Dies schreibt mir ein Freund, nachdem er mehrere Artikel gelesen hat von Boris Reitschuster, einem Journalisten, der viele Jahre beruflich in Rußland lebte, nun in Deutschland in der Bundespressekonferenz sitzt und seine kritischen Artikel hierzu veröffentlicht. Auch er, wie so viele andere Menschen, hält es in diesem Land hier nicht mehr aus. Er hat angekündigt, wieder nach Rußland zu gehen, Deutschland zu verlassen und weilt dort wohl im Moment und berichtet auch von dort. Dort ist alles anders. Diese ganze Pandemieparanoia findet dort gar nicht statt. Dort wird gelebt. Die Menschen dort können leben wie Menschen. Es hört sich wunderbar an! Deshalb schreibt mein Freund voller Sehnsucht: Auf nach Rußland!

So etwas hat man schon mehrmals gehört in dieser neuen Zeit, in dieser Plandemiezeit, ind dieser Massenpsychosenzeit, in dieser Zeit des globalen Vernichtungskrieges, den die Eliten mit ihren Marionetten als Handlanger und Söldner gegen die Menschheit führen. Anfangs war es doch Schweden, das Land mit seinem „Sonderweg“. Dann kam Tansania auf, das Land, in welchem ein Präsident sich weigerte, dieses verlogene Spiel der westlichen Eliten mitzuspielen. Dieser Präsident ist nun tot. Er soll an Corona gestorben sein oder an einem Herzinfarkt. Aus voller Gesundheit heraus plötzlich tot. Nun ist dort eine Dame an der Macht, die mit aller Schärfe das Programm der Eliten durchprügelt. So schnell kann es also gehen. Aus der Traum.

Geh doch rüber!

Ich habe die letzten Jahre eine Unmenge von Büchern gelesen über die “Nazi-Zeit” aus den verschiedensten Blickwinkeln.
Unter anderem gab es 2 Bücher, in welchen beschrieben war, wie eine Frau mit ihrem Sohn nach Rußland flüchtete, um den Nazis zu entkommen, voller Hoffnung auf dieses neue System, welches den Menschen versprach, gerechter zu sein. Dort angekommen stellte sich heraus, dass alles ganz anders war. Und ihr wurde das Kind weggenomen und letztlich kam sie in ein Gefängnis als politische Gefangene, ohne etwas verbrochen zu haben. Sie war einfach nur deutsch. Hernach kam sie für viele Jahrzehnte in “Kriegsgefangenschaft“ weit nach Sibirien. Das Kind kam letztlich in eine Art Kaderschmiede, in welcher neue Führungskräfte für dieses politische System gezüchtet wurden. Dieser Sohn schrieb ein Buch über sein Leben als Kind, über diese Kaderschmiede, über seine letztliche Flucht aus der neuen DDR, in welcher er als Funktionär eingesetzt war. Das zweite Buch schrieb die Mutter. Über ihre anfängliche Flucht nach Rußland, ihre Hoffnung, ihr darauf folgendes Entsetzen und ihren schrecklichen Leidensweg, um nach Jahrzehnten der Kriegsgefangenschaft und Zwangsarbeit mittellos in der DDR zu landen, um ebenso von dort zu fliehen unter abenteuerlichen Bedingungen. Und wie sie beide, Sohn und Mutter, sogar in der BRD von Stasileuten überwacht und ausspioniert wurden.
Es waren dies mit die beiden schlimmsten Bücher, die ich unter den hunderten anderen gelesen habe.
Ja, in Rußland gibt es wohl keinen Lockdown und man “darf” ins Restaurant und zum Einkaufen und vieles andere darf man auch. Doch es ist ein diktatorisches, menschenverachtendes Land. Und auch heute wird man dort, wie überall, als Deutscher nicht willkommen sein. Man wird nicht dazugehören zu den Familien und in den Kreisen, wo man so herzlich und hilfsbereit zueinander ist, wie die Menschen das beschreiben, die dort beheimatet sind, die dort ihre Familien und Freunde haben. Man wird Fremder sein in einem fremden Land mit einer fremden Sprache und einer fremden Kultur und Vorschriften und Gepflogenheiten, die man nicht kennt und nicht versteht. In Rußland darf man alles sagen, hat aber mit den Konzequenzen hierfür zu rechnen. Es gibt kein Rechtssystem, wie man sich das vorstellt. Und ohne Geld geht auch dort nichts.

Flucht wohin?

