf ein Papier geschrieben habt, jetzt endlich mit Leben füllen solltet, es jetzt wirklich ernst meint. Bisher waren es leere Phrasen, jetzt müßtet ihr beweisen, dass es wahr ist, dass es euch wert ist, dafür hinzustehen und dafür zu kämpfen.

EG: Meinst DU den Infektionsschutz, das Infektionsschutzgesetz, die Hygieneregeln?

GOTT: Aber, aber, meine Liebe, so kenne ich dich gar nicht! Sei nicht so zynisch. Du weißt, ich spreche von euren Grundrechten, von euren Menschenrechten. Ich gab euch einmal die 10 Gebote, das ist lange her und damit wurde sehr viel Schindluder getrieben, sie wurden sehr verdreht, bis man sie kaum wieder erkennen konnte um euch damit zu knechten. Das wäre schon lange nicht mehr möglich, würdet ihr einfach nur euren Menschenverstand einschalten.

Eure Menschenrechte, die ihr niedergeschrieben habt, sind schon mal ein guter Anfang. Es ginge jetzt darum, sie endlich ernst zu nehmen, endlich ernst damit zu machen. Statt dessen tretet ihr sie jetzt mit Füßen unter einem erstaunlich lustigem Vorwand: „Schutz der Schwächsten“! Sei mir nicht böse, aber für so dumm könnt ihr mich nicht halten, dass ich euch das abnehme. Ihr unternehmt ja selbst allerhand Gehirnwäsche und Selbstbetrug, um es glauben zu können.

EG: So einfach ist das jetzt im Moment gar nicht. Diejenigen, die das große Kino, wie DU sagst, entlarven wollen, die für die Grund- und Menschenrechte kämpfen wollen, werden gerade unter Druck gesetzt, gemobbt, drangsaliert, diffamiert, manche werden sogar tätlich angegriffen, verlieren ihre Existenz oder werden gar weggeschlossen.

GOTT: Das ist alles nicht neu. Sogar du könntest das wissen, es ist nicht neu. So habt ihr das immer gemacht, dieses Spiel spielt ihr seit Jahrtausenden. Ich weiß nicht, warum es euch nicht langsam langweilt, denn die Ergebnisse sind immer sehr schmerzlich für euch. Diesbezüglich dreht ihr euch seit Jahrtausenden im Kreis. Ihr habt jetzt eine ganz große Chance, damit aufzuhören, ein neues Spiel zu kreieren. Euch eine neue Gesellschaft aufzubauen, mit anderem Inhalt, mit anderen Werten, welchen, die euch viel glücklicher und sinnerfüllter und gesünder machen würden als alles, was ihr bisher hattet.

EG: Sag mal, könntest DU nicht ein wenig helfen?

GOTT: Es ist doch immer dasselbe (seufzt). Ich gab euch alles, was ihr braucht, um frei und selbstständig denken und handeln zu können. Ich inspiriere euch ständig. Ich spreche mit euch, ich zeige euch Wege auf, die ihr mal abwechslungsweise ausprobieren könntet. Ich schicke euch Freunde, die euch ansprechen, euch helfen, euch unterstützen wollen. Ihr wollt nicht hören, ihr wollt meine Inspirationen nicht, ihr wollt eure gewohnten Wege und Spiele nicht aufgeben, ihr schickt meine Freunde, die euch helfen könnten, zur Hölle. Ich habe euch nie allein gelassen, ich war immer da, ich helfe immer. Aber wer die helfende und liebende Hand sozusagen mit Füßen tritt, die mitgebrachten Geschenke zertrümmert oder ignoriert, der soll nicht schreien um Hilfe.

EG: Aber DU könntest doch mal ein Machtwort sprechen, einmal so richtig ins Ruder greifen sozusagen?

GOTT: Ja, das ist auch so ein Spiel, das euch gefällt. Ihr verbockt, so viel ihr nur könnt, legt am Schluß noch einen drauf, und dann wollt ihr, dass ein ganz Großer, ein ganz Starker kommt und alles für euch richtet. Dafür gebt ihr regelmäßig das Beste hin, das ich euch geschenkt habe: Euer Herz, eure Herzenskräfte, euren Verstand, eure Freiheit….

Und wenn ihr dann erkennt, dass der ganz Große ein Schlingel ist, der euch knechtet und vernichtet, dann schreit ihr nach mir. Ich schicke euch immer viel Hilfe, und das Ergebnis ist immer das gleiche: irgendwann wird’s ein wenig besser, euer Leid wird weniger, ihr vergesst mich völlig und alles was euch wichtig ist, und ihr werdet ganz schön überheblich. Das ist normal, ich bin euch nicht böse, ihr erkennt das gleiche Verhalten an euren Teenagern.

