In einem Artikel der letzten Tage schrieb ich unter anderem darüber, dass es möglich ist, genau jetzt das echte Leben zu leben. Wir können das „miese Kino“ verlassen, welches die Herrscher uns seit Jahren präsentieren und „seit Corona“ in einer Art Endlosschleife des Horrors aus allen Rohren. Wir müssen nicht auf diese verlogene Leinwand starren wie Karnickel auf die Schlange. Wir können uns angewidert oder gelangweilt einfach abwenden und ins echte Leben hinausgehen. Nichts ist gesünder und nichts ist nötiger als das. Und nichts ist leichter als das!

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Das echte Leben ruft uns auch, dort haben wir unsere Aufgabe, dort finden wir Sinn und glückliche Momente. Diese Aufgaben sind nicht schwer zu finden, man braucht keinen Coach, der einem in teuren Seminaren beibringt, seine „Talente zu entdecken“ oder „sich selbst zu optimieren“. Es genügt, den Mitmenschen zuzuhören oder wahrzunehmen, was sie brauchen. Mein letzter Artikel hat eine kleine Überschrift, welche lautet: „Wenn die Welt morgen unterginge, würde ich heute einen Apfelbaum pflanzen“. Auch das geht leicht, das Pflanzen von Apfelbäumen. Gerade jetzt, heute:

Wer es ernst meint, würde spätestens jetzt aufhören zu konsumieren, würde es lassen, sich permanent zu sedieren und sich selbst zu belügen. Er würde seine sogenannten unaufschiebbaren Geschäfte in den Wind schießen und seine von ihm selbst produzierten Sachzwänge einfach abwürgen, zusammenkehren und in die Tonne werfen. Er würde seine Lieben beschützen um jeden Preis und er würde zahllose Apfelbäume verschiedenster Art pflanzen. Er würde loslegen. Ohne Diskussion. Ohne Zoom-Meeting vorab. Ohne Spendenaufrufe mit Paypalkonto hierfür. Er würde es machen. Er würde nicht darauf warten, dass ein anderer oder alle anderen damit beginnen. Er würde keine Ausreden erfinden.“

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Gestern hatte mein Mann ein Telefonat mit einem Bekannten, der Schwierigkeiten hat, eine DVD auf seinem Rechner zu starten. Die Tücken dieser Technik sind für ihn zu groß. Leider wohnt er allzuweit von uns entfernt, doch sollte man ja denken, bei all den Widerständlern der „Neuen Menschheitsfamilie“ müßte man doch einen einzigen netten Menschen finden können, der mal bei einem solchen Herrn vorbeigeht, um ihm mal eben zu helfen. So einfach kann es sein, das eigene Leben und das Leben eines Mitmenschen reicher und schöner zu machen. Derlei „Apfelbäume“ gibt es wie Sand am Meer, schnell sind sie gepflanzt und Freude wächst, in dem man sie teilt. Freundschaft ebenso!

Eine Freundin bekam ein Gewächshaus geliefert, nicht gerade das kleinste, denn sie muß Gemüse anbauen für sich selbst und alle, die ihr am Herzen liegen. Nun muß es aufgebaut werden und zwar rasch, immerhin ist es inzwischen Juli geworden. Es gab „Corona – bedingte Lieferschwierigkeiten“. Spät genug im Jahr beginnen wir nun damit und hoffen, wir schaffen es noch, damit es für das ein oder andere nutzbar sein kann. Starke Männer sind kaum vorhanden, niemand weiß, wohin die alle verschwunden sind. Doch irgendwie werden wir das schaffen, auch wenn wir nur wenige Tage zur Verfügung haben, um daran zu arbeiten, zudem wir auch von diesen ständigen „Unwettern“ ausgebremst werden. Die Arbeit ist ein Fest: wir kochen und essen zudem gemeinsam, tauschen uns aus, lachen miteinander und ein jeder hat etwas, was er einbringt in das gemeinsame Werk. Dieser „Apfelbaum“ wird Früchte tragen, er tut es tatsächlich sogar jetzt schon, da wir unsere Freundschaft und die gemeinsame Zeit genießen.