Herr Reitschuster ist kein armer Mann, kennt das Land, kennt die Sprache, kennt die Gepflogenheiten und Sitten, er hat dort sehr viele Freunde, mit welchen er liebevoll und herzlich verbunden ist. Er kommt dort in seiner zweiten Heimat an, nicht als Fremder.
Geschichten darüber, wie toll es in einem anderen Land ist, sind nichts weiter als Sehnsuchtsgeschichten.
Schweden, das Märchenland der deutschen Widerständler. Niemals sagen oder schreiben sie, dass es dort zum Beispiel seit vielen Jahren ein Zwangsimpfprogramm gibt und andere Dinge! Sie fahren dort hin, wandern dorthin aus und wundern sich dann: Dort ist es die meiste Zeit des Jahres dunkel und kalt! Auch dort braucht man Geld. Das muß man mitbringen, oder jung genug sein, um mit seinem mitgebrachten Geld etwas aufzubauen, was Geld reinbringt. oder man muß einen begehrten Beruf haben, Arzt etwa, Ingenieur …, und man muß die Sprache fließend sprechen, für den Anfang reicht vielleicht fließend Englisch.
Afrika. Tansania. All das. Sind das alles plötzlich freiheitliche Länder, demokratisch, mit funtionierendem Rechtssystem, auch für Einwanderer? Kann man dort aus Stroh Gold spinnen, nur weil man aus Deutschland kommt? Ist dort ein schönes Leben möglich, nur weil man dort keine Maske tragen muß? Mit genügend Geld auf Schweizer Konten kann man es sich dort sicher gut gehen lassen.
Amerika. Auf nach Amerika? In soundsovielen Bundesstaaten gibt es keine “Pandemie” mehr. Ist es ein Märchenland? Ist es das Paradies? Oder kann es das werden, wennn man jung ist, gesund, die richtige Fachausbildung hat oder dicke Konten irgendwo, die nicht gesperrt werden können?

Zufluchtsort

Kann es einen sicheren Zufluchtsort geben in dieser Welt, in der ein globaler Vernichtungskrieg stattfindet? Ich glaube nicht. Doch ich glaube, mit dem nötigen Geld in der Tasche und besten Voraussetzungen (Jugend, Gesundheit, Berufsausbildungen die angesagt sind,…), kann man es irgendwo eine Zeit lang schöner haben als in Deutschland. Vielleicht ist es sogar fast überall schöner als in Deutschland. Muß man aber in dieser Zeit der Erholung im Ausland  zu Hause alle Rechnungen begleichen, allen Verbindlichkeiten nachkommen, während man an seinem Zufluchtsort ebenso Geld ausgeben muß, steht bereits fest, dass diese Zuflucht, und sei sie auch „nur für wenige Wochen oder gar Monate“ ein Luxus ist, der von fast niemandem aufgebracht werden kann.

Warum sind wir hier, genau da, wo wir sind?

Haben wir etwas zu tun in diesem Land, welches unsere Heimat ist? Haben wir hier eine Aufgabe? Haben wir eine Verantwortung, etwas zu richten, was wir selbst mit verbockt haben in den letzten Jahrzehnten durch Taten und Versäumnisse und Bequemlichkeiten? Haben wir dies alles mit „angerichtet“, worunter wir jetzt alle zu leiden haben? Ist es dann in Ordnung, wenn der Schaden, selbst produziert, unerträglich geworden ist, einfach abzuhauen und den Dreck anderen überlassen, sie alleine zu lassen damit? Sind wir wie kleine Kinder, die einen Ball in Nachbars Fensterscheibe geschossen haben und schnell davonlaufen, damit wir nicht dafür geradestehen müssen, uns verantworten müssen, es wieder gut machen zu müssen? Oder sind wir nun endlich bereit, erwachsen zu werden? Denken wir immer noch nur an uns selbst? Wollen wir nur unsere eigene Haut retten, es selbst so gemütlich wie möglich haben? Oder sind wir endlich bereit, auch an unsere Mitmenschen zu denken, daran zu denken, dass sie uns vielleicht brauchen?

Wir werden sehen, was geschieht, wenn all die Helden, all die Großen, all die wohlhabenden Widerstandsberühmtheiten, all die Klugen, all die Demokraten, das sinkende Schiff verlassen haben und wir anderen ohne sie zurückbleiben müssen. Vielleicht werden sie uns aus der Ferne und aus ihrer Freiheit heraus anfeuern, doch zu kämpfen! Es doch endlich zu richten, doch endlich den gemeinsam produzierten Dreck wegzuräumen. Vielleicht werden wir ja sogar gerade deshalb erkennen und endlich merken, dass uns keiner rettet, auch nicht jene, welchen wir seit vielen Monaten zujubeln, an deren Lippen wir hängen und all das. Vielleicht kommen wir ja dann endlich in die Puschen und machen es selbst, genau da, wo wir gerade sind, mit genau den Menschen, die gerade um uns sind. Falls es dann nicht schon zu spät ist.

 

Aufrufe: 123