Schaut euch das an, hört euch das an, Menschen, Mitmenschen! Wo seid ihr, Menschen? Schaut, hört und lest, ich bitte euch! Ein Volk kann sich nur selbst helfen! Jeder Mensch sollte dem anderen helfen, nur so verbessern wir die Welt.

Gemeinsames Frühstücken eskaliert | Polizei setzt sich an schwachen Menschen durch

Ein Volk kann sich nur selbst helfen

https://www.youtube.com/watch?v=5Tb7jN93aL4

Schaut euch bitte das Video an, das ist Deutschland. Hier verhaften Polizisten gebrechliche alte Menschen. Grob, respektlos, verfassungswidrig handeln sie wie gesetzeslose Verbrecher. Es sind abscheuliche Bilder. Ist das euer Land? Könnt ihr so etwas weiter und immer weiter dulden und schweigen? Wo seid ihr, Menschen? Im Hintergrund hört ihr die Rede von Charlie Chaplin. Er meint uns. Er meint dich und mich. Schaut euch doch unser Land an. Ist das euer Land? Wollt ihr so leben?

Es tut mir leid aber ich möchte nun mal kein Herrscher der Welt sein, denn das liegt mir nicht.
Ich möchte weder herrschen, noch irgendwen erobern, sondern jedem Menschen helfen, wo immer ich kann. Den Juden, den Heiden, den Farbigen, den Weißen.

Jeder Mensch sollte dem anderen helfen, nur so verbessern wir die Welt. Wir sollten am Glück des andern teilhaben und nicht einander verabscheuen. Hass und Verachtung bringen uns niemals näher. Auf dieser Welt ist Patz genug für jeden, und Mutter Erde ist reich genug, um jeden von uns satt zu machen.
Das Leben kann ja so erfreulich und wunderbar sein. Wir müssen es nur wieder zu leben lernen.

Die Habgier hat das Gute im Menschen verschüttet und Missgunst hat die Seelen vergiftet und uns im Paradeschritt zu Verderb und Blutschuld geführt. Wir haben die Geschwindigkeit entwickelt aber innerlich sind wir stehen geblieben. Wir lassen Maschinen für uns arbeiten und sie denken auch für uns.

Die Klugheit hat uns hochmütig werden lassen, und unser Wissen kalt und hart. Wir sprechen zu viel und fühlen zu wenig. Aber zuerst kommt die Menschlichkeit und dann erst die Maschinen. Vor Klugheit und Wissen kommt Toleranz und Güte. Ohne Menschlichkeit und Nächstenliebe ist unser Dasein nicht lebenswert.

Aeroplane und Radio haben uns einander näher gebracht. Diese Erfindungen haben eine Brücke geschlagen, von Mensch zu Mensch. Die erfordern eine allumfassende Brüderlichkeit, damit wir alle Eins werden. Millionen Menschen auf der Welt können im Augenblick meine Stimme hören. Millionen verzweifelter Menschen, Opfer eines Systems, das es sich zur Aufgabe gemacht hat Unschuldige zu quälen, und in Ketten zu legen.

Allen denen die mich jetzt hören rufe ich zu : Ihr dürft nicht verzagen! Auch das bittere Leid das über uns gekommen ist, ist vergänglich. Die Männer, die heute die Menschlichkeit mit Füssen treten werden nicht immer da sein. Ihre Grausamkeit stirbt mit ihnen, und auch ihr Hass. Die Freiheit, die sie den Menschen genommen haben, wird ihnen dann zurückgegeben werden.

Auch wenn es Blut und Tränen kostet, für die Freiheit ist kein Opfer zu groß.

Soldaten, vertraut euch nicht Barbaren an, Unmenschen, die euch verachten und denen euer Leben nichts wert ist. Ihr seid für sie nur Sklaven. Ihr habt das zu tun, das zu glauben, das zu fühlen. Ihr werdet gedrillt, gefüttert, wie vieh behandelt und seid nicht weiter als Kanonenfutter. Ihr seid viel zu schade für diese verirrten Subjekte. Diese Maschinenmenschen mit Maschinenköpfen und Maschinenherzen. Ihr seid keine Roboter, ihr seid keine Tiere, ihr seid Menschen.

Bewahrt eure Menschlichkeit in euren Herzen und hasst nicht. Nur wer nicht geliebt wird, hasst. Nur wer nicht geliebt wird. Soldaten, Kämpft nicht für die Sklaverei, kämpft für die Freiheit.

Im 17. Kapitel des Evangelisten Lukas steht: Gott wohnt in jedem Menschen. Also nicht nur in einem oder in einer Gruppe von Menschen. Vergesst nie, Gott lebt in euch allen und ihr als Volk habt allein die Macht. Die Macht, Kanonen zu fabrizieren aber auch die Macht, Glück zu spenden. Ihr als Volk habt es in der Hand, das Leben einmalig kostbar zu machen, es mit wunderbaren Freiheitsgeist zu durchdringen.

Daher: Im Namen der Demokratie, laßt uns diese Macht nutzen, laßt uns zusammenstehen. Laßt uns kämpfen für eine neue Welt, für eine anständige Welt, die jedermann gleiche Chancen gibt, die der Jugend Zukunft und den Alten Sicherheit gibt.

Versprochen haben die Unterdrücker das auch, deshalb konnten sie die Macht ergreifen. Das war Lüge, wie überhaupt alles, was sie euch versprachen, diese Verbrecher. Die Diktatoren wollen die Freiheit nur für sich. Das Volk soll versklavt bleiben. Laßt uns diese Ketten sprengen, laßt uns kämpfen für eine bessere Welt. Laßt uns kämpfen für die Freiheit in der Welt. Das ist ein Ziel, für das es sich zu kämpfen lohnt.

Nieder mit der Unterdrückung, dem Haß und der Intoleranz. Laßt uns kämpfen für eine Welt der Sauberkeit, in der die Vernuft siegt, in der Fortschritt und Wissenschaft uns allen zum Segen gereicht.

Kameraden. Im Namen der Demokratie! Dafür laßt uns streiten!“

Charlie Chaplin´s Rede aus Der Große Diktator

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