Dann vergesst ihr auch, was ihr euch selbst und einander versprochen habt. „Nie wieder….!“ Schon mal gehört, hmmmm? Und dann fangt ihr wieder von vorne an.

Nein, ich werde kein Machtwort sprechen. Es ist jetzt an der Zeit, dass ihr selbst ein Machtwort sprecht. Vor euch selbst und vor der ganzen Welt. Und das wisst ihr insgeheim. Das ist die Lösung im Moment. Aber ihr fürchtet euch. Würdet ihr jetzt das Machtwort sprechen, hätte es Konzequenzen. Ihr müsstet nämlich zu euren eigenen Menchenrechten stehen und dafür sorgen, dass sie allen zustehen. Allen! Das ist ein sehr unbequemer Gedanke, denn das hätte seinen Preis. Deswegen klemmt ihr auch so und erfindet erstaunlich lustige Vermeidungsstrategien, um euch von diesem Thema abzulenken.

Ihr wollt, dass alles so bleibt wie es vorher war. Das war für viele von euch sehr nützlich, denn was geht euch schon euer Nächster an! Ihr wollt jetzt ein bißchen mehr Freigang, nicht wahr? Es würde euch doch genügen, so ein bißchen mehr shoppen zu gehen, essen zu gehen, in Urlaub fahren zu können, das würde euch doch eigentlich genügen. So ein Virus ist ja auch ganz nett, man muß diese lästigen Alten- und Krankenbesuche nicht mehr machen, man muß sich nicht mehr Sonntags irgend so einen Stuß über Mitgefühl und „mit den Brüdern teilen“ und sowas anhören. Die Ärmeren werden den Crash, den ihr da fabriziert habt, nicht überleben. Das hat für euch natürlich auch Vorteile: man muß sie nicht ewig durchfüttern, sie machen jetzt grad praktischerweie Suizid. Wenn die Alten jetzt massenweise an Einsamkeit sterben, entlastet es eure Rentenkassen.

EG: Jetzt bist aber DU es, der zynisch wird.

GOTT: Nein, das ist nicht zynisch. Ich sehe, was geschieht und was eure Herzen dazu fühlen. Und das ist, was ich gerade beschrieben habe. Nicht bei euch allen, aber bei sehr vielen.

EG: Aber es würde Dich nicht mehr als ein kleines Fingerzucken kosten, dieses mal ein wenig lenkend einzugreifen!

GOTT: Ihr habt mich in Quarantäne gesetzt, schon vergessen?

EG: Das waren nicht wir, das wurde von oben so beschlossen.

GOTT: Jetzt werd mal nicht kindisch. Erstens stimmt es nicht, ihr habt es vorrauseilend schon selbst so gewählt, als noch nichts von oben, wie du sagst beschlossen war. Und zweitens gibt es „Oben“ gar nicht. Neulich habt ihr so hübsche Redewendungen erfunden, ohne zu begreifen, was das heißt, was ihr da in die Welt brüllt in eurer graniosen Selbstüberschätzung: „Wer schweigt, stimmt zu“ oder „Wir sind das Volk“, um nur mal zwei davon zu nennen. Genau genommen wollt ihr schweigen und ihr wollt nicht selbst gestalten, selbst bestimmen, dann wäret ihr nämlich verantwortlich, das ist euch zu unbequem.

EG: Aber heißt es nicht, man müsse Gottvertrauen haben? Das bedeutet doch, dass DU unsere Bitten um Hilfe erhören wirst, oder nicht? Und heißt es nicht auch: „Sorge dich nicht, lebe!“ das heißt doch, dass Du für alles sorgen wirst, was wir brauchen, oder nicht?

GOTT: HAHAHAHA… (lacht), der ist gut! Ich mag gute Witze.

Lass mal sehen: Erinnerst du dich daran, dass mein Sohn sagte: „Alles, was ich kann, könnt ihr auch, und noch viel mehr.“ Das wäre jetzt doch mal was neues, bei euch, wenn ihr mal ein wenig Gottvertrauen entwickeln würdet und meinen Sohn ernst nehmen wolltet. Hat er nach mir gerufen, als er die 500 speisen sollte? Nein, er hat es einfach gemacht. Hat er nach mir gerufen, als das Meer stürmisch war und das Boot schwankte? Nein, er hat das Meer beruhigt. Also, was ist jetzt mit euch los? Warum kommt ihr nicht in die Gänge? Warum schreit ihr nur und legt dabei eure Hände in den Schoß? Und das andere, wie war es noch? Sorge dich nicht, lebe? Was glaubst du eigentlich, was ihr da gerade macht, und nicht erst seit gestern? Nennst du das Leben? Im Ernst? Wie wäre es, wenn ihr mal damit anfangen würdet?

