Keiner meiner Leser hier wird es nötig haben, dass ich auf das „Unglück“ aufmerksam mache, dass ich darauf hinweise, was die letzten Jahre bei und mit uns geschehen ist. Es betrifft die gesamte Menschheit, das mag neu sein, doch auch das ist nicht ganz richtig. Aber die Not scheint zu groß und zu allmächtig, als dass man ein Glück darin finden könnte, scheint es. Es genügt auch nicht, noch angestrengter danach zu suchen. Es liegt offen auf dem Tisch, könnte man sagen, ohne dass man es so recht erkennen kann. Wir schauen auf unsere althergebrachte Weise und denken auch auf die althergebrachte Weise. Ganz so, wie wir es gewohnt sind – oder, besser gesagt: ganz so, wie man uns beigebracht hat zu schauen, zu denken und zu fühlen. Was uns da beigebracht wurde, ist unnatürlich, ungesund und es produziert genau diese Probleme, dieses Unglück, welchem wir nun scheinbar ohnmächtig gegenüberstehen. Und mit einem solchen falschen Denken werden wir das Glück nicht finden, und den Not – Wendigen Wandel auch nicht, die Lösung eben auch nicht.

Wir brauchen nur das Denken ändern, und dann haben wir es! Nur? Ja, ich sage „nur“, denn das, was sich so schwierig anhört, ist etwas sehr Natürliches, also ist es leicht. Geh doch einfach mit mir auf eine kleine Reise. Eine Reise kann gut vorbereitet werden. Dazu schaut man zuerst einmal, was man in dem ollen Rucksack drin hat, der nun so lang im Keller stand. Aufmachen, beherzt alles rausräumen, was sich darin befindet und dann das meiste zur Seite legen oder am besten entsorgen. Es dient schon lang nicht mehr, jedenfalls nicht einer Reise in eine Zukunft, die ganz anders sein soll als das, was wir jetzt haben zu unserem großen Kummer. Dann wird ganz neu gepackt.

Heute will ich schreiben über den ollen Rucksack und all das Un – Sinnige, was sich darin befindet. Das muß alles raus. Ich will es „Rückblick“ nennen.

Rückblick

Allzulange möchte ich nicht zurückblicken, nur so viel, wie nötig ist, um zu begreifen, dass das Alte wirklich nicht dienlich ist und weg muß, obwohl es uns so sehr gewohnt ist, dass wir es kaum wagen, loszulassen.

Wie ist es denn wohl immer gewesen, in den großen Krisen der Menschheit? Gab es eine Seuche, wie etwa Die Pest, mußte man keinen Menschen davon überzeugen mit Ansprachen rund um die Uhr, dass es sich hier um eine Gefahr handelt. Man hat es gesehen. Man hat es selbst erlebt. Gab es einen Krieg, hat man das ebenfalls gesehen und erlebt. Es gab keine Diskussionen darüber, keinen Streit, ob das nun wirklich wahr ist oder nicht. Man kam nicht an eine Grenze des Vorstellbaren, man mußte nicht glauben, nicht überzeugt werden, man benötigte weder Statistiken noch sonst welche sogenannten wissenschaftlichen Erklärungen hierzu. Niemand benötigte einen Nachweis dafür, der einem sagt, ob man krank oder gesund ist. Ob einer im Krieg erschossen wurde oder nicht, ob feindliche Heere vor den Stadtmauern stehen oder nicht. Prognosen und Wahrscheinlichkeitsrechnungen waren nicht relevant.

Heute ist das anders. Wir hören und sehen es im Fernsehen, wir lesen es in der Zeitung. Wir studieren sogenannte wissenschaftliche Erklärungen und machen uns deren schreckliche Prognosen zu eigen. Ohne eine eigene Wahrnehmung dafür zu haben. Wir erleben es wie in einem Film und erkennen nicht, dass es eine Art Film ist. Wir schauen in underen Lebensalltag, und was wir sehen und erleben, deckt sich nicht mit dem Film, unser Leben wird aber von den Prognosen geprägt. So, als wäre der Film real. Das ist, was wir erleben und worunter wir leiden: Die Reaktionen und „Maßnahmen“ aufgrund eines Films und der sogenannten Prognosen. Ganz so, als wären wir Teil des Films, als wären wir (unbezahlte) Schauspieler, ohne dass wir unser Einverständnis dazu gegeben hätten. Als ob der Film die Wirklichkeit übernommen hätte und sie ersetzt. Und weder der Film noch die dadurch veränderte Wirklichkeit gefällt uns.