Sie gab mir Salat, Küchenkräuter und ein paar kleine Pflänzchen für meine traurigen Balkonkästen mit. Die Erde hierfür bekam ich neulich von einem Nachbarn („..mit gutem Eselsmist angereichert“), dem mein Mann immer wieder bei kleinen Problemen aushilft. Dieser Nachbar hat in seinem Hof auch Tomatenpflanzen stehen, von welchen ich etwas bekommen kann, sollten sie gedeihen. Das ist noch nicht absehbar bei dem „von oben gesteuerten“ Erntevernichtungsprogramm, in diesem Jahr besonders schlimm. Das Frühjahr hat einiges mit ständigen Frösten vernichtet, die sogenannten Unwetter tun seit Monaten ihr übriges. Und nein, das ist kein Klimawandel-Problem, durch CO2 verursacht, es gehört zur Kriegsführung dazu wie all das andere, was uns aufgetischt wird.

Die Bienenvölker meiner Freundin leiden auch darunter, und nicht nur die ihren. Der Imkerstammtisch berichtet, es wird wohl in diesem Jahr kein Honig geben. Sie müssen alle teures Bienenfutter kaufen, um ihre Völker vor dem Hungertod zu schützen. Das wird ihnen keiner bezahlen, auch nicht die Stammkunden, die auf den gewohnten Honig warten, den sie seit Jahren selbstverständlich gerne kaufen, ohne viel Interesse daran, was diese Arbeit bedeutet und wie es den Bienen geht. Es wird den Kunden egal sein, wenn dieses Jahr die Bienen zugrunde gehen. Doch dann wird es im nächsten Jahr keine Bienen mehr geben. Wer denkt schon an das nächste Jahr? Die Bauern mähen viel zu früh die letzte verbliebene „Bienenweide“, den Klee, um ihn zu Biogas zu machen, anstatt an die Bienen zu denken, auf die auch sie angewiesen sind. Wer wird Biogas essen können, wenn das hier so weitergeht? Wie leicht wäre es, hier das Hirn einzuschalten, und sei es aus Eigennutz. Traurig, denn hier könnten viele Menschen „viele kleine Apfelbäume zu pflanzen“. Nicht nur Landwirte, auch die Honigliebhaber!

Anfang des Jahres hörte ich ein Video mit einem schönen Text, den ich dann auf meinem Blog veröffentlicht habe. Der mir bis dahin unbekannte Autor freute sich darüber und wir blieben in Kontakt, unterstützten uns gegenseitig mit Rat und Tat und ermutigen uns gegenseitig seitdem. Eine schöne Freundschaft ist entstanden. Heute bekam ich per Post das soeben unter erschwerten Bedingungen veröffentlichte Buch seiner Frau auf den Tisch, noch druck-warm, sozusagen. Ich stelle mir vor, wie die beiden nun diesen Erfolg feiern und feiere aus der Entfernung mit ihnen.

Mir wurde recht süffisant gesagt, ich hätte wohl, ebenso wie alle anderen, auch nicht mehr viel Zeit und würde ebenso wie alle anderen, welche dieses Vernichtungsspiel nicht mitspielen, demnächst verhungern müssen. Wahrscheinlich kann man mir jetzt zusätzlich noch sagen, dass mir ein paar Küchenkräuter und Blumen, ein Salatkopf und ein Buch nicht wirklich das Leben retten werden. Ich werde trotzdem sterben, kann man zynisch sagen. Ja, ich werde trotzdem eines Tages sterben. Aber an allen anderen Tagen bis dahin lebe ich. Und diese Tage nutze ich. Und ich freue mich über so manches. Das mag Zynikern fehlen, diese Freude, gemeinsam, zusammen mit anderen Menschen, vielleicht, weil sie das gar nicht kennen. Und an all diesen Tagen, die noch bleiben, werde ich meine Apfelbäume pflanzen, mit anderen zusammen, die keine Lust haben auf Zynismus. Die Lust haben auf Leben, egal wie viel oder wenig Zeit hierfür bleibt. Es gibt nämlich auch noch ein Leben vor dem Tod, falls man das will und weiß, was das ist. Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen, und die Apfelbäume haben hier ein Wort mitzureden. Denn alle Tat und jede Unterlassung hat seine Wirkung, und dies nicht nur in der materiellen Welt, ob man die geistige Welt nun anerkennt oder leugnet, das macht hier keinen Unterschied, denn der „Wirkung“ und der geistigen Realität ist das egal.

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