EG: Immerhin haben wir es gerade mit einem Virus zu tun, der sehr gefährlich ist und mit Fakten, die schwierig zu verstehen sind….

GOTT: Das ist nett, das ist auch so ein Spiel, das liebt ihr auch schon sehr, sehr lange. Ihr erschafft euch irgend ein Märchen und dann glaubt ihr dran und lasst es nicht mehr los. Nichts war jemals zu schwierig zu verstehen, nichts war jemals zu gefährlich für euch, außer ihr selbst. Und sogenannte gefährliche Viren hattet ihr letztens auch wieder erfunden, und was war dann am Ende damit? Nichts. Diesesmal, mit diesem Virus, habt ihr euer Märchen etwas geändert. Ihr habt nicht gewartet, was geschieht, ihr habt sofort gehandelt und euch, euer Leben, eure Existenz und alles an die Wand gefahren. Das ist ziemlich interessant, das habt ihr noch nie probiert. Und ihr schaut nicht einmal die paar Tage zurück, wo ihr die letzten Male irgendwelche Viren hochstilisiert hattet, um daraus zu lernen.

EG: Willst du damit sagen, der Virus ist nicht gefährlich?

GOTT: Was heißt schon gefährlich. Euer ganzes Leben ist gefährlich. Es beginnt damit, dass ihr am Ende eures Lebens sterben werdet. Eure Medizin kann das inzwischen weit nach hinten schieben, das Sterben. Und dadurch haben viele von euch, 10 bis 20 Jahre manchmal, „dazugewonnen“. Zumindest bildet ihr euch ein, ihr hättet was damit gewonnen. Und jetzt sterben einige von euch trotzdem, und das ist für euch wohl ein Riesen Drama, und daran soll jetzt der Virus schuld sein. Er soll sogar daran Schuld sein, dass ihr eure Alten aufgrund von Einsamkeit und Verzweiflung sterben lasst. Oder dass viele sterben, weil ihr sie mit euren selbstproduzierten neuen Regeln in den Suizid treibt.

Und nun habt ihr so viele Märchen erfunden, die sich gegenseitig im Weg stehen und jetzt seid ihr verwirrt. Was sollt ihr jetzt noch glauben? Behauptet ihr denn nicht seit einiger Zeit, ihr würdet an Gott glauben, an Jesus Christus, an die Nächstenliebe, an ein Leben nach dem Tod und solchen Dingen? Behauptet ihr nicht, dass es mehr gibt als euren Körper, dass da eine Seele sei, ein Geist? Warum fürchtet ihr euch dann so? Warum tretet ihr eure Seele und euren Geist mit den Füßen? Warum negiert ihr sie sogar und macht euch lustig darüber? Warum schickt ihr den Gott, an den ihr behauptet zu glauben, in Quarantäne? Ihr glaubt doch offensichtlich nicht an eure eigenen Märchen, oder wie soll ich das sehen? Das alles ist euch nicht wichtig, es ist nicht systemrelevant. Was bedeutet: es spielt keine Rolle in eurem System.

EG: Ähhhh,…

GOTT: Ja, ähhhh. Mehr fällt dir nicht ein?

Ihr macht gerade eine Aussage darüber, wer ihr seid und wer ihr sein und werden wollt. Laß uns nur mal über dein kleines Land reden. 83 Millionen Menschen leben da. Hast du die letzte Zeit mal einen Blick in eure Zeitungen geworfen? Da steht, wer ihr wählt, zu sein. Ihr entscheidet alle jeden Tag sehr oft, wer ihr sein wollt und macht eine Aussage, wer ihr seid und was ihr wollt. Und ich soll mich jetzt über euren freien Willen, über eure freie Entscheidung hinwegsetzen und euch „retten“ vor euch selbst? Wie lange, glaubst du, wäre euch damit geholfen?

Das kannst du vergessen. Ich habe euch mit Freiheit gesegnet und mit einem freien Willen und mit Herz und Verstand. Und, das wird jetzt unbequem: mit Macht. Jeder einzelne hat Macht, und damit auch Verantwortung. Was ihr zu übersehen scheint: eure Macht, eure Freiheit, euren Verstand nicht zu nutzen, entbindet euch nicht von eurer Verantwortung. Das hättet ihr gern und das betet ihr euch ständig vor, aber so ist es nicht.