Wir sind zu Zuschauern und Statisten geworden und verhalten uns nach Vorgabe eines widerlichen Drehbuches, dessen Ausgang wir nicht oder nicht ganz kennen und erst recht nicht verstehen. Wir gestalten nicht mit, wir haben kein Mitspracherecht und mittlerweile ist sogar das Selbst Denken nicht erlaubt. Wir sind damit nicht wirklich lebendig und wir sind damit auch nicht mehr wirklich Mensch. Wir ähneln eher Robotern. Roboter leben nicht, sie mögen (künstlich) intelligent sein, wenn man das so nennen will, doch genaugenommen sind sie tot.

Den Rucksack von altem Zeug entleeren

Da uns also weder der Film noch das Drehbuch gefallen, unsere „Rolle“ darin auch nicht und unser lebloses Roboter – Dasein auch nicht, werfen wir das raus. So soll unsere Zukunft ja nicht aussehen, da hin soll die Reise also nicht gehen. Wir verlassen also den Film. Das bedeutet: Fernseher, Radio, Zeitungen, Wissenschaftliche Erklärungen, Prognosen und dergleichen müssen ebenfalls raus.

Kritisch denkende Menschen haben das schon längst getan, sonst könnten sie nämlich gar nicht kritisch denken, das ist die Milchmädchenrechnung dazu, versteht also „jedes Kind“, wie man so sagt. Sie haben sich oftmals und ausgiebig in den sogenannten alternativen Medien informiert. Anfangs war das eine sehr gute Idee, und man bekam dort so viele wichtigen Informationen und tatsächliche Aufklärungshilfen an die Hand, dass es leicht war, das böse Spiel, das üble Drehbuch zu durchschauen. Doch zunehmend gab es auch dort sogenannte „Fake – News“, also falsche Nachrichten, also Lügen und Halbwahrheiten und Verschleierungen. Zunehmend wurden auch diese Medien zu Fallen, Dauerschleifen der Angstmacherei und der Abhängigkeit. Ein Sog, der die Zeit und das Leben stiehlt und in Knechtschaft und Untätigkeit hält: Als Zuschauer in einem schlechten Spiel. Also hier wie da dasselbe böse Theater mit der selben bösen Wirkung.

Deshalb gilt spätenstens jetzt, wenn nicht schon längst getan: Alles muß raus (Mainstream wie Alternativ) und entsorgt werden, so, dass es endgültig weg ist. Niemals mehr wieder so etwas!

Den Rucksack neu packen

Woran erkennt man aber dasjenige, was nützlich sein könnte? Man will ja schließlich auf eine Weise informiert sein, Neuigkeiten aufnehmen und sie selbst verarbeiten können, nützliche Hinweise oder Hilfestellung finden, Inspirationen bekommen, um daraus etwas gutes zu machen! Es gibt einige Kriterien, die nützlich sein könnten, um zu unterscheiden, was schädlich ist und was hilfreich sein könnte:

Hilfreich könnte sein:

  • es macht nicht Angst und läßt nicht in Angst verharren

  • es gibt nicht eine Panikmeldung nach der anderen

  • es gibt keine ständigen und nicht eintreffenden Prophezeihungen (zum guten – etwa irgendwelche Retter werden kommen und zwar am soundsovielten – oder zum schlechten – etwa, ein kompletter Stromausfall, keine Internetverbindung, der Impfzwang, die Ankunft irgendwelcher Aliens und das auch am soundsovielten)

  • Der Verbreiter der Botschaften stellt sich nicht als Erlöser, Allwissender, als Guru dar und hat es auch seltenst nötig, zu Spendengeldern in horrenden Mengen aufzurufen oder irgendwelche Produkte (Devotionalien) zu verkaufen, auf Orwelldeutsch: „Fan – Artikel“
  • es wird aufgerufen und ermöglicht, in die eigene Handlung, in die eigene Tat zu kommen, der große Wichtigkeit eingeräumt wird
  • man kann dort viele Anregungen finden, was man selbst TUN kann, damit die Not gewendet werden kann, wie man selbst einen guten Weg beginnen und gehen kann
  • man bekommt dort gezeigt, wie man sich selbst sicherer werden kann im Urteil über „richtig“ oder falsch“

  • man erkennt und kommt aus Abhängigkeiten heraus und wird zunehmend selbstständiger, ermächtigt sich selbst

  • man beginnt, Sinnvolles von Unsinnigem zu unterscheiden und richtet sich auf Sinnvolles aus, Schritt für Schritt, und zwar unspektakulär im ganz normalen Alltag. Hier für erhält man dort, wo es „gut“ ist, viele machbare, sofort umsetzbare Anregungen
  • man tut das „Richtige“ und Sinnvolle selbst, übernimmt zunehmend die eigene Verantwortung ohne ständig von irgendwem oder diverser Ersatzvaterfiguren Rettung zu fordern wie ein Kleinkind

  • man bekommt gezeigt und kann selbst erleben und begreifen, dass das, was gut ist, sinnvoll, das was die Not wirklich wendet, natürlich ist, leicht geht, freudvoll ist

Wo man solches findet, ist man gut aufgehoben, doch immer gilt: Prüfe genau, folge niemandem, lerne selbst zu urteilen und TU WAS.

Erste Schritte auf der Reise ins Glück der Zukunft

Hinderlicher alter Ballast wurde rausgewofen, nützliches, sinnvolles, ermutigendes, selbstermächtigendes wurde eingepackt. Es kann los gehen! Dieser, von Ballast erleichterte Rucksack und mit Nahrhaftem angefüllt, ermöglicht uns jetzt, den Blick von all dem Bösen abzuwenden und das Ziel, das Gute, ins Auge zu fassen. Wir nutzen eine Kraft, die sich gerade neu entwickelt in uns, eine Seelenkraft, eine Seelenhaltung, welche mit jedem Schritt, den wir gehen, machtvoller wird. Wir wissen jetzt: Was ich erlebe, direkt in meinem Leben, direkt vor meiner Nase, was ich selbst einschätze und nach „richtig und falsch“ sinnvoll beurteilen kann (man kann es auch die eigene Erfahrungsebene nennen, oder Lebensweisheit in Verbindung mit Realitätssinn), das soll ab jetzt meine Richtschnur sein, mein Kompaß.

Das erste Gück gefunden!

Was hat ein jeder, der sich nun auf diese Weise auf seinen neuen Lebensweg, auf seine Reise in die Zukunft, bis jetzt gefunden? Es ist ein Gück, etwas, wonach alle rufen und schreien, wonach alle fordern seit so langer Zeit. Sie haben es sich selbst gegeben, sie haben es gefunden und nutzen es jetzt, sie leben es jetzt.

Sie haben gefunden den Mut, Altes loszulassen und Neues zu wagen.

Sie haben ihren eigenen Willen ergriffen, einen eigenen Willens – Entschluß gefaßt aus der Not heraus.

Sie geben sich selbst ihre Freiheit, diesen Weg zu gehen.

Man hätte das auch ohne das tun können, was wir alle die letzten Jahre durchleben und durchleiden mußten und müssen. Hätte – hätte – , das hilft ja nicht, nun ist es so. und wir packen jetzt uns selbst am eigenen Schopf, tun das längst Überfällige und wandeln dieses Unglück, so dass endlich die Zukunft von uns selbst so gestaltet wird, dass es menschengemäß und Glückbringend ist.

Abschließen möchte ich mit einem Zitat aus meinem Lieblingsbuch, gesprochen vom alten Ohm, Hamfast Gamtschie:

Kein Unglück ist groß genug, es trägt nicht niemandem ein Glück im Schoß, wie ich immer sagte. Und Ende gut, alles besser!“

Vielleicht findet der ein oder andere hier Hilfreiches für seinen Rucksack, Landkarten, Wegweiser etc:

https://www.hexen-heuler.de/herr-im-eigenen-haus-und-im-eigenen-leben/ 

https://www.hexen-heuler.de/niemandes-herr-niemandes-knecht/

https://www.hexen-heuler.de/karma-eine-gesetzmaessigkeit/

https://www.hexen-heuler.de/richtig-und-falsch/

https://www.hexen-heuler.de/wie-loest-man-probleme/

https://www.hexen-heuler.de/verantwortung/

https://www.hexen-heuler.de/wandlung/

https://www.hexen-heuler.de/natuerliche-ordnung-oder-wie-funktioniert-eigentlich-die-welt/

https://www.hexen-heuler.de/das-vorstellbare-glueck/

https://www.hexen-heuler.de/sie-zeigen-wie-es-geht/

https://www.hexen-heuler.de/tugend/

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