Ihr seid verantwortlich. Nichts tun und Schweigen lastet schwerer auf eurer Verantwortung als den Mund aufzumachen, zu handeln, selbst wenn dabei ein paar Kratzer im Lack entstehen sollten. Schon vergessen, die kleine Legende von dem Bauer und seinen 3 Söhnen, der ihnen Geld gab (Talente!), um damit zu wirschaften? Nach einem Jahr fragt er nach, was daraus geworden ist. Einer hat alles im Boden vergraben, damit es noch da ist, wenn der Bauer danach fragt. Einer hat versucht, alles Mögliche damit zu lernen, auszuprobieren, er hat viel gelernt dabei, viel probiert, Erfahrungen gemacht. Dieser Sohn ist reifer geworden, erwachsener, klüger, umsichtiger…, der erste, der alles nur vergraben hat, hat nichts gemacht, nichts gelernt, …du weißt schon.

Oder „der verlorene Sohn“, diese Geschichte hab ich euch auch gegeben. Ihr lest sie gern, hört sie gern, diese Geschichten, aber ihr dachtet, es sei nur eine Wellnessveranstaltung, wo man was nettes vorliest. Ihr wolltet nicht wissen, nicht hören, und jetzt braucht ihr eure Wellnessveranstaltungen nicht mehr und schickt mich in Quarantäne, schließt meine Häuser…

EG: Himmel, Herrgott nochmal!

GOTT: Ja, ich höre? Hast du noch wichtige Fragen im Moment?

EG: Du hast von 83 Millionen Menschen gesprochen, die jetzt den Mund aufmachen, handeln sollten, ihren Verstand nutzen sollten. Aber sie sind in einem psychopathologischen Krankheitszustand, einer Massenpsychose verhaftet. Sie sind also praktisch ausgeschaltet. Eine Hand voll Leute hat es noch nicht erwischt, sie denken nach, veruchen es wenigstens, sie versuchen zu handeln, was gerade nicht einfach ist,…, es werden gerade ein bißchen mehr, wie es scheint.

Können die paar Hansels es schaffen?

GOTT: Na ja, es kommt darauf an, ob ihr es schafft, aus eurer virtuellen Welt rauszukommen. Ihr schreibt da massenhaft kritische Kommentare zu Kritischen Vorträgen usw., das wird jedenfalls nicht reichen. Ihr müsst eure virtuellen Welten mal so langsam verlassen, da ist bereits genug gesagt und dargelegt worden. Ihr müßt schon die reale Welt betreten, real sprechen, real handeln, real hinstehen. Und zwar jetzt, ihr seid reichlich spät dran, mit Verlaub. Und ihr seid ziemlich feige. Habt ihr denn komplett alle vergessen, dass ihr meine Kinder seid und ich euch mit großartigen Fähigkeiten gesegnet habe? Wie könnt ihr da so kleinmütig sein? Habt ihr, wie ihr so gern mal sagt, „überhaupt keine Eier in der Hose“? Oder „Habt ihr den Schuß noch nicht gehört?“

Vielleicht solltet ihr euch auch zwischendurch um eure Seele und euren Geist kümmern, das könnte nützlich sein. Euer bißchen Verstand reicht ohnehin noch nicht so weit, deshalb gab ich euch doch extra auch eine Seele, einen Geist, ein Herz, das war doch nicht als Deko gedacht. Fangt mal an. Wenn dann noch das Bedürfnis entsteht, kannst ja nochmal bei mir anklopfen. Aber fangt jetzt erst einmal an.

EG: Lieber Gott, danke für das Gespräch und das Angebot. Ich komme sehr gerne wieder darauf zurück. Willst du noch ganz zum Schuß was mitteilen?

GOTT: Ach, nein, eigentlich nicht wirklich. Ich rede zu viel, ihr hört zu selten zu. Vielleicht noch ein Bild, das ich euch gebe: ich weiß, ihr könnt es nicht leiden und es wurde jetzt 2000 Jahre ziemlich mißbraucht, um euch zu versklaven, aber das könntet ihr ja einfach mal abschütteln.

Ich meine das Bild von meinem Sohn am Kreuz. Es bricht regelmäßig euer sentimentales Herz, das Leiden Christi, wie konnte man nur, nicht wahr? Ich möchte einfach mal so in die Runde fragen, was ihr da eigentlich mehrmals täglich macht! Was, glaubt ihr, tut ihr eigentlich, wenn ihr auch nur eines meiner Kinder mißhandeln lasst? Ihr kreuzigt täglich mehrmals meinen Sohn, ein jeder von euch. Dann schickt ihr mich in Quarantäne und betet zu mir und ruft mich um Hilfe. Schaut mal in den Spiegel, und dann wacht mal auf, und dann kommt mal in die Puschen.

EG: Vielen Dank. Und bis bald.

 

Noch Fragen